Goldentime

Artemis A³ II - Die XXL - Berichte starten endlich ...

Dieses Thema im Forum "Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin" wurde erstellt von Der Pharao, 26. Oktober 2020.

  1. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Liebes Kollegium, verehrte Leserinnen & Leser, geschätzte Interessierte des XXL - Artemis - Threads,


    ich möchte die Gelegenheit nutzen, um allen Erwähnten ein friedliches und schönes Osterfest zu wünschen!
    Habt ein paar ruhige, stressfreie, angenehme und erholsame Feiertage und genießt die Entspannung fernab des Alltages-

    Vor allem aber, bleibt oder werdet gesund!

    Viele Grüße
    Euer Pharao.


    Hier geht es auch bald weiter, nachdem ich fairerweise, nachdem ich diesen Thread recht bevorzugt habe, im Partnerforum Sachsen auch wieder regelmäßiger zuletzt gepostet habe, um eine gewisse "Gleichberechtigkeit" zu erwirken.
    Also, ich freue mich, euch bald wieder zu lesen!
     
    schneehase, nobby und lulatsch gefällt das.
  2. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Update …

    Tag 154, seit meinem letzten Besuch im FKK Artemis und es wird einem schmerzlich bewusst, dass alle noch als Schwarzmalerei verschrieenen Prognosen über die Schließdauer des Clubs in der Realität angelangten.
    Erneut droht ein Frühjahr nebst Sommer in Isolation, wie 2020, wo es uns auch erst ab September gestattet wurde, bei Ioana oder einer anderen Dame an der Rezeption die gesparten Euros gegen Bademantel und Eintritts - Bändchen zu tauschen.
    Wieder bleibt vorerst nur, in gewohnter Manier, die Erinnerungsalben im Kopf zu durchforsten, den Staub herunter zu pusten und sich der schönen Stunden zu vergewissern, welche man im Kreise geschätzter Kollegen und lieblicher Grazien verleben durfte.

    Beinahe ein halbes Jahr ist voran geschritten, in Keuschheit, fernab des zweiten Wohnzimmers, wo Körper und Geist den Strapazen des Alltags zu entfliehen vermochten und wo die grimmigen Wechselwirkungen von Stress, Sorgen und Problembewältigung unter aufsteigender Hitze in römischen Schwitzbädern nach alter Sitte den geschundenen Leib auf Zeit verließen.
    Scherzend, philosophierend, oder in völliger Ruhe – mit einem Handtuch um den Leib in Gesellschaft Gleichgesinnter, während eine Etage darüber von Anmut und Schönheit gesegnete Damen aller Herren Ländereien auf Sofas gebettet, erotische Stunden voller Hingabe und Leidenschaft versprachen.
    Nun, nur die blanke Erinnerung an bessere Tage und das Versprechen, dass es manchmal eines Gewitters bedarf, ehe die Sonne wieder zu scheinen vermag.

    Da erfragt, ein kleines Update auch bezüglich meines eigenen Gesundheitsstandes, mit der guten Nachricht, dass ich äußerst zuversichtlich in die nächsten Wochen blicke und eine stetige Verbesserung meiner Arm – Motorik zu verzeichnen ist.
    Zwar gelingt es noch nicht, an alte und gewohnte Zeiten nahtlos anzuknüpfen -
    und auch die als „Hammerklaviersonate“ bekannte Nr. 29 B-Dur op. 106 aus der Spätzeit von Beethoven geht noch nicht einem Kinderspiel gleich über die Finger, aber, in Demut belehrt, mäßige ich mich zu hoch gesteckter Ziele und erfreue mich an den Fortschritten, welche ich innerhalb der Physiotherapie erreicht habe.

    Also, wie im Posting vorher geschrieben, probiere ich auch hier, wieder ein paar neue Teile zu entsenden, im Versuch des Einklangs meiner „Tagebuch – Einträge“ im Sachsenforum, welche ich, aufgrund der Aktualität der Artemis – Besuche im September und Oktober 2020, etwas vernachlässigen musste, um möglichst zeitnah von den tollen Geschehnissen und Erlebnissen am Halensee zu berichten.
    Nun habe ich „mein lyrisches Baby“, wie ich es bezeichnen möchte, wieder in Obhut genommen, um auch dort voran zu schreiten und hoffe einen Rhythmus zu erlangen, wo man an beider Fronten Krieg seine Legionen geordnet in die Schlacht führt.

    Genug des Prologes, ich freue mich, euch hier zu lesen, hoffe, dass es euch allen einigermaßen gut geht und ergehe sogleich in den Hauptteil, welcher wieder zurück spult in die letzte Woche im Oktober 2020, wo das Artemis noch in geöffneter Manier seine Pforten feilbot …

    … eben in diesem Zeitraum …
    … Empore Clublounge, neben dem Liebes – Rundell, Couch …


    Obwohl mein mit Gips stillgelegter Arm auf der Lehne ruht, pocht es unaufhörlich, so, als würde eine Horde kleiner Zwerge in einem Silberbergwerk kostbares Steingut fördern.
    Ich verziehe den Mundwinkel und verändere meine Postion, indem ich mich aufrichte und mit der rechten Hand nach der Fanta greife, welche ich von Nadine an der Hauptbar erhalten hatte.
    Es ist später Nachmittag und der Club für Pandemie – Zeiten nicht überlaufen, wenngleich die meisten verschiedenen Sofa-Landschaften doch mit Männlein und Weiblein befüllt sind.
    Eine angenehme Atmosphäre, welche zum Plaudern und Sinnieren einlädt und wo gelegentlich spitze „Schreie“ an Lachern von einigen Damen durch das obere Geschoss hallen.
    Auch „wir“, Petronius, Aurelius und einige andere haben uns zusammen geschlossen, um die derzeitige Lage zu analysieren und auch über aktuelle Gegebenheiten zu palavern.

    Anders als früher, wo man teilweise nicht einmal erahnen konnte, mit wem einem die Liebesgötter auf die Matten schicken, war es jetzt so, dass sich die meisten Pärchen bereits schon im Vorfeld in der Lounge in den frühen Stunden des Tages miteinander „verabredet“ hatten und das „Stammgast-Dasein in Monogamie“ stärker auflebte als zu den Zeiten, wo noch 100 oder mehr Clubdienstleisterinnen durch die Gemäuer flanierten und man die Nacht quasi auf sich zukommen ließ.

    Dies war in gewisser Form beruhigend, angenehm und hatte sich gefunden, sodass die Tagesprogramme doch in einer wesentlich strukturierten Form erfolgten als noch vor einigen Jahren oder Monaten.
    Die meisten meiner Clubbrüder erwählten aus einem festen „Kader“, bestehend aus ihnen liebgewonnen Dirnen und entschieden nach Tagesform oder Zufall, welche sinnliche Reise nun mit wem angetreten wurde.

    Petronius, welcher Virginia als neue „Nummer 1“ auserkoren hatte, kredenzte seinen Beginn der Erotik stets mit der ungarischen Dame und fand Gefallen in ihrer Darbietung, wie er nicht zu berichten müde wurde.
    Wir gönnten ihm selbstredend das schöne Erlebnis und es war festzustellen, dass insbesondere Maya fehlte, welche ebenfalls einen guten Ruf unter den Ladys des Landes der Hauptstadt Budapest genossen hatte.

    „Wo willst du hin Pharao?“ - fragt mich Aurelius, als ich Anstalten zum Aufstehen mache.

    „Kurz in die Umkleide. Bin gleich wieder da.“ - antworte ich, da ich dem Verlangen einer Schmerztablette nicht mehr widerstehen konnte.

    Leise in mich herein fluchend, erhebe ich mich meines Platzes, welcher sofort an den Kollegen zu meiner Linken geht und steige die wenigen Stufen hinab, um durch die automatische Schiebetür in den Sektor der Herrenumkleide zu gelangen.

    Ich „treffe“ die „Good Wife“ - Lady, deren Oberschenkel – Tattoