Goldentime

Artemis Am Halensee ohne Außensauna (mein Ausrutscher)

Dieses Thema im Forum "Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin" wurde erstellt von Lupus vetus, 27. März 2017.

  1. Lupus vetus

    Lupus vetus Optio

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    Unser Meister ist zwar gerade mal wieder beim Formulieren, aber nach der langen Berichtspause in diesem Unterforum Pause und ein fast ebenso langes iP6-Fasten des Lupus vetus will der auch mal wieder ein Lebenszeichen mit folgendem Bericht geben:

    2016 soll am Westkreuz die Außensauna ab dem 10.März wieder in Betrieb gewesen sein. Und wie im vergangenen Jahr sollte das auch 2017 der Anlass für den ersten Besuch eines noch älter gewordenen Lupus vetus im Tempel der griechischen Jagdgöttin sein. An der Rezeption bekam er aber bei seinem Check-In die Auskunft, dass wahrscheinlich in diesem Jahr damit erst zu Himmelfahrt zu rechnen sei. Fast wäre er gleich wieder umgekehrt. :angry2:Nur hatte er schon ein grünen Schein für den Eintritt auf den Tresen gepackt und bekam gerade das blaue Band verpasst.:confused:
    Nach seiner üblichen Reinigungszeremonie (Dusche von Außen, Sauna zur porentiefen Nachreinigung, anschließende erneute Dusche und zum Abschluss nochmals eine Reinigung von Mund und Zähnen) konnte er sich zu einem Kollegen auf ein Sofa setzen und mit ihm nach der Göttin für sein erstes Zimmer gucken. Es waren genug Gespielinnen anwesend und wenig Wettbewerber im weinroten Teddyfell. Das war komfortabel für die Herren, aber dadurch fühlten sich die Frauen an diesem Nachmittag wieder einmal unterversorgt. Einigen Frauen konnte er auch Namen zuordnen, aber es war um diese Zeit keine im Salon, mit welcher er schon zuvor ein schönes Opfer vollzogen hatte. Das hatte er sich für sein P6-Fastenbechen vorgenommen und er hoffte deshalb auf weitere eintreffende Gespielinnen.
    Der etwas häufiger den Tempel besuchende Kollege hatte einige Empfehlungen und schließlich war der alte Lupus auch gewillt, eine davon zu erproben. Vorher wollte er sich aber noch einmal duschen, denn er hatte während der Gespräche kräftig nachgeschwitzt.
    Als er dann aber in den blauen Salon zurückkam, saß genau diese Göttin bei genau diesem Kollegen auf der Sofalehne und war so für ihn nach dem Puffknigge damit nicht ansprechbar.:nono:
     
  2. Lupus vetus

    Lupus vetus Optio

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    Fabienne


    Nach einer Runde um den Tresen kam dann aber doch die Fabienne, mit der in den beiden zurückliegenden Jahren jeweils ein schönes Opfer vollzogen hatte. Und sie wollte auch sofort mit ihm nach oben gehen. Auf seinen Wunsch nach einem Außenzimmer reagierte sie aber bereits verärgert; deshalb zog er diesen zurück und folgte ihr ins Obergeschoss. Dort überließ er Ihr dann die Auswahl des Zimmers, das Schlüsselbrett war gut gefüllt.
    In dem von Ihr gewählten Zimmer wollte er dann das Licht etwas heller drehen, vergeblich. Aber es war noch vor Sonnenuntergang und damit konnte der Fenstervorhang etwas zurückgezogen werden.
    Als er dann den Bademantel ablegte und sie ihre Highheels auszog, lächelte er zu ihr hinüber. Nach seiner Erinnerung konnte sie dann sehr bezaubernd zurücklächeln.:luvlove:
    An jenem Nachmittag aber (und damit auch entgegen seiner Erwartung) guckte sie etwas reservierter zurück. Die Frage nach einer Ursache für die schlechte Laune verkniff er sich. Als er dann etwas näher rückte, drehte sie gleich ihren Kopf beiseite und ging auf Distanz.:ashamed:
    „Ich küsse nicht.“
    „Aber im vergangenen Jahr ...“
    „Ich habe noch nie geküsst“
    Er hatte das allerdings anders in Erinnerung. Zwar waren es nur leichte Küsse mit sehr spitzen Lippen gewesen. Aber selbst, wenn er ihr das würde beweisen können, machen würde sie es trotzdem nicht mehr. Damit erübrigte sich eine Diskussion.
    Als „Ausgleich“ dafür folgte gleich gab es die „übliche“ Feuchttuch-Behandlung für den kleinen Lupus.
    Auch ihre sexuellen Aktivitäten waren deutlich zurückhaltender als bei den beiden vorhergehenden Kontakten. Zeitweilig hatte er den Eindruck, als wolle sie ihn mit möglichst wenig Köperkontakt über die Schwelle bringen.
    Diesen Abfall von dem nach den früheren Erlebnissen erwarteten Service konnte er sich nicht erklären.:aeh:

