Goldentime

Artemis |#ioooä |

Dieses Thema im Forum "Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin" wurde erstellt von Der Pharao, 11. Oktober 2020.

  1. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Salvete wertes Kollegium und Grüße an alle, welche meine neuesten Erlebnisse visuell sichten.

    Samstag – und wie in Stein gemeißelt gilt die Devise, die heiligen Hallen der griechischen Jagdgöttin hinter den Toren der deutschen Hauptstadt anzusteuern.
    Aus aktuellem Anlass, bezüglich Corona – Neuinfektionen, Sperrstundenumsetzung und Weiteres zu diesem Thema, äußere ich mich folgend im Prolog II.

    Prolog I

    Dieses Mal möchte ich mir die Freiheit nehmen, den Titel meines Berichtes nicht näher zu erörtern.
    Mir ist bewusst, dass dieser für Außenstehende ohne greifbaren Bezug ist, jedoch ist dies ein Insider und zugesagt, sodass ich selbstredend mein Wort halte und dieses Mal auf ein von mir so geschätztes geschichtlich – römisches Thema verzichte.
    Beim nächstes Mal, wird dies wieder wie gewohnt in einer Art „Storyline“, was ja auch zugegebener Maßen eher meinen rhetorischen Stil verkörpert.
    Also – viele Grüße an dieser Stelle und es stimmt – dass Leben ist ein Fluss, kein Felsen.

    Prolog II

    THEMA SPERRSTUNDE

    Wie so ziemlich alle mitbekommen haben dürften, gilt ganz Berlin als Hochrisikogebiet.
    Entsprechend hat der Senat diverse Einschränkungen veranlasst, der das von uns geschätzte Nachtleben massiv einschneidet.

    Wie ist das Artemis davon betroffen?

    Folgendes hat sich geändert:
    Die Sperrstunde, welche ja ab 23 Uhr gilt, konnte der Club umschiffen.
    Es ist ganz normal geöffnet, allerdings gilt ab jetzt zu beachten:

    1. Das Abendessen wird jetzt schon 17 Uhr gereicht und ENDET kurz vor 23 Uhr. Es gibt dann NICHTS mehr zu speisen, also sollte man sich vorab versorgen.

    2. Die Getränkeausgabe an der Bar via Personal ENDET EBENFALLS 23 Uhr. An der hinteren Wand Richtung Treppenhaus Abstieg gen Wellnessbereich, in der Lounge, wurde ein geräumiger Doppelkühlschrank aufgebaut. Sobald die Stunde 11 schlägt – also nachts – nimmt sich einfach jeder Gast SELBST die Getränke in Flaschenform aus den Kühleinheiten. Finde ich perfekt gelöst und clever umgesetzt, Alkoholausschank ist selbstredend NICHT MÖGLICH, auch Freunde von Espresso, Kaffee und anderen Heißgetränken können dies dann NICHT mehr zu sich nehmen. Da gab es selbstverständlich wieder viele Diskussionen, ich weiß nicht, es ist doch verdammt nochmal BESSER, wir können weiter clubben, als wenn da einfach geschlossen wäre:

      ICH finde das gut so, denn es wäre eine erhebliche Einschränkung, hätte man sich 22. 30 Uhr bereits zum Umkleiden begeben müssen.
      In der Umsetzung hat das tadellos funktioniert und hat sogar gewisse Vorteile, da man das Getränk in Flasche auch einfach mal bequem im Bademantel transportieren kann.

    3. Alle bereits gültigen Hygienekonzepte wurden selbstverständlich beibehalten und werden auch regelmäßig kontrolliert. Es ist schon Bedingung, sich beim Laufen durch den Club die Maske aufzusetzen – und sei der Weg auch noch so kurz. Aber auch an dieser Stelle – das hat sich eingespielt und ist beinahe Routine. Ansonsten merkt man im Club selbst von den rasant angestiegenen Fallzahlen GAR NICHTS. Wie eine Art heile Welt da drin.
    Und nun … zurück zum Morgen …

    Diesmal ließ sich leider nicht organisieren, dass ich in Begleitung eines Kollegen den Weg nach Berlin antreten konnte, wenngleich die Alternativen schon vorab getroffen wurden.
    Mit zwei guten Clubfreunden hatte ich mich über die sozialen Netzwerke verabredet und somit war gewährleistet, den Tag im Freudenhaus nicht „allein“ verleben zu müssen.
    Meine Anreise verlief diesmal sehr unspektakulär, ich hatte nicht das allerbeste Wetter, wurde aber von Radarkontrollen oder Staus in Gänze verschont.
    Pünktlich gegen 10 Uhr, lenke ich mich Gefährt auf den Parkplatz, wo ich einen vertrauten Clubbruder treffe, mit dem ich in Erinnerungen schwelge und mich über Gott und die Welt austausche.

    Wir versinken im Gespräch und die Zeit rast dahin, als auch der zweite Kollege eintrifft, mit welchem ich schlussendlich das Artemis entere.

    Check – Inn …

    Inzwischen absolutes Tagesprogramm, diesmal Empfang durch die Dame mit dem roten Haar, welcher wie immer sehr freundlich war.
    Nachdem durch die Kühle des Morgens zunächst überhaupt keine Temperatur gemessen werden konnte, wärmte ich mich kurz auf und konnte anschließend, nach erfolgreicher „Messung“, die heiligen Gefilde betreten.

    Ein kleiner Stoßtrupp an Damen verwehrt uns zunächst das direkte Ansteuern der Wertspinde und wir verharren dementsprechend, ehe sich die Ladies in alle Himmelsrichtungen verteilt haben.
    Am gewohnten Umkleideschrank, wechsele ich meine Berufs – und Alltagskleidung gegen den üblichen „Dresscode“ des Ladens und nehme eine erfrischende und reinigende Dusche.

    Frühstück …

    Es ist gegen 12 Uhr, als ich mit meinem Begleiter am erhöhten Tisch sitze.
    Ich verköstigte ein Rührei, diesmal ergänzt mit einer pikant gewürzten Wurst, welche ausgezeichnet geschmeckt hat und welche ich seit 14 Jahren Club das erste Mal bewusst zu mir nehme.
    Ich nage gerade an einem letzten Scheibchen Gurke, als Alina herein kommt und wir uns mit einem Highfive begrüßen.

    Die ersten Stunden …

    Ein Trupp sehr sympathischer Finnen hat sich zu uns gesellt und wir belagern in Kohortenstärke die Panoramasauna, welche neue Sanduhren erhalten hat. Ein Aufguss wird schmerzlich vermisst, aber wir machen das „Beste“ daraus und trotzen der Hitze.
    Nach einer Dusche gilt es, in den „kalten See“ zu springen und ein paar Bahnen zu ziehen, was ich mit großem Genuss vollziehe.
    Wir aalen uns in den Fluten und erfreuen uns unseres Daseins.

    Es ist jedes Mal das Gleiche, trotz unzähliger Besuche, stellt sich binnen kürzester Zeit eine absolute Form des mentalen Zufriedenheitszustandes ein, wo sämtliche Sorgen und Belastungen der irdischen Welt wie triefender Honig von einem abgleiten …

    Natürlich kommt keine Dame nach draußen, da die Witterung dies einfach nicht begünstigt.
    Wir absolvieren unser Wellnessprogramm, scherzen, lachen und schließen Deutsch – Finnische Freundschaft.

    Wellnessbereich …

    Einen O-Saft später, entdecke ich den Masseur Thorsten, über dessen Anwesenheit ich mich sehr freue. Leider haben wir, trotz vieler vieler Anwesenheitstage selten das „Glück“, gemeinsam im Artemis zu verweilen. Rückblickend bereue ich es etwas, dass ich diesmal nicht zu einer Massage kam, weil einfach „oben“ und ringsum zu viel passierte, sodass dieser Faktor der Reaktivierung leider zeitlich verloren ging.

    In der finnischen Sauna betreiben wir eine erste Analyse und werfen ein anerkennendes Auge auf die Damen, welche an uns vorbei flanieren.
    Gefühlt sitzen wir eine Stunde in der Schwitzstube, ehe wir dem kalten Schwall des Wassers erliegen, um anschließend, im Textil gebettet, unsere Position in die Lounge zu verlegen.

    In eben dieser …

    Es ist noch sehr leer – verständlich, da wohl viele Gäste mit dem derzeitigen Lagezustand in Berlin hadern. Und – ich liebe das Artemis, was meine zweite Heimat wurde, aber es muss gestattet sein, zu erwähnen, dass via Internetpräsenz auch nicht wirklich eine Angst genommen wurde, oder zumindest der Werdegang entsprechend Transparenz erhielt.

    Bei einem Cappuccino, entdecke ich den Clubfreund Herrmann, welcher heute, ungeplant und nicht abgesprochen, seine Kreise um die Bar zieht.
    Wir begrüßen uns und unsere kleine Einheit ist um einen weiteren Legionär gestiegen.
    Später, traf auch Aurelius dazu, welcher aber bald seiner Lust frönte und mit welchem ich nur in gelegentlichen Momenten die Zeit hatte, ein paar inspirierende Gespräche zu führen.

    Wer war denn da?

    Nun, die üblichen Verdächtigen, Alina, „Schoko“, Gabi, Raisa, Tatjana, Katja, Elisabeth, Salome, Melinda, Belle, Jessica, Ranja, Sonia, Lidia, Elina, Meg, Diana, Ryon, Funda, Virginia, Fabienne, Nana, Esra und wie sie alle heißen, aber auch zwei komplett neue Damen, welche allerdings eher fraulicher Natur waren und sich somit meinem Radar entzogen.
    Im Gespräch darf ich aber attestieren, dass zumindest eine der Ladys – mit der anderen habe ich nicht gesprochen – einen außerordentlich sympathischen Eindruck erweckte.

    Und ich?

    Nun, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen – ABER ES FRISST!

    Es ist ja kein Geheimnis monumentalen Ausmaßes, dass sich die Lage für bekannte Gäste und Insider nicht signifikant verbessern kann. Durch die Begrenzung an männlichen Gästen ist es derzeit schlichtweg geschäftlich gar nicht umsetzbar, dort 100 Damen zu integrieren.
    Somit hat man einen festen Kader – welcher durchaus mit absolut tollen Geschöpfen gespickt ist und eben tendenziell immer mal eine Blutauffrischung, aber – mich betreffend, schwimme ich in bekannten Gewässern.

    Es ist nicht zwangsläufig so, Gefahr zu laufen, von einem weißen Hai geschnappt zu werden, welchen man aus den Untiefen kommend, schlichtweg nicht gesehen hat.
    Ich hatte viele nette Gespräche, natürlich auch mit Gabi, welche mir ja beim letzten Besuch die Ehre gab, mit ihr ein längeres Zimmer zu verleben.

    Viele werden wissen, was ich damit meine, wenn ich sage, dass es schwer ist, immer allen Damen gerecht zu werden, welche man alleine durch die gemeinsame Verbundenheit selbstredend mit einem Zimmergang wertschätzend „belohnen“ möchte.
    Dies funktioniert einfach nicht und man gerät an seine Grenzen, müsste man dann doch schon des Mittags beginnen und es wäre notwendig, sein Glied an eine Panzerbatterie anzuschließen.

    So versuche ich, besten Wissens und Gewissens, immer ein wenig fair zu agieren, wobei ich da schon eine enorme „Entwicklung“ genommen habe, da ich, wie ihr wisst, überhaupt nicht der Gasttyp „Wiederholer“ bin.
    Aber, inzwischen, habe ich schon wenige Damen, die ich bewusst auch sehr gern auf Zimmer bitte, wenngleich ich doch immer noch sehr gern „jage“ und neue Erfahrungen mache.

    Jagen? Heute? Wen denn?

    Eine berechtigte Frage, wenn ich mich selbst „interviewe“.
    Ich habe durchaus ein Interesse an der rothaarigen Dame Delia, welche aber, wie immer, an Samstagen dauergebucht von einem Gast mit Handtuch durch die Lounge huscht.
    Es ist leichter, bei Donald Trump einen Termin zu ergattern, als mit dieser Lady intim zu werden.
    Schade, macht sie doch stetig einen sehr sehr netten und höflichen Eindruck, sodass ich fast sicher bin, dass man an dieser „Kampflinie“ ein lohnenswerter Zimmer davon trägt.

    Meine Begleiter haben sich im Dickicht des Clubs verfangen.
    Man tut das, warum man eigentlich an jenem Ort zugegen ist: Man zimmert.
    Petronius fischt in österreichischem Gewässer und „angelt“ die Dame Mandy, auch die anderen Clubbrüder werden fündig.

    Was ist denn nun mit mir?

    Nur Geduld – ich arbeite ja daran.
    Ich bin raus aus dem Alter, wo ich einfach irgendeine x-beliebige Dame zimmere, nur um nachher zu behaupten, dass ich in der oberen Etage war.
    Es muss bei mir „Klick“ machen, richtig „Klick“, ich muss begeistert sein und diese Begeisterung ist mit einem nackten Frauenkörper allein nicht zu erreichen.
    Es ist die Gesamtheit an Aura, an der Stimme, der Bewegung, dem Gang, dem Trinken des Getränks durch den Strohhalm, dem Witz, einem Lächeln und dem entgegen gebrachten Charme.

    Ich kann wenig damit anfangen, wenn eine Dame vulgär durch den Raum schreit, wobei dieses „Säääx?“ oder „Ficken?“ wirklich eine verbalen Kastration gleichkommt.
    Nun, ich entdecke Anja und es ist eine jener Damen, die alles in sich vereint.
    Also, keine Ahnung, ob das jeder behaupten möchte, aber, ich für meinen Teil – in unserer zwischenmenschlichen „Beziehung“, bin wirklich mehr als glücklich, dass sich diese „Geschichte“ so entwickelt hat.

    So scherzen wir ein wenig, zugegeben auf die uns ganz eigene Art – Außenstehende mögen da denken das sich zwei Todfeinde miteinander unterhalten – und wir beschließen ein Zimmer als „Vorspeise“ vor dem Abendessen.

    Wie immer ist das ein absolutes Highlight.

    Mach doch mal was anderes!
    NEIN. Also – mache ich ja, aber das ist inzwischen fast ein Sakrileg, sich dieser gemeinsamen Stunden zu berauben.

    Aber es ist doch nicht …
    EGAL. Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
    Der einzige Mensch, mit dem man sich vergleichen sollte, ist man selbst, mit DEM Menschen, der man GESTERN war.
    Aber, dieser existiert so nicht mehr – zumindest, was mich betrifft.

    Das Abendessen …

    Man darf wählen zwischen Geschnetzeltes vom Rind und einer total leckeren Frikadelle „Toskana“ mit Tomate und Kartoffelbrei. Ich fühle mich gestärkt und wie zuletzt immer, habe ich an der Darbietung der Abendspeisen ÜBERHAUPT NICHTS auszusetzen.
    Der Kollege Herrmann, mit dem ich zu Abend speise, unterstützt meine These.

    Zurück in der Lounge …

    JAGDFIEBER!
    Die Musik wird lauter, der Laden voller.
    Ich treffe Deutsch – Türkin Lola, mit welcher ich kurz spreche, wo es aber zu keinem erneuten Zimmer kommt.

    Während ich an einem Wasser nippe, stehe ich plötzlich neben Anja und was toll war, wird nur mindestens so toll oder toller werden.
    Und – in der Tat – eine Stunde später, oder eineinhalb, ich weiß gar nicht mehr, kann ich das tatsächlich für mich selbst ehrlich so einordnen.
    Gut, ich habe mir diesmal auch besonders Mühe gegeben :)
    JA – das habe ich.

    „Warte – ich kann es besser.“
    „Es war super.“
    „Gut, ich kann es auch nicht besser.“

    Während ich das tippe, muss ich über manch Konversation dort in der eiskalten Gespensterbude herzlich lachen. Selbstredend trage ich das jetzt nicht nach außen.

    Und schon „wieder“ in der Lounge …

    Geduscht, gesalbt und einiger Kräfte beraubt, sitze ich bei meinen Clubbrüdern auf dem Sofa.
    Wir inhalieren das typische Flair der Nacht und lassen uns vom Treiben anstecken.
    Man flirtet, scherzt, schäkert und dreht ein paar Runden, kommt in Gespräche, hinterfragt sich selbst, wie es wohl für einen weitergehen wird …

    Wie geht es denn weiter?

    Gute Frage. Danke.
    Ich spreche mit Ranja – diese moldawische Dame ist wahrlich mit Optik gesegnet, aber an dieser Stelle erwehre ich mich auch mit ihr einer Wiederholung.
    Ferner sprechen mit Cassandra und Gulia an, beide bereits von mir auf die Laken gebeten, aber ich kann nicht aus meiner Epidermis und muss einen zweiten Nahkampf verneinen.

    Und jetzt?

    Das kann es doch nicht gewesen sein und das war es auch noch nicht.
    Ich bin wahrscheinlich wenig spannend, dass auch die nächste längere Zimmereinheit an Anja geht.
    Warum in einem halbleeren Stadion Europaleague spielen, wenn man die Chance hat, im Championsleague – Finale in der Startelf aufzulaufen.
    Natürlich habe ich es nicht bereut und federe hochzufrieden in der Nacht zurück in die unteren Etagen. Es war witzig, abwechslungsreich, hingebungsvoll und bereichernd.
    Im Endeffekt kann ich mich nur selbst dazu beglückwünschen und den Göttern danken.

    Die Nacht …

    Aber doch nicht schon wieder …
    Nein, nein.
    Oder?
    Nein. Das wäre doch selbst für mich makaber.
    Aber ich schwimme doch nie mit dem Strom? …
    Ich nehme die „Spannung“ vorweg, es gab nicht noch ein Zimmer Nummer 6 oder 7 – also in Zeiteinheiten gemessen.

    Dann fahr doch heim du Lustmolch!
    Aber nein, … wir kommen ins Gespräch mit Nana.

    Ich habe ja schon viel erlebt, wirklich viel – vielleicht zu viel – und manche Zimmergänge, welche ich absolviert habe, kann ich mir in deren Entstehungsgeschichte nur mit dem Handbuch der Freimaurer erklären.
    Es unterliegt nicht immer einer rational verständlichen Logik.

    Nana -na – na – na … Come on! …
    Okay, Zeit, den Ohrwurm aus dem Hirn zu verbannen und zu attestieren, dass diese deutsche Dame mit den schwarzen langen Haar und der Pferdeschwanzfrisur an Freundlichkeit und Sympathie in der obersten Liga spielt.
    Und, ungeplant – wie die Jungfrau zu dem Kinde – teilen wir das Lager in Rundell – Form.

    Im Gespräch hatte der ein oder andere Kollege ja schon verlautbaren lassen, dass der Servicegedanke dieser Dame ein unbestritten hohes Level aufweist.
    In dieses Füllhorn an Komplimenten kann ich nur ebenfalls hinein greifen, ein tolles Zimmer, mit einer Lady, die auf jeden Wunsch eingeht und dem Gast eine schöne Zeit bereiten möchte.
    Es ist nicht selbstverständlich, zu dieser Stunde, den Turbo noch einmal so zünden und ich hatte ja bereits selbst einiges in den Knochen.
    In diesem Sinne: Diese Dame ist der Ehrerbietung einer Anfrage fürs Zimmern voll umfänglich „berechtigt“.

    Und nun?

    Gut, man soll die große Bühne verlassen, wenn es am Schönsten ist.
    Ich schwatze noch mit Nadine und stehe dann wieder draußen im Berliner Nachthimmel.
    Die Götter schenken mir eine trockene Rückfahrt und ich erfreue mich eines tollen Clubtages -
    in jedweder Hinsicht.

    Bleibt oder werdet gesund!
    Euer Pharao
     
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  2. verweser

    verweser Volkstribun

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    Klasse Bericht, wie immer...so geht es mit der Sperrstunde weiter...also geht doch einen Club zu betreiben selbst in einem innerdeutschen Risikogebiet.

    Am Flughafen Frankfurt ist ja schließlich auch durchgehend Betrieb.
    Da kommen aus allen Herren Ländern Leute an...warum dürfen dann hessische Clubs mit entsprechenden Auflagen immer noch nicht öffnen. Mir ist das suspekt, das ganze Tun vom Landesfürsten.
     
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  3. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Danke mein Guter - für das Lob - und ja, so kann man dass gewerbetechnisch eben ein bisschen an die geltenden Gesetze angliedern.
    Natürlich, ohne Frage, die Diskussion kann man stetig führen, was passiert, wenn die Clubs auch noch schließen und das sich dann alles ins Private verlagert.
    So hat man dort wenigstens einen geregelten Ablauf mit Kontaktnachverfolgung, Hygienemaßnahmen und so weiter.
    Ich fand das prima, wie das alles inzwischen läuft - auch dass es nicht mehr so voll ist und das Gästeniveau gestiegen ist.
     
  4. Elskhuga

    Elskhuga Präfect

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    Neulich beim Frühstück: Ich grübele so vor mich hin, ob ich mit Raissa auf Zimmer gehen will, und Nancy wuppt derweil die Frühstückstheke höchst souverän. Lautsprecher Aliv (ich hoffe, ich erinnere den Namen richtig) unterhält die Kantine.
    "Wenn wir Euch Stammgäste nicht hätten, wären wir doch alle verloren."

    Zwei ältere Kollegen nicken und murmeln zustimmend, das dürften wohl Stammgäste sein. Dann glotzt Aliv auffordernd in meine Richtung. Ich hab das dringende Gefühl, irgendwas sagen zu müssen.
    "Was schaust Du mich an - ich bin kein Stammgast."

    Dass Touristen und Laufkundschaft derzeit weitgehend fehlen, mag nicht gut fürs Geschäft sein - für mich persönlich geht das sehr in Ordnung. Die Stimmung im Laden ist plötzlich irgendwie familiär, vor allem aber viel entspannter als früher. Von mir aus darf das gern so bleiben.

    Im Übrigen: den Titel des Threads verstehe ich nicht. Aber es ist ja auch schon spät.
     
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  5. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Sicher, für die Damen, die sich auf Durchlaufgäste und Touris "spezialisiert" haben sind das schwere Zeiten. Das war recht einfach, mal schnell wie am Fließband, da der Gast ohnehin nicht wieder kommt.
    Derzeit sieht man sehr viele bekannte Gesichter, oft diegleichen - und da reicht es nicht mehr, Service auf Jugendherbergs-Niveau zu bieten, da sich das eben rumspricht.
    Die Damen, die einen tollen Service bieten, haben auch jetzt ihre Gäste - so wie vorher - im Gegenteil, diverse Mädels erzählten sogar, dass es jetzt für sie besser läuft ... Logisch: Weniger Damen, mehr deutsche Gäste, mehr Gäste älteren Ursprungs und mit größerem Geldbeutel.
    Wie Elskhuga richtig sagt: Familiär, ruhig, angekommen. Da entwickelt sich irgendwie der Zimmergang ganz anders, als wenn man in dritter Reihe an der Bar steht.
    Jede "Ära" hat eben seine Vor - und Nachteile.
    Genau Kollege - wegen mir auch.

    Und zum Titel: Im Prolog I ist dazu alles geschrieben.

    Viele Grüße an dich und an alle!
     
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  6. verweser

    verweser Volkstribun

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    Gerade im Freiercafe über Sixsens in Holland gelesen das dort ein ultimativen Erlebnis zu erwarten ist.

    Will ja nicht Frohlocken, denn mit dem Ausmaß habe ich auch nicht wirklich gerechnet.

    Also mein Aufruf daher, wer jetzt noch nicht wieder ficken war im Club, der sollte dies schleunigst nachholen.

    Gr vw, nicht mehr so heiss wie Frittenfett auf das Sixsens, weil

    6 Stunden Aufenthalt für 80Euro, bzw. 3 Stunden für 40Euro bei 10 Mädels die nur herein dürfen.
     
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  7. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Ja, stimme dir zu.
    Ich finde es auch furchtbar, wäre die Sperrstunde durchgesetzt worden. Nicht wegen Geld an sich, aber es ist schlimm, wenn man sich irgendwie so gehetzt fühlt.
    Und klar - durch die Personen bzw. Gästebegrenzungen ist es eben auch folgend, dass wir nicht mehr die Dichte an Mädels im Club haben -
    Für manche toll, für andere nicht.
    Ich habe auch stets die große Vielfalt genossen.
    Aber - lieber mit Einschränkungen clubben, als gar nicht.
    Egal wo - ob in Holland, Deutschland oder sonst wo :)

    Viele Grüße
     
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  8. Herrmann2020

    Herrmann2020 Bürger

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    1000 Dank für den wie immer gelungenen Bericht. So konnte ich den auch für mich gelungenen Tag noch einmal Revue passieren lassen .Ich freue mich bereits jetzt auf eine Wiederholung! :) Ist halt doch ein Unterschied, ob man seine Zeit dort alleine verbringt (Keine Angst, ich leide nicht an Vereinsamung) oder mit Gleichgesinnten... Kann durchaus eine Dauereinrichtung werden.

    Übrigens: Auf der ansonsten doch recht merkwürdigen Homepage des Artemis, steht plötzlich und unerwartet eine "Gebrauchsanweisung" für die Zeit nach 23 Uhr. Mir gefallen die Regelungen sehr gut. Sollte das Artemis um elf schliessen (was meiner Meinung nach immer noch droht), müsste ich mir wirklich Gedanken machen, ob sich der zeitliche Aufwand lohnt, ich wohne schließlich nicht nebenan.

    Also lieber Pharao, bis zum nächsten mal, und sehr gerne auch mit weiteren "Freunden auf Zeit"!

    Es grüßt aus dem halbhohen Norden
    Herrmann
     
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  9. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Sehr gern und Grüße zurück, in die wilden Wälder in den halbhohen Norden!

    Natürlich - dass sage ich ja auch immer, dass es von großem Vorteil anmutet, wenn man ein paar geschätzte Clubbrüder im Raum weiß, wo man sich niederlassen und quatschen kann. Ist man gänzlich solomente per pedes durch die Lounge unterwegs, läuft man eben Gefahr, mehr zu zimmern, was nicht schlimm wäre, aber irgendwann gerät man eben an körperliche Grenzen.
    So ist das prima, man hat Gesellschaft, die dem gleichen Hobby frönt und kann - wenn der Lustschrei im Inneren ertönt - eine Abspaltung vornehmen und jagen gehen.

    Ja, richtig, etwa einen Tag nach meinem Bericht wurde dies auch offiziell auf der HP verkündet.
    Ich bin da zwiegespalten, was die Herabsenkung auf 60 Euro betrifft. Mir persönlich ist das zuviel, da ja quasi "nur" Speisen und Heissgetränke wegfallen.
    Nicht, dass ich den nachrückenden Kollegen den billigeren Preis neiden würde - um Himmels Willen - aber ich befürchte, dass man sich damit auch Klientel ins Haus holen könnte, was eben nur schauen und grappschen möchte.
    Ich vertraue da aber weiter auf die Türpolitik, welche schon aufgrund der Personenbegrenzung strenger auswählen muss.

    Absolut richtig, alles möglich - von der Sperrstunde ab 23 Uhr, welche die Schließung beinhaltet bis zur kompletten Schließung.
    Es gilt eben, noch "mitzunehmen" was geht, ehe sich dort wieder die Türen schließen - und, ich vermute, dann nicht nur für ein paar Wochen.

    Ich leite die Grüße an die "Freunde auf Zeit" gern weiter :)
    Und danke Herrmann, für die netten Worte bei deinem Prolog.

    Gruß
    Der Pharao
     
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  10. verweser

    verweser Volkstribun

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    Aber bitte nicht das Schnitzel so transportieren...
    [​IMG]
    Gr vw, daher kommt es wohl, denn in der Verwirrung im Club kommt es dazu auch.

    Schließlich sind dies nicht immer Buffet Abräumer die auch gerne mal ein gekochtes Ei dann im Mabuko vergessen.
    Ist mir vor Jahren mal durchaus wegen dem Forellenhof also Haifischbecken sharks in Darmstadt passiert.
    Russische Eier wegen der grünlichen Farbe und Konsistenz sind nichts dagegen.
    Da können nur meine verwesenen mithalten.

    P.s. komme nur darauf weil im Rheinforum so eine nette Diskussion angefangen wurde warum am Besten nur Herrentäschen als Gepäck ins Sixsens mitzubringen wegweisend ist.
     
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  11. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Das mit dem Schnitzel gestaltet sich schwierig, weil ab 23 Uhr keinerlei Speisen mehr ausgegeben werden :)
    So läuft man nicht Gefahr, das Stück "Wildbrett" wieder auszuwildern :)

    Im Übrigen, kleine Anekdote, war es früher gar nicht so unüblich - also in der Zeit wo das Buffet noch frei zugänglich war - dass dort geklaut wurde wie die Raben, für zuhause. Habe selbst einige "Kollegen" erlebt, die in ihrem Umkleidespind von Nutella bis Honig alles gestapelt hatten.
    Manchmal mag da sicher ein eher trauriger Hintergrund stattfinden, über den zu belustigen sich nicht gehört, aber ich finde es trotzdem unmöglich, vor allem, wie du richtig sagst, wenn das vergessen wird und dann in der Tasche dahingammelt.
    Absolut ekelhaft und unhygienisch.
    Natürlich ist es etwas anderes, wenn man mal einen Apfel mitnimmt, im Hochsommer, raus in den Außenbereich.
    Aber manches sollte sich von allein verbieten.

    Einen weiteren Vorteil hat die Zuteilung zudem:
    Es werden nicht mehr solche Berge an Lebensmitteln verschwendet.
    Ich habe da oft den Kopf schütteln müssen, wenn sich manche die Teller vollhauen, einmal beißen und dann alles in den Müll wandert.
    Ich bin kein Heiliger oder Patron der Welthungerhilfe, aber wie wir teilweise damit umgehen, dass fällt einfach auf.

    Bei den Getränken im Glas dasselbe:
    Gast erhält Wasser, nippt daran, stellt es irgendwo ab.
    Klar, so ein offenes Getränk ist unpraktisch und will immer getragen werden.
    Die jetzigen Flaschen haben da eben den Vorteil, auch mal unkompliziert in die Tasche zu wandern und einen von A nach B zu "begleiten", wo man trotzdem die Hände frei hat.

    Grüße an alle Kollegen! Und natürlich an dich vw.
     
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  12. Wolli

    Wolli Volkstribun

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    Du kennst doch die alte Regel: sieben Bier sind auch ein Schnitzel!

    Gruß Wolli,
    der beide Lebensmittel zu schätzen weiß.
     
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  13. Elskhuga

    Elskhuga Präfect

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    Kann alles - und muss nichts bedeuten. Once upon a time...

    "Wie lange bleibst Du noch?"
    "Weiß nicht. Dusche, noch einen Kaffee vielleicht, dann hau ich ab."
    "Hmmm... Ich mach Feierabend und geh in die Sauna. Kommst Du mit? Dann bin ich nicht so allein..."

    Welcher Freier von Welt, vor diese Wahl gestellt, würde sich in dieser Situation für die A100 entscheiden? Ich jedenfalls brauchte nur Sekundenbruchteile für einen Entschluss. - Eine halbe Stunde später in der Sauna:
    "Schmierst Du mich bitte ein?"
    "Ja, gern... aber womit?"

    Mit verschmitztem Grinsen wurde mir ein Napf Honig vom Frühstücksbüffet überreicht...
     
    morpheus und schneehase gefällt das.

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