Goldentime

Artemis Artemis in 2021: Remember my name II

Dieses Thema im Forum "Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin" wurde erstellt von Der Pharao, 11. Juli 2021.

  1. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Prolog
    Es ist Samstag – und nach dem ersten Besuch des Jahres 2021 zu letzter Woche sollte heute eine Wiederholung stattfinden.

    Die Vorzeichen standen günstig, diverse Kollegen aus allen Teilen des deutschen Landes hatten ihre Anwesenheit verkündet und als Sammelpunkt das FKK Artemis auserkoren.

    Anfahrt
    Noch immer gestaltet sich dies mehr als schwierig, besonders ärgerlich, da die gesperrten Autobahn – Auf und Abfahren genau die zwei Wochen nicht passierbar waren, in welchen ich meine „Reise“ in den Tempel der Artemis angetreten hatte.

    Die Baustellenbereiche mit reduziertem Tempolimit werden vermutlich noch eine ganze Zeit lang vorhanden sein und somit ist der Ritt gen Berlin zwar blutdruckmäßig entspannt, kommt einem aber deutlich länger vor als sonst.

    Skurril, dass ich sozusagen von einem Konvoi des Zolls eskortiert wurde, ein Wagen setzte sich vor mich, scherte ein, während die anderen Autos hinter mir blieben und mich bis zum Dreieck Spreewald „begleiteten“.

    Ankunft Berlin
    Da ich am Ku – Damm noch eine Gewerberaum – Besichtigung aufwies, war ich schon im Bereich gegen 9 Uhr angekommen.

    In Höhe der Hermes – Boutique verparkte ich meinen Boliden, wollte im DM ein wenig Parkgeld wechseln und war bereits nach den wenigen Minuten des Wechselvorgangs beim Zurückkommen an mein Gefährt von Seiten des Ordnungsamt abgestraft.
    Die Damen und Herren schwadronierten fleißig bereits zu dieser frühen Stunde auf und ab, so ziemlich jeder erhielt ein Knöllchen und ich schüttelte angesäuert den Kopf.

    Check – Inn
    Pünktlich zu 11 Uhr, als hätte man es in einem sekunden – genauen Drehbuch inszenieren wollen, rollten wir „alle“ beinah gleichzeitig auf den noch recht verwaisten Parkplatz.
    Aus allen Himmelsrichtungen kommend, brachten wir die Kraftfahrzeuge in Parkstellung und begrüßten einander kameradschaftlich zugewandt.

    Nach dem üblichen Prozedere …
    … Getestet, Genesen, Geimpft …, passierte ich die erste Schwelle und zeigte meinen aktuellen Tagesnegativtest vor.
    Ich füllte den Zettel aus, erhielt mein schwarzes Armband und wollte gen Rezeption flanieren, als mir der nette Kollege der Security zurief, dass das Tragen des „Personenanwesenheit – Bandes“ doch nicht mehr notwendig sei.
    Dem folgeleistend, streifte ich es vom Handgelenk und übergab es in treu – sorgende Hände.

    Den Empfang an der Rezi möchte ich gelinde als Traumbesetzung bezeichnen.
    Möchte ich mir ein Duo zusammenstellen, so würde dieses fantastische Doppel dabei herausspringen.
    Während ich bei Ioana die Zugangsvoraussetzungen erfüllte und meinen Stammschlüssel erhielt, wartete bereits Nadine an der von ihr aus linken Flanke, um ein weinrotes Textil in gewohnter Nettiquette zu offerieren.

    Neben uns, wir waren zu Beginn vier an der Zahl, enterten auch beinahe gleichzeitig zwei andere Gäste den Club und es wurde nach einem eher ruhigeren Nachmittag eine ziemlich volle Nacht.

    Frühstück
    Dem Alltagsdress entschlüpfend, wickelte ich mich in ein äußerlich noch gänzlich unversehrtes Exemplar an Bademantel und wanderte an den Clubfreunden vorbei in Richtung wohltuende Dusche.
    Unter der erfrischenden Kühlung, tauschten wir bereits erste Informationen vergangener Tage und brachten einander auf den neuesten Stand.
    Coronabedingt, hatte ich auch die vor allem später eintreffenden Kollegen eine ganze Weile nicht persönlich zu Gesicht bekommen und es war äußerst schön, diese in Fleisch und Blut wieder im Live“kontakt“ zu begrüßen.

    Eine menschenleere Lounge durchquerend, stoße ich die Pforte gen Gastro – Sektor aus den Angeln und nähere mich dem frohlockenden Buffet, welches, wie ich bereits im Bericht vorab verkündet hatte, wieder ohne Einschränkungen via Eigenregie zu begehen anmutet.
    Ich schätze, ich bin rein kulinarisch betrachtet kein Rebell am Frühstückstisch, es wurde wieder ein Rührei mit Bacon, dazu etwas Gurke und Tomate, ein Kirschjoghurt und noch ein kleines Leckerli an Croissant.

    Da die Wettergötter milde auf uns herab lächelten, kredenzten wir unser Mahl unter den sonnigen Strahlen Sol´s und ließen uns unsere Auswahl bei Gespräch und Witz entsprechend munden.

    Die ersten Stunden des Tages
    Nachdem man für den Tag gestärkt war, galt es, den geschundenen Leib unter jedweder Zufuhr von körperlicher Erholung und Ertüchtigung vom Alltagsstress in den Regenerationsmodus zu transferieren.

    Die Schwitzeinheit in der Panoramasauna war eine absolute Wohltat und nach der Dusche „eroberten“ wir das gut erwärmte Kaltwasserbecken im beinahe für uns „reservierten“ Außengelände.

    Da ich es das letzte Mal versäumt hatte, möchte ich die Information nachliefern, dass das Dampfbad noch immer gesperrt ist.

    Wie stets, wenn man im Artemis weilt, rinnen die Stunden dahin, als würde eine ägyptische Gottheit den Wüstensand durch die weit gespreizten Finger rinnen lassen.
    Immer mehr vertraute Kollegen kamen dazu, interessante Dialoge entstanden und wir waren zahlenmäßig so gut besetzt wie schon lange nicht mehr.

    Die Damen

    Ich schätze, dass sich zwischen 30 und 40 Ladies an diesem Samstag die Ehre gaben.
    Gesprochen, oder zumindest entdeckt habe ich Alina, Sunny, Sina, Sila, Lidia, Sonia, Raffaela, Jessica, Elisabeth, Melinda, Lisa, Rion, Fabienne, Victoria, Gulia, Ranja, Hannah, Mandy, Nana, Cataleya, Raissa, Tatiana, Cherry ( Ex-Priscilla), Virginia, Conny, Ginger, Tara, Adina, Delia, Elli und viele andere.

    Überrascht hat mich vor allem die Anwesenheit einiger Damen, welche ich so nicht zwangsläufig erwartet hätte.
    Ein bunter Blumenstrauß an Damen für jeden Wunsch und jedes Begehr, wenngleich ich natürlich die meisten Ladies bereits kennenlernen durfte.

    Gäste
    Ich deutete es an, tagsüber durchaus angenehm ruhig, wie stetig im Artemis gegen abends und vor allem nachts schon ziemlich voll, sehr voll eigentlich und mitunter auch so, dass die Lounge fast ausschließlich von Herren durchflutet war.
    Wie so oft, lauerten bereits einige Gäste an der Reling im Treppenhaus, um von der Damenumkleide kommende Schönheiten quasi direkt bei Zutritt gen Kontaktraum anzusprechen und diese in die obere Etage zu bitten.

    Selbstredend ist dies angenehmer, wenn ein solches Jagdverhalten nicht gänzlich die Oberhand zu gewinnen droht, jedoch, derzeit, besonders an den Wochenenden, sollte man eventuell ein Date vorab im Gespräch reservieren oder muss erfinderisch werden.
    So kann es durchaus vorkommen, dass man in der Annahme ruht, die gewünschte Dame hätte vielleicht den eigenen Feierabend eingeläutet, da man diese über Stunden nicht mehr zu Gesicht bekommt, diese aber fleißig wie eine Honigbiene treppauf und treppab tigert, da es maximal zu einem schnellen Getränk oder einer eilig gerauchten Zigarette gereicht hat.
    Bei einigen Ladies war dies wirklich auffällig, teils wie gehetzte Rehe, die einer Schar an Jägern auf einer lichtdurchfluteten Wiese ohne Rückzugsmöglichkeit begegneten.

    Das Abendessen
    Es gab Lasagne a la Mama, wahlweise auch Putengeschnetzeltes mit Reis, dazu den üblichen Salat und auch ein leckeres Kompott, welches ich allerdings nicht selbst probiert habe.
    Die Hauptspeisen mochte ich durchaus, ein paar Kollegen stützten meine Meinung des guten Geschmacks (bezogen auf das angebotene Essen), während andere Feinschmecker schon lukullisch in anderen Sphären dinierten.
    Wie gesagt, ich bin da kein großer Kritiker, da mein Fokus auf anderen Punkten liegt und ich nur ein oder zweimal wirklich via Abendmahlzeit enttäuscht daher kam.

    Die Abendstunden
    Als bekennender Freund des ästhetischen Geschmacks und einer bezaubernden Optik vermochte man am Samstag durchaus in ein Lächeln zu verfallen.
    Ich behaupte, dass jeder auch verwöhnte Gast eine Gespielin hätte finden können, völlig gleich, welche Vorlieben man zu entdecken erhoffte.
    Für Kollegen, die gern in neuen Gebieten grasen, wie ich es auch zugegebener Maßen immer gern tue, wird und war es schwierig, eine Dame zu erspähen, die einem noch nicht in service – technischer Hinsicht die Ehre einer Begleitung einräumte.

    Meine Premiere des Abends ging an die äußerst charmante und nette Tara, dakische Wurzeln, also Rumänien - und mit Nerdbrille und einer fantastischen Figur ein absoluter Blickfang.
    Wir stellten fest, dass wir uns schon einige Zeit zumindest vom Sehen her kannten, gelegentlich auch ein Wort miteinander wechselten, das Lager aber nie im Duett teilten.
    Es stellte sich heraus, dass Tara ein fließendes Englisch spricht, selbst ein sehr gutes Deutsch und neben ihren optischen Vorzügen auch in Sachen Intelligenz und „tagesaktuellem“ Weltgeschehen eine äußerst interessante Gesprächspartnerin darstellt.

    Tara war als Objekt der Begierde selbstverständlich umschwärmt, auch ich musste mich taktisch verlagern, um sie anzusprechen, ohne Gefahr zu laufen, dass ein anderer Kollege seine Angel auswirft.
    Rein vom Service her war das makellos, eigentlich genau so, wie man sich das als niveauvoller und sich zu benehmen – wissender Gast wünscht.
    Selbstredend kann man nicht erwarten, als Vorspiel, von oben bis unten abgeleckt zu werden, aber ein Minimum an Hingabe und Zärtlichkeit ist doch der perfekte Prolog in ein beginnendes Abenteuer.

    Tara macht es einem leicht, sie zu mögen, in menschlicher Hinsicht, aber auch als Dienstleisterin des Clubs.
    Ich möchte mich an dieser Stelle für einen tollen Service bedanken, der keine Wünsche offen ließ.
    Zufrieden ergoss sich ein Schwall Wasser über meine müden Knochen, nachdem ich die dakische Lady an den Wertfächern wertschätzend entlohnte.

    Meine Kollegen standen in schweren Gefechten, ein Clubfreund war sehr glücklich, seine österreichische Gespielin Mandy zu entdecken, während die anderen in Rion, Fabienne, Victoria und Nana ihr gewünschtes „Pärchen“ fanden.

    Natürlich, wie zuletzt doch des Öfteren, absolvierte ich auch zwei sehr schöne Sessions mit Anja, zu vorgerückter Stunde und in einem für mich bisher noch unbekannten Zimmer.
    Von ihrer tollen Gesamterscheinung einmal abgesehen, dürfte hier auch die viel gerühmte Chemie einfach passen, ohne dies erzwingen zu wollen und so war ich sehr glücklich, den insgesamt doch fantastischen Clubtag in Gegenwart dieser schönen Grazie zu krönen.
    Wie stets, so verzichte ich auch an dieser Stelle auf eingehendere Informationen und enthalte mich detaillierten Äußerung.
    Es erübrigt sich, hier lobende Worte zu erwähnen und sollte sich aus dem Kontext erschließen.

    Check – Out
    Nachdem mir beinahe der Fuß gebrochen wurde ( nein, ich weise keinen neuen Gips nach meinem Arm vor ), erkläre ich den Tag gegen 2. 15 Uhr für beendet.
    Der Absatz eines Highheels auf dem Fußrücken ist nur für Liebhaber zu empfehlen und ich bin nicht sicher, ob ich dementsprechend noch einen Aufschlag für SM nachreichen sollte.
    Nachdem Anja gen Dusche entschwand, nahm ich ein letztes Getränk, entdeckte aber keine noch anwesenden Kollegen, die größtenteils schon aufgebrochen waren, ebenfalls im Zimmer agierten oder sich über die Anlage verteilt hatten.

    Verabschiedet wurde ich von der sehr liebenswerten Justine und stand kurz darauf in der klaren Berliner Nachtluft.

    Fazit
    Ein besonders in kommunikativer Hinsicht unter den lange nicht mehr gesehenen Kollegen formvollendet wunderschöner Tag ohne einen einzigen Kritikpunkt meinerseits.

    Es war wie immer sehr kurzlebig, die Stunden entschwanden wie von Geisterhand und auch in Puncto erotische Wagnisse durchlebte ich die fleischgewordene Facettenvielfalt an Leidenschaft, Hingabe, gedanklicher Zerstreuung und einer für mich nicht unwichtigen Portion an Humor.
    Es gibt nichts Schlimmeres, als da oben schweigend nebeneinander zu "kämpfen", in verkrampftem Grundtenor, weil die Sympathie irgendwie so überhaupt nicht kompatibel anmutet.

    Artemis, … was will man sagen, …

    … du hast gefehlt, du bist eine Bereicherung des Alltages, du ziehst einen in deinen magischen Bann, du versprichst, du frohlockst und du hast die Fähigkeit, die Sorgen des „Draußen“ für Stunden Vergessen zu machen.

    In dir wandelt sich das triste Grau der eigentlichen Routine in ein buntes Farbspektrum an elektrisierenden Reizen, du lässt Einöden wie fruchtbare Täler erstrahlen.

    Ein Blume in einem Meer aus Sand, eine Flut, die sich kaum noch bremsen lässt.

    Du vereinst das Schöne, das Greifbare, die Abwechslung, … du lässt einen sich an sich selbst berauschen, den Nektar kosten, die Sonne sehen.

    Artemis, … nicht umsonst bist du das zweite Wohnzimmer vieler Gäste.

    Ich grüße alle lesenden Damen und Herren aufs Herzlichste, alle Kollegen in den Foren und in persönlicher Weise vertraut, alle Interessieren und Lektüre – Liebhaber.
    Der nächste Bericht wird wieder wie von so vielen gewünscht ein römisches Thema mit „Geschichte“ und Storyline, diesmal war mir danach, dies als „Remember my name II“ an den Vorgangsbericht anzukoppeln.

    Epilog

    Personifizierte Grüße gehen diesmal an „Aquaman“. #Fuuuu
    Ssssstandart. Eigentlich sollte ich eine persönliche Erwähnung kostenpflichtig gestalten. ;)

    Es grüßt
    Euer Pharao,
    der jetzt mal eine kleine Pause macht, geschuldet beruflicher Termine und zwei anstehenden gesundheitlichen Geschichten, der Zweitimpfung und meiner Nachkontrolle im Arm auf Bella Sicilia.

    Passt auf euch auf, bleibt mir gesund und wir lesen und sehen uns hoffentlich bald wieder.
     
    Santa Fee, schneehase, SubZero und 6 anderen gefällt das.

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