Artemis +++Das Interview+++ Artemis 14|08|2021

Dieses Thema im Forum "Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin" wurde erstellt von Der Pharao, 15. August 2021.

  1. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Prolog

    Berlin, Saunaclub FKK Artemis, Konferenz – und Mediensaal …
    Sonntagmorgen, gegen 2. 00 Uhr ...


    „Sind Sie schon verkabelt worden?“ - schallt es mir unfreundlich entgegen, als ich die offene Räumlichkeit betrete und mich ein wenig fragend innerhalb des Saales umschaue.
    „Meinen Sie mich?“ - kontere ich und deute mit dem Zeigefinger auf meine eigene Person.
    „Ja.“ - reagiert eine kleine Dame, welche mit einem Headset und mehreren Papierdokumenten auf den Armen auf mich zusteuert. - „WIE sehen Sie eigentlich aus?“
    „Bitte?“
    „Waren Sie schon in der Maske?“

    Ich schüttele den Kopf.

    SIE ERSCHEINEN HIER IM WEINROTEN BADEMANTEL?“ - artikuliert sie fassungslos und mustert mich von oben bis unten - „Dass hier wird live gesendet! Das geht viral!“ - ergänzend.
    „Schreien Sie mich nicht an! Man hat mir gesagt, ich solle SO AUTHENTISCH WIE MÖGLICH erscheinen!Ich komme quasi direkt aus der Herrenumkleide!“
    „Sie glänzen viel zu sehr im Gesicht! Moment ...“ - sie wendet sich um - „Alessia! Alé! Er muss dringend in die Maske, in 20 Minuten beginnt die Auswertung des Samstag – Besuches! Schaffst du das?“

    Eine weitere Dame, „Typ italienisch – sizilianisches Model“, kommt näher und umrundet mich wie ein Jaguar seine Beute.

    „Kriegen wir hin.“ - lächelt sie.
    „Ich bin wirklich etwas under-dressed.“ - äußere ich und blicke an mir nach unten. - „Vielleicht kann mir ja Nadine oder jemand anderes wenigstens einen frischen Bademantel organisieren.“
    „Das geht nicht.“
    „Und warum?“ - frage ich nur eine Sekunde darauf.
    „Nadine ist schon zuhause – und, bevor Sie fragen, Ioana auch, Justine ebenfalls, dass gesamte Team der Rezeption und der Clubführung. Außerdem, … dass ist das, was die Zuschauer sehen wollen, … JA! Mitten aus dem Leben, im Auge des Hurrikans, als würde man aus einem Kriegsgebiet berichten. GEBEN WIR DEN ZUSCHAUERINNEN UND ZUSCHAUERN ZUCKER Herr, … ähm?“
    „Nennen Sie mich einfach Pharao.“
    „Wir haben noch 18 Minuten, ehe alle Reporter hier sind.“
    „Kann ich bitte ein Glas Wasser haben?“
    „Dafür ist keine Zeit mehr.“
    „Danke für die gute Behandlung.“
    _______________________________________________________________________________

    Circa 21 Minuten später …

    Herr Pharao, vielen Dank, dass Sie die Zeit nach einem ereignisreichen Clubtag gefunden haben und diesen so frühen Termin für sich einrichten konnten.

    Aber sehr gern. (nippt an seinem Wasser ) Ich freue mich sehr, heute hier sein zu dürfen.

    Herr Pharao, Diethelm Schneiders, FAZ, der wievielte Besuch ist dies seit der Wiedereröffnung des Artemis nach dem letzten langen Lockdown und wie fällt ihr Fazit des Clubbens während Pandemie - Zeiten allgemein aus?

    Tatsächlich der Fünfte seit dem Re – Opening. Ich muss sagen, dass ich derzeit, auch in Corona – Zeiten, so gut wie gar nichts vermisse und man nur sehr wenig entbehren muss. Das Einlassprozedere ist optimal organisiert, sorgt für ein gutes und sicheres Gefühl innerhalb der Clubmauern und auch die für viele so wichtigen Wellness – Einrichtungen wie Saunen, Jacuzzi und Poolanlagen sind vollumfänglich nutzbar. Das Frühstück und Abendbuffet ist in Eigenregie begehbar, das Tragen der Maske nur beim Bewegen innerhalb der Räumlichkeiten verpflichtend. Ich denke, so man denn möchte, steht einem ereignisreichen und entspannenden Clubtag überhaupt nichts entgegen.

    Bitte präzisieren Sie doch den Check – Inn, gern auch auf Ihren Besuch gestern bezogen, für alle Gäste, welche noch nicht im Artemis waren, oder zumindest nicht seit Beginn des Corona – Virus.

    Wie zuletzt so oft, habe ich mich auch bei diesem Stelldichein für einen Samstag entschieden. Früher war der Donnerstag meine Geliebte, als ich noch beruflich in Berlin „stationiert“ war und dies somit in Gänze perfekt kompatibel anmutete. Nun aber, auch zum Wohle der anderen Gäste, mit welchen ich mich hier regelmäßig verabrede, haben wir den Sonnabend als Hauptclubtag auserkoren, da er in der Regel für jeden berufsbedingt und zeit – technisch am günstigsten gelagert daher kommt.

    Ich erreichte das FKK Artemis um kurz vor elf Uhr, die Autobahn war in großen Teilen frei, wenn auch weiter durch Baumaßnahmen erheblich bezüglich Tempo gedrosselt, bei der Detmolder Straße bis Abfahrt Hohenzollerndamm durch Kanalarbeiten mit einem kurzen Stau versehen und traf mich mit einigen Clubbrüdern auf dem noch recht verwaisten Park – Areal, wo wir bis zur Öffnung im regen Austausch ausharrten.

    Pünktlich, wie die Bankräuber, öffnete sich das Sesam aus 1000 und einer Nacht und man betritt die heiligen Hallen der Jagdgöttin, wo man einen aktuellen Negativtest oder eine zweifache Impfung vorweisen muss. Hat man dieses nicht, so besteht die Möglichkeit, vor Ort einen kostenfreien Test zu absolvieren, welcher bei negativem Befund dann ebenfalls als Zutrittsmöglichkeit in Frage käme.

    Einchecken kann man sich über die Luca – App, oder, für diejenigen, welche eher weniger digital bewandert sind, einen Papierbogen ausfüllen, wo Name, eine Kontaktmöglichkeit und die Namen der Damen beim Verlassen des Clubs eingetragen werden, welche man im erotischen Einklang über die Dauer des Besuchs kennenlernte.

    Das klingt doch ziemlich einfach.

    Ja, dies ist in der Tat kein Hexenwerk und geht durch zwei Stehtische auch recht schnell über die Bühne. Da ich inzwischen zweimal verimpft wurde, reichte erneut mein internationaler Impfpass und ich enterte, nach Desinfektion der Hände, die Rezeption, wo ich wie immer sehr freundlich empfangen wurde. Nachdem ich meinen Eintritt hinterlegt hatte, erhielt ich die 292 und …

    Entschuldigen Sie bitte, dass ich Sie unterbreche, Claudia Terlinden, RTL aktuell, wieso die 292? Ist dies eine Marotte? Sind Sie etwa abergläubisch, ähnlich wie Fußballspieler, die den Rasen immer zuerst mit einem bestimmten Fuß betreten?

    Guten Tag Frau Terlinden, gar kein Problem. Nun zu Ihrer Frage: Absolut, die 292 ist meine Stammspindnummer seit Anbeginn meiner „Clubkarriere“ und irgendwie auch inzwischen eine Art „Glücksfaktor“ und Gewohnheitsritual. Ich bin zwar ein wandlungsfähiger Mensch, aber dennoch niemand, der Veränderungen über alle Maße schätzt. Zudem, liegt dieses Wertschließfach auf einer äußerst angenehmen Bedienhöhe und auch im Umkleidesektor in der hintersten, ruhigsten und lounge - nächsten Reihe. Man entwickelt im Laufe der Jahre eben seine Gewohnheiten. ( schmunzelt )

    Bitte fahren Sie fort.

    ( rückt sich den Bademantel gerade ) Gut, nach dem Check – Inn verstaute ich meine Wertsachen im kleinen Safe, wartete auf meine Kollegen und betrat mit diesen gemeinsam die Umkleide der männlichen Gäste. Ich schnappte mir ein paar passende Badeschuhe, ein graues Handtuch und trat den Gang bis nach hinten zu meinem Spind an.

    Dort schlüpfte ich in den hauseigenen Dresscode, … wie Sie noch immer sehen … ( deutet gestenreich an sich herab ), ... spülte anschließend meinen Mund aus und nahm eine erfrischende Dusche, bevor das obligatorische Frühstück folgen sollte.

    Wie ging es weiter?

    Das schöne Wetter lud dazu ein, die ersten Stunden des Tages komplett unter der Berliner Sonne zu verleben. Nach einer Stärkung, welche mit einem fruchtigen Stück Melone veredelt wurde, bauten wir unser Lage um den Lago Halensee, jenes müde Lebensgeister weckende Gewässer inmitten des Außensektors und traten den Gang in die Panoramasauna an.

    Nach Vorbild der römischen Sitte aalte ich mich unter der aufsteigenden Hitze, welche sich nach einiger Zeit auch durch eine wohltuende Transpiration zeigte.

    Erste Damen erschienen in Poolnähe, ich winkte der Dame Tara, welche sich auf der Liege genüsslich ausstreckte.

    Eine Abduschung später, wagte ich mich in die kühlen Fluten, wir plauderten angeregt im Kollegenkreis und nach und nach trafen auch mehr und mehr vertraute Clubbrüder ein.
    Es ist inzwischen ein liebgewonnenes Ritual, sich im Herzen in Funkturmnähe zu sammeln, um dem Samstag in Erotik und Regeneration zu frönen.


    Auch andere Ladies betraten die Terrasse, hielten Ausschau nach „Beute“, flanierten zu den männlichen Gästen, welche auf ihren Handtüchern unter den Sonnenschirmen dösten.
    Es war ein ruhiges und angenehmes Idyll, beinahe wie im Urlaub, nur mit starkem Sonnenbrand verzierte Briten und US – Amerikaner fehlten noch zum klassischen Klischee.


    Wie immer, ist die Zeit oftmals nicht der Freund des Clubbers.
    Es ist unfassbar, wie schnell die Stunden dahin rinnen, einem reißenden Strom gleich, welcher sich seinen Weg auch durch unwirtliches Gelände bahnt.
    Es ist später Nachmittag, als ich das erste Mal bewusst einen Blick auf die Uhr werfe und bin erschrocken dessen, was die Zeiger einem präsentieren.


    Wie war denn die Besucherfrequenz seitens der Gäste?

    Äußerst angenehm. Es war nicht überlaufen, füllte sich aber stetig, wie immer, so verbreite ich hier keine sensationellen Nachrichten, indem ich kundgebe, dass gen Mitternacht wieder ein erheblicher Zustrom an Clubgenossen aller Herren Länder eincheckte.
    Dennoch, habe ich schon vollere Samstage erlebt, wenngleich es aus meiner Sicht sehr ordentlich gefüllt war.
    Auch Gäste, mit denen man ins Gespräch kam, welche aus München in Berlin weilten, selbst aus Kalifornien, Norwegen und anderen Gefilden der Erdballs, um sich bei Wein, Weib & Gesang bestmöglich zu verlustieren.


    Können Sie bitte etwas zu dem Kader der Damen äußern.

    Selbstverständlich. ( nickt ) Für mich überraschend, dass einige Ladies, welche man doch sicher in Anwesenheit geglaubt hatte, an diesem Tage nicht mehr im Artemis weilten. Die Gründe dafür seien vielfältig, Urlaub, private Befindlichkeiten, eine Pause. So war es einer meiner ganz wenigen Besuch, in denen ich beispielsweise Alina nicht entdecken durfte. Das war beinahe ungewohnt, so, als würde irgendetwas fehlen. Ansonsten gaben sich sehr viele bekannte Damen die Ehre, selbstredend auch die Hamburger Gruppe, eine zahlenmäßig stark vertretene Kohorte von dakischen Damen, die DomRep wurde vertreten, selbstverständlich auch Ladies aus Bulgarien, Moldawien, Spanien, Tschechien, der Türkei und anderer Flaggen Ursprung.

    Ich habe nicht gezählt, schätze aber die Anzahl der Wesen der Venus auf ca. 30 – 40 Dienstleisterinnen.

    Was wurde aus Ihrem beim letzten Besuch zugesagten Date?

    Nun, wenn man eine Vereinbarung trifft, so sollte man sich auch daran halten.
    Entsprechend eröffnete ich den Abend mit der Dame, welche hier in der Frage bereits angesprochen wurde. Es handelt sich dabei um Lisa, welche ihre Wurzeln in der DomRep findet und mit welcher ich für den gestrigen Tag ein erotisches Stelldichein vereinbart hatte.

    Nicht in Form einer notariellen Niederschrift, aber, so hatten wir in den späten Stunden des vorletzten Samstag doch verbal eruiert, dass beim erneuten Aufeinandertreffen doch nach einer recht langen Zeit des gemeinsamen Kennens doch ein obligatorischer Gang ins obere Stockwerk doch wahrlich angemessen wäre.

    Und der folgte dann auch?

    Nun seien Sie doch nicht so ungeduldig!
    Ja, doch vorher erfolgte noch das Abendessen.

    Was wurde denn gereicht?

    Am Buffet konnte man sich an einer Variation vom Hähnchen laben, in Mandariensauce, dazu wahlweise Duftreis oder Tortellini. Wie immer, für Freunde der gesunden Ernährung, ein Salatbuffet, an welchem ich mich auch herzhaft bediente.

    Ich bin kein Gourmet, dass Hähnchen fand ich durchaus appetitlich, die Tortellini beflügelten meinen Gaumen nicht zu heroischen Heldengesängen, was allerdings auch schwer anmutet, da ich die Pasta – Küche in allen Formen durch langjährige Aufenthalte in Italien und Sizilien doch in so verschiedenst – artigen Darbietungen kennenlernte und dadurch mehr als nur verwöhnt daher kam.

    Und dann erfolgte aber die Buchung?

    Ja! ( schüttelt den Kopf )
    Sie erfolgte, allerdings musste ich erst ein wenig „suchen“, die Gleichgesinnten meiner Zunft buchten eifrig, es gab eine erhöhte Fluktuation in der Etage der Feuerwerke und schließlich entdeckte ich Lisa am Eingang der Lounge.


    Wir warten gespannt.

    Was ich an Lisa besonders schätze, ist ihre stets positive und lustige Art. Ich habe diese Dame noch nie mit schlechter Laune erlebt, noch nie genervt, noch nie die hübschen Augen verdrehend. Immerzu tänzelt sie durch das Gemäuer, wippt ihren Körper im Takte der Musik, scherzt, lacht, schäkert mit den Gästen und auch den anderen Damen.

    Ich finde ihre lebens – zugewandte und extrovertierte Art sehr erfrischend, es steckt an und verleitet einen durchaus zu dem ein oder anderen Scherz und der Abkehr von jedwedem Anflug von Trägheit oder Lethargie.

    Ihre Persönlichkeit spiegelt sich auch in ihrem Service, es war wundervoll, witzig, aber auch durchaus sinnlich, dann leidenschaftlich und ein bisschen verrucht.
    Alles in allem doch ein erotisches Erlebnis, welches man mit großer Zufriedenheit nach der verlaufenden Zeit beendet und ich denke doch auch beidseitig eine absolute Harmonie und Sympathie.


    Nach einer halben Stunde teilte ich mir die Dusche mit einem Kollegen, welcher in ähnlich paradiesischen Inseln unterwegs war, genauer gesagt mit Salome, war aber wohl leider nicht so komplett zufrieden wie ich, wie er mir ungefragt kurz zu schildern wusste.

    Ein schöner Start in den Abend. Ich nehme an, es ging auch noch weiter?

    In der Tat.
    Ich traf Aksana, welche mir beim letzten Dasein ein sehr schönes Zimmer feilbot, auch Elina, die sicher eine der charmantesten und freundlichsten Ladies im Club ist.
    Meine Kollegen erfreuten sich an Abenteuern mit der asiatischen Dame Rion, mit Fabienne, Victoria und Vicky, müßig, alles aufzuzählen.


    Ich hatte die Freude, im Treppenhaus Madlein kennenzulernen, in Form einer sehr netten Unterhaltung und ich war wieder einmal erschrocken darüber, wie lange man sich eigentlich schon aus gemeinsamen Aufenthalten kennt, man aber doch nie die Treppen nach oben nahm.

    Das ist manchmal auch schlichtweg nicht erklären, die Besuche entwickeln oft eine Eigendynamik, man kommt in Gespräche, man verwirft einen „Plan“, den man eigentlich hatte, ich selbst war ja auch eine sehr lange Zeit komplett monogam im Artemis unterwegs und entzog mich anderen Angeboten, was keine „Ausrede“ darstellen soll, aber auch eine Begründung dafür ist, warum ich einige der Damen eben noch nie näher kennenlernte.

    Nun, wer bin ich, der charmant vorgetragenen Offerte nicht zu erliegen, ich bejahte sehr gern und fand mich ein wenig später mit Madlein ( oder Madlen, man möge mir die Schreibweise bitte nachsehen ) in einem Love-Room mit Blick gen Parkplatz wieder, große Spielwiese, ein schönes Rundell, eines der Zimmer, welches eigentlich langsam in „Pharao“ umgetauft werden könnte.

    Wie viele Ladies der Hamburger Gruppe, so mag Madlein in der Lounge vielleicht auch ein wenig reserviert wirken, ich gebe ehrlich zu, dass ich auch mich darunter zählte, dieser Eindruck schmolz allerdings wie Schnee unter den mächtigen Pfoten einen nordamerikanischen Grizzlys und es entwickelte sich eine sehr empathische, humorige und angenehme Stimmung.
    Auch der erotische Faktor, sicherlich in einem Saunaclub nicht gänzlich uninteressant, war in jeder Hinsicht wunderbar und ich genoss die mir zugedachte Darbietung.

    Vielleicht werde ich irgendwann einen Antrag stellen, in die Hamburger Gruppe aufgenommen zu werden, durchweg sympathisch, witzig, sicher etwas selbstbewusst und nicht zwingend für jemanden, der äußerst schüchtern agiert und einer frech – frivolen Mundart so gar nichts anfangen kann.
    Ich schweife ab, Vergebung, … mit großem Dank an den Wertschließfächern verabschiedet und ich sprang, eines Kängurus gleich, unter den Schwall der Dusche, welcher mich bereits erwartet hatte.


    Sehr schön. Zwei für Sie neue Damen, Sie wirken äußerst beseelt.

    Dieser Eindruck täuscht auch nicht.
    Es ist immer schön, wenn sich eine Buchung einfach ergibt, durch Augenkontakt, durch eine nette Akquise, durch ein beinahe zufälliges Kennenlernen. Ich bin nicht so der Fan davon, ein Zimmer zu „erzwingen“, im Treppenhaus zu lauern, die ankommende Dame quasi sozusagen direkt zu entführen, wie es zu später Stunde bei dem ein anderen Gast der Fall ist.


    Wie meinen Sie das?

    Oftmals „schaffen“ es die von der Damenumkleide zurückkehrenden Ladies gar nicht in die Lounge, da sie direkt im Treppenhaus ein Angebot seitens der Herren erhalten, welche sich dort versammelt haben und direkt „attackieren“.
    Ich habe des Öfteren beobachtet, wie sich eine Dame dann erst einmal eine kleine Pause erbat, ein Zigarettchen rauchte oder einen Espresso trank, kurz durchatmete, oder mit ihren Kolleginnen einen Plausch hielt.
     
  2. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Und wie haben Sie den Abend, beziehungsweise die Nacht ausklingen lassen?

    Im Gespräch mit den Freunden, welche man ja nun auch nicht jeden Tag sieht oder hört, da wir teilweise komplett in Deutschland verteilt sind.
    Man lässt sich treiben, beobachtet den Menschenstrom an Gast und Dame, welcher nicht abzuebben scheint, ähnlich des Moses, welcher sein Volk durch die Wüste führte.
    Interessante Anbahnungen, teils tolle Akquisen, skurrile Geschehnisse, ein buntes Füllhorn an zwischenmenschlichen Interaktionen.


    Als ich im Bereich des oberen Erotik – Kinos weilte …

    WAS machen Sie denn dort? Da sind Sie ja sonst nie!

    Dürfte ich aussprechen?

    Bitte.

    …, weil vorne keine Couch mehr frei war, … erblickte ich eine Dame mit zwei neckischen Pferdezöpfen, welche wie ein munterer Flummi von Sofa zu Sofa hüpfte und mich immer wieder ansah.
    Mein Kollege lehnte an einer Säule, sie deutete mir gestikulierend, sie nicht zu verraten und erschrak ihn, sich an – pirschend wie ein Ozelot im Nebelwald im Tibet, mit einem Klaps auf das Bauteil, welches vibrierte und er hochschreckte.


    Eine Dame, die den Schalk im Nacken aufweist, mir vom Sehen durchaus bekannt ist, welche ich aber ebenfalls noch nie näher kennenlernen durfte.
    Wir kamen ins Gespräch, Avril stellte sich mir vor, aus Rumänien, mit sehr gutem Deutsch und so ergab sich, einen Schlag später, wir hatten uns kurzzeitig irgendwie „verloren“, noch ein Abschluss - „Rendezvous“ zu unchristlicher Stunde.


    Avril ist flippig, voller Energie und in jedem Punkte aktiv.
    Ein Service, der mir sehr entgegen kam und es ergab sich ein durch und durch tolles Zimmer, wirklich, sie kuppelte in einen höheren Gang und ich musste mich anschnallen, um nicht aus der Kurve zu gleiten.
    Beinahe wäre ich vom Bett gestürzt, konnte mich aber mit der Geschmeidigkeit eines nach einem Ast greifenden südlichen Tamandua noch irgendwie ausloten und verblieb auf den Laken.


    Das war wild, dass war leidenschaftlich, ich äußerte große Dankbarkeit und musste mehrmals lächelnd den Kopf schütteln.
    Auch ihre menschliche Komponente fand ich äußerst ansprechend, ich mag generell Damen, für die Geld nicht alles ist – selbstredend, wir befinden uns in einem Club – und einer Branche, wo die Finanzen der gemeinsame Nenner sind, aber, durchaus, nicht jeder Gast automatisch genommen wird.


    Es war gegen halb 2, als ich das letzte Mal das Nass auf meiner Haut spürte, mich abtrocknete und in mein Zivildress zurückkehrte.

    Der Tag war also damit beendet?

    Das kann man so sagen. Ich checkte aus und befand mich gegen 1. 45 Uhr in der Berliner Nachtluft, flanierte zu meinem Gefährt und fuhr in einem Ritt zurück in vertraute Heimatgefilde.

    Vielen Dank für Ihre Zeit. Sie haben das letzte Wort.

    Ich bedanke mich für das Interesse, grüße an dieser Stelle alle Leserinnen und Leser, alle Interessierte meiner Schilderungen und wünsche allen anhaltende oder wiederkehrende Gesundheit.

    Auf Bald!

    Euer Pharao
     
    garfield66, verweser, schneehase und 3 anderen gefällt das.

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