    Erst später in der After –F***-Sauna, als die zuvor in den Segensstab abgewanderten Hirnzellen wieder oben eingetroffen waren, kam er auf einige mögliche Erklärungen:
    Im vergangenen Jahr hatte er mal zufällig mit dem gleichen Kollegen in der Lounge gesessen. Der Kollege hatte damals das Sofa geräumt, um Fabienne die Möglichkeit zu geben, ihn anzusprechen. Die Fabienne hatte sich damals aber diesen anderen jüngeren und regelmäßig länger buchenden Kollegen auf der Treppe gegriffen. An dem diesjährigen Abend hingegen hatte sie sicherlich schon den anderen Kollegen wahrgenommen und auch auf ein einträgliches Zimmer mit ihm gehofft. Doch stattdessen blieb Ihr nur der ältere und geizigere Gast und den schien sie ihren Frust merken lassen zu wollen.
    Vielleicht war aber auch als "Strafe" dafür gedacht, dass der alte Lupus nicht bei jedem Besuch mit ihr auf Zimmer war, wenn sie Schicht hatte. Der kann aber dort nicht treu sein. Treu ist nur seine Mutation als Haus- und Hofhund (Canis lupus brandenburgis) bei seiner Hauptgöttin. Als Lupus vetus im Artemis kann er das nicht.
    Doch mit dem Service, welchen die Fabienne dem alten Fusseltier an jenem Abend zugemutet hat, wird bei seinen nächsten Besuchen dann ganz leer ausgehen. Für den Lupus war es zwar nicht das erste, aber bis auf weiteres das letzte Zimmer mit Ihr.
     
  3. Lupus vetus

    Lupus vetus Optio

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    Nach dieser AF-Sauna, einem Besuch der Kantine und Smaltalk auf einer Lästercouch hatte er bald wieder Lust auf ein Samen- und Bargeldopfer und verließ die Runde, um ein wenig durch die Gänge zu streifen. Zwischenzeitlich war von seinen bewährten Gespielinnen auch die Melanie aufgetaucht und er hatte sie schon in zu kurzem Abstand nach dem Zimmer mit Fabienne vertrösten müssen. Jetzt wollte er sich nicht mehr vertrösten. Melanie schien aber gerade eine Buchung zu haben und lief ihm nicht über den Weg.

    Adda

    Als er mal auf einer anderen Couch pausierte, kam gerade die Gespielin vorbei, welche dem Alten am Nachmittag empfohlen wurde und sich dann den Empfehlenden selbst gegriffen hatte. Sie setzte sich neben ihn und begann mit ihren Fingernägeln die nackten Hautstellen des Raubtieres zu streicheln, als sie sich vorstellte und dann ihm ihren Service anbot. Diese Kontaktaufnahme war auch deshalb erfolgreich, weil es keine abtörnende lauten „Ey…“-Abfrage der meisten anderen Frauen aus mehreren Metern Abstand war. Er vergaß aus Freude über diese angenehme Überraschung sogar, seine üblichen Fragen zu stellen.
    Adda, eine schlanke und große Rumänin mit langen dunklen Haare und kleinen Brüstchen, aber sehr markanten Nippeln passt sogar eigentlich nicht in sein allgemeines Beutschema. Aber in Ermanglung anderer Alternativen hatte er dann doch Lust auf den Versuch mit ihr.
    Auf dem Zimmer stellte sie dann klar, dass auch sie nicht küssen würde. Aber im Gegensatz zu Fabienne ging sie dabei nicht auf Distanz, sondern zog seinen Kopf mit der einen Hand an eine andere Stelle Ihres Körpers und war auch wieder mit der anderen Hand auf seinem Oberkörper unterwegs.
    Schnell wechselten beide in das wortlose Französisch. In der 69 merkte er bald, dass sie dieses nicht nur erduldete, sondern auch genießen konnte. Bereits dieses Mitgehen von ihr war trotz der fehlenden Küsse stimulierend für das alte Raubtier. Deshalb hatte er auch in diesem zweiten Zimmer weit weniger Probleme, sein Samenopfer zu vollziehen wie im ersten Zimmer mit Fabienne.
    Adda kommt damit auf seine Liste der Schönen und Guten, denn dort ist ja kurz zuvor ein Platz frei geworden.

    Als er dann dieses und das danach fällige Bargeldopfer vollzogen hatte, traf er in der Lounge auf die nun wieder unversorgte Melanie.
    Melanie hatte sein Zimmer mit Adda schon registriert, doch guckte nicht böse, sondern etwas traurig. Und sie fragte mit einem Tonfall, als ob sie selbst nicht daran glauben würde:
    „Ich hatte einen anderen Kunden. Machen wir nächstes Mal?“:ashamed:
    „Melanie, ich bleibe heute noch etwas länger.“:wink2:
    Ihre Mundwinkel gingen sofort wieder nach oben.:redface:
    „Aber ich brauche jetzt natürlich noch wieder etwas Zeit, bis das geht.“
    „Sagst Du mir Bescheid, wenn Du wieder kannst?“
    „Mache ich“ und das war ehrlich gemeint, denn mit Melanie hatte er schon länger nicht mehr gezimmert und es war auch keine andere Frau anwesend, welcher er bereits derartig gute Erfahrungen wie mit ihr gesammelt hatte.
     
  4. Lupus vetus

    Lupus vetus Optio

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    Auch ein Arte-Neuling von der Sofa-Besatzung war schon wieder mit einer anderen Frau oben.
    Als er wiederkam berichtet er von einer Irena (oder Irene?), die ihn bereits mehrmals angesprochen hätte. Mit ihrer Leistung auf dem Zimmer war er aber gar nicht zufrieden.
    Hierzu hatte der Lupus folgenden Kommentar:
    „Um diese Uhrzeit sprechen die guten Frauen keine ihnen unbekannten Gäste mehr an. Die haben das nicht nötig, die werden angesprochen.“
    Am Geländer vor ihnen stand die Avril. Sie passte auch in das Beuteschema des Kollegen und war ihm am zeitigen Abend mehrfach empfohlen.
    Er wunderte sich: „Sie guckt zwar ab und zu zu uns rüber, aber warum kommt sie nicht einmal ran?“
    „Sie gehört zu denen, die das nicht nötig haben. Diese Frauen musst Du schon ansprechen.“
    Nach einer Weile konnte er ihr endlich ein Zeichen geben und dann kam sie. Aber so verunsichert, wie Avril dabei guckte, hatte das alte Raubtier sie zuvor noch nie gucken sehen. Trotzdem nahm sie Platz auf dem Hocker neben dem Kollegen und beide redeten miteinander. Dabei guckte Avril noch einige Male mit unsicherem und ungläubigem Blick zum schmunzelnden alten Raubtier. Sie hat schon in ihm einen wiederkehrenden Gast erkannt, der sie noch nie gebucht hat. Auch der zuvor in der Runde sitzende dritte Kollege hatte sie nach ihrer Brust-OP nicht mehr gebucht.
    Das diese beiden sie empfehlen, hatte die sonst nicht aus der Fassung zu bringende Avril verunsichert, bevor sie mit ihm nach oben ging.
    Als der Kollege nach einer halben Stunde wieder zum Sofa zurückkehrte, strahlte er über beide Backen, als er. Mit seiner ersten Buchung, einer Magdalena war er zufrieden gewesen, von der Irena enttäuscht, aber von Avril hochbegeistert (wenn er hier mitliest, sei er gegrüßt).

    Abschließend wollte dann der Lupus noch die zugesagte Nummer mit Melanie absolvieren.
    Doch als er sie dann endlich ansprach, da zog sie plötzlich das klarstellende Handtuch hinter ihrem Rücken hervor.
    „Ich habe gerade einen Gast. Wenn Du aber noch 20 Minuten warten kannst, wir wollen nur in das obere Kino.“
    Jaja, so zärtlich und kuschelig wie die Melanie in der Opferzeremonie sein konnte, nach dem Erguss wollte sie auch bei ihm immer schnell zum Bargeldopfer. Trotzdem hatte sie in den 20 bis 25 Minuten davor regelmäßig mehr Service abgeliefert als meisten anderen Gespielinnen, Und sie hatte auch nie für „Standards“ Aufpreise oder eine Mindestbuchung von einer Stunde gefordert.
    Aber für eine Expressabfertigung des anderen Kunden wollte er nicht den Anlass liefern.
    „Dann verschieben wir es doch auf das nächste Mal, sonst wird es zu spät für mich, denn in weniger als sechs Stunden klingelt bei mir zu Hause der Wecker.“

    Dass es wieder länger dauern wird, sagte er ihr nicht. Denn das nächste Mal kommt er definitiv erst wieder, wenn die Außensauna in Betrieb ist. Nach der Aussage von der Rezeption also nicht vor Himmelfahrt.

    Doch es gibt andere FKK-Clubs, bei denen die Sauna im Außenbereich das ganze Jahr in Betrieb ist. In einem davon ist der Lupus in der Zwischenzeit auch schon gewesen. Das ist aber ein anderes Thema und vielleicht in einem anderen Unterforum noch einen anderen Bericht wert.

    :wavey: Lupus vetus
     
  5. schneehase

    schneehase Volkstribun

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    Danke für den schönen und lesenswerten Bericht.

    ... und über den Bericht dazu freuen wir uns schon jetzt.

    Gruß
    Schneehase
    der sich auf seinen nächsten Berlin-Besuch schon jetzt freut
     
  6. Royalist

    Royalist Optio

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    Moinsen,

    letzten Mittwoch war ich zum ersten Mal seit etlichen Jahren wieder im Arte und habe dort, wie der Zufall es wollte, ebenfalls Ada/Adda gebucht. Der Bericht von Lupus Vetus deckt sich im Wesentlichen mit meinen Erlebnissen mit der Dame.

    Da ich dafür nicht extra einen neuen Thread aufmachen will, hier meine subjektiven Eindrücke nach langer Abwesenheit:

    Der Kontakt-Salon tut's für mich nicht. Von der verräucherten Luft bekam ich binnen einer Stunde Kopfschmerzen. Außerdem ist es mir dort zu dunkel. Ich bin ein bisschen schüchtern und schaue mir die Damen gerne aus ein paar Metern Entfernung an, ehe ich mich für eine entscheide. Das ist in dem Salon kaum möglich. Folge war, dass ich mich in Wegelagerer-Manier auf einem der Barhocker an den beiden Spielautomaten vor dem Eingang postiert habe, wo ich mich aber nicht gerade wohl gefühlt habe.

    Vom Lineup war ich zahlenmäßig etwas enttäuscht, aber der Kollege, mit dem ich mich vor Ort verabredet hatte, meinte, es wären für einen Mittwoch relativ wenig CDLs anwesend. Außerdem habe ich mir einen der unfreundlichsten Club-Körbe meines Lebens geholt. Eine sehr attraktive, langbeinige Brillenträgerin erwiderte, als ich sie im Vorübergehen freundlich fragte, ob sie Zeit habe, ohne auch nur stehen zu bleiben in sehr patzigem Ton: "Jetzt nicht, vielleicht später."

    Das Außengelände war, wie von LV berichtet, leider noch geschlossen. Ich könnte mir vorstellen, dass es mir dort gut gefällt.

    Ein großer Pluspunkt vom Arte, z.B. im Vergleich zum Harmony, ist die zentrale Lage. Der Kollege und ich haben zum Essen den Club verlassen und sind mit der S-Bahn ins nur eine Haltestelle vom Westkreuz entfernte Charlottenburg gefahren, wo es jede Menge Restaurants gibt. Das war eine sehr gute Idee. Der Kollege meinte zudem, dass er manchmal zwischendurch für ein paar Stunden in die Innenstadt fährt, um z.B. ins Museum zu gehen. Klingt auch gut.

    Mein Fazit: Ich werde mir weiterhin nur im Ausnahmefall die 2 x 300 km Fahrt (im Vergleich zu 2 x 80 ins Harmony) einzig und allein für einen Besuch des Artemis antun, aber wenn ich sowieso aus anderen Gründen in Berlin bin, werde ich versuchen, einen Tag früher anzureisen oder einen Tag dranzuhängen, diesen Tag dann aber nicht komplett am Westkreuz verbringen.

    Gruß
    R.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2017
  7. Elskhuga

    Elskhuga Präfect

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    Ich bekam letztens eine ähnliche Auskunft. Derzeit ist ja der halbe Außenbereich mit Flatterband abgesperrt: Bauarbeiten. Mir kommt das mittlerweile vor wie in der guten alten Feuerzangenbowle...

    Aber das ganze hat auch Vorteile... Folgendes wäre mir sonst wohl nicht passiert:

    *** *** *** *** ***

    Außensauna und Openairpool sind immer noch aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Muss ein unsicheres Jahr sein, das 2017er… im vorigen Jahr durfte ich mich Ende März schon draußen gemütlich hinter der Panoramascheibe niederlassen, hübsch schwitzen und in die Berliner Abenddämmerung schauen.

    Aber: wenn das so ist, dann ist das so. Meinen postkoitalen Saunagang absolviere ich folglich in der dunklen, abgeranzten Butze im Wellnesskeller. Zwei Kollegen spielen Aufguss, als ich eintrete, und nehmen alsbald Reißaus: *Ist ja so heiß hier drin*. Nach ein paar Minuten fliegt die Tür wieder auf.

    Schockschwerenot… ich widerstehe dem Impuls, mir die Ohren zuzuhalten. Ihre Figur erkenn ich auch ohne Brille, sie muss fürs erkannt-werden nicht mal den Mund aufmachen…

    „Hallo!“
    
„Hallo, Louanne*!“

    Sie schaut.
    
„Kennen wir uns?“

    „Wenn Du Louanne bist: nein.“

    Es rattert in ihrem Köpfchen, sie mustert mich. Ja, Mädchen, ich weiß, dass ich alt, fett und häßlich bin...

    „Smile. It’s for free.“

    „Sorry, hun, it’s the only face I’ve got.“

    „Where do you come from?“

    „Germany.“

    Stille. Dann:

    „Ich erkenne Dich ohne Brille nicht.“

    Sie beugt ihren Oberkörper in meine Richtung und mustert mich jetzt intensiv.

    „Jetzt weiß ich…“

    Die tut ja glatt so, als wäre ich Stammgast… :confused:

    Nach der Sauna dreh ich meine Runde um den abgedeckten Außenpool und verhole mich im Anschluß zur Dusche. Louanne trocknet ihren durchaus sehenswerten Körper sorgfältig ab. Aus dem Augenwinkel schielt sie nach mir, ob ich… Nein, Mädchen, den Gefallen tu ich Dir nicht. Ohne sie weiter zu mustern, stell ich mich unter den Wasserfall.

    „Hier, bitte.“

    Ich schau verständnislos. Sie steht knapp außerhalb der Reichweite der Wasserbrause und hält mir etwas hin.

    „Bitte, nimm. Ist besser.“

    Ich schau genauer hin: Herren-Cremedusche aus dem Hause Beiersdorf. Irgendwie sensationell… ich frag mich nur: was hab ich angestellt, dass Louanne mich plötzlich so pampert? Will die mich abschleppen?

    Vielleicht zeigt sie mir aber einfach nur, was sie abseits ihres Jobs im Rotlicht ist: ein höflicher, freundlicher Mensch mit Manieren.


    *** *** *** *** ***
    * Namen von im Artemis werkelnden Frauen sind wie üblich geändert
     
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  8. Lupus vetus

    Lupus vetus Optio

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    Nabend Meister,
    hoffentlich reist Ihr wegen meines Dazwischenpostens jetzt nicht Eure schöne hier begonnene Story auseinander.
    Es wäre schade drum.

    Salve vom Schreibschüler Lupus
     
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  9. Santa Fee

    Santa Fee Volkstribun

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    Lupus, ein wirklich toller Bericht von Dir. :)
    Gut, mal wieder etwas aus der Hauptstadt zu lesen.
    Ich war jetzt einige Zeit nicht mehr im Artemis, obwohl ich ab und an in Berlin bin.
    Werde aber demnächst mal wieder dort einkehren und dann berichten.
    Die Servicebereitschaft hat sich in den Berichten hier nicht so berauschend angehört. Das kenne ich aus den vergangenen Jahren irgendwie besser.
    Es ist natürlich in erster Linie ein Touristen-Club, aber es gab ja immer genügend top Frauen
    Der neue Außenbereich interessiert mich natürlich auch. Kann mir jemand sagen, von wo aus man diesen betreten kann?
    Gruß, SF
     
  10. Elskhuga

    Elskhuga Präfect

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    Nun, es geschehen wohl Zeichen und Wunder. Ich hatte letztens die Gelegenheit, zwei schöne Runden draußen zu schwitzen. Will sagen: Panoramasauna und Dampfbad sind geöffnet, Duschen und WC's nutzbar. Und dabei ist noch nicht einmal Himmelfahrt...

    Der Pool war allerdings noch abgedeckt.
     
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  11. Elskhuga

    Elskhuga Präfect

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    Nachzutragen wäre noch: es darf am Westkreuz auch wieder geplanscht werden :cool:
     
  12. porscheschwanz

    porscheschwanz Römer

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    Ich war vor ein paar Tagen als alter Stammkunde zum 1. mal wieder im Artemis. Eine Gruppe bärtiger Inder (ca.10 Mann) habe ich mehrfach in der Sauna mit versüfften Slips und ohne Handtuch auf dem Holz gesichtet, ebenso einen Nordafrikaner in abgerissenen Klamotten an der Rezeption. Völlig übersehen wird in den Saunaclubs das Einschleppen von schweren Krankheiten dieser ungeimpften Männer aus Afrika und sonst wo her. Ich sage schon heute.... Krankheiten, die in unseren zivilisierten Ländern ausgerottet waren, kehren zurück und werden zu einer riesigen Gefahr. Ich dachte, wir sind gegen Tuberkulose(damals starb jeder Zweite Infizierte) geimpft, geschützt. NEIN!
    Auf einer Ärztefortbildung wurde gerade gesagt, dass die Impfung nicht schützt, da es völlig neue Erreger gibt!
    Desweitern werden zunehmend Tripper (Gonorrhoe), Chlamydien und andere Krankheiten in den Clubs übertragen. Ich kenne schon 2 Gäste die es erwischt hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. August 2017
  13. Alfons Zitterbacke

    Alfons Zitterbacke Bürger

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    ein kumpel von mir hat sich den fußpilz eingefagen, auch sehr nett... hat schon 3 monate damit zu kämpfen, er war immer schön barfuß unterwegs
     
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  14. Muck vom Puff

    Muck vom Puff Gesperrt

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    deswegen sollte das PSG erweitert werden. Ab 01.10. ist im Puff nur noch in Gummischuhen umherzulaufen.

    es grußt der
    Muck vom Puff

    Gummi am Fuß
    Gummi am Schwanz
    dann bleibt gesund der deutsche Hans.

    :bang::bang::bang:
     
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  15. Lupus vetus

    Lupus vetus Optio

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    Mal der Reihe nach.
    1.
    Wenn in ich in einer Sauna Kollegen angetroffen hatte, die ohne Handtuch schwitzen wollten, dann weise ich ich sie grundsätzlich in einer oder mehreren Sprachen freundlich lächelnd auf die Pflicht zu einer Benutzung hin und zeige Ihnen, wo diese liegen. Bisher hatte ich damit immer Erfolg. Nur einmal musste ich dafür mein eigenes Schwitzen unterbrechen und ihnen welche holen. Aber auch diese Männer haben die Handtücher dann benutzt.
    2.
    In allen von mir bisher besuchten Clubs werden Badelatschen "frisch desinfiziert" ausgegeben. Das schützt allerdings nicht vor dem Fußpilz, wenn sie vor dem Betreten der schwimmenden Duschwanne ausgezogen werden. Auch ich hatte schon einige Male damit Pech (u.a. hier nachzulesen). Seit dieser Zeit habe ich mir aber angewöhnt. grundsätzlich nur meine eigenen mitgebrachten Badelatschen zu benutzen, die ich in der Dusche anlassen kann. Für Besuche in einer familientauglichen reinen Wellness-Sauna-Therme brauche ich die sowieso. Und wenn es im Artemis in der Dusche neben der Umkleide so voll ist, dass Mann im Wasser steht, dann gehe ich auch zur Grundreinigung zu einer der beiden anderen Duschen.
    3.
    Bei Männer, die mit genügend Bargeld als Gäste einreisen (davon gehe ich aus, wenn sie sich den Besuch im Artemis leisten können) haben wir tatsächlich keine Chancen zur Gesundheitskontrolle.
    Bei SDL-Frauen hingegen schon, insbesondere, wenn sie in Clubs wie dem Artemis arbeiten, der konsequent kontrolliert. Riskanter ist das hingegen in kleinen Clubs am Rande der Legalität.
    Auch bei registrierten Flüchtlingen werden die gefährlichen Krankheiten (zumindest in Brandenburg) sehr konsequent und energisch geprüft. Vor knapp zwei Jahren durfte ich als ehrenamtlicher Helfer mal mit erleben, dass wenige Tage nach der Erfassung einem sofort in unseren Landkreis geschickten Syrer ein Röntgenbild mit einem Verdacht zugeordnet wurde. So schnell und rigoros, wie erst er und dann seine Verwandten ein Quarantäne genommen wurden, hätten sich das die wenigsten Deutschen nach einer Auslandsreise gefallen lassen. Der Verdacht hat sich übrigens nicht bestätigt und mein Kontakt zu ihnen ist leider im vergangenen Jahr abgerissen. Nach meinem letzten Informationsstand leben sie noch in einer Stadt am anderen Ende unseres Landkreises, lernten damals fleißig deutsch und gingen relativ schnell auch arbeiten.
    Sicher vor den gefährlichen Krankheiten sind und waren wir nie, wenn wir uns unter andere Menschen begeben. Nur die Wahrscheinlichkeit können wir beeinflussen. Und das liegt in der Abwägung jedes einzelnen selbst.

    Gruß vom Lupus vetus aus dem wilden Brandenburg
     
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  16. Royalist

    Royalist Optio

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    Alternative: zu Hause ein Anti-Fußpilz-Spray haben und sich damit prophylaktisch nach der Rückkehr aus dem Club einsprayen. So mache ich das seit 20 Jahren und habe noch nie Probleme mit Fußpilz gehabt.

    Gruß
    R.
     
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  17. porscheschwanz

    porscheschwanz Römer

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  18. Muck vom Puff

    Muck vom Puff Gesperrt

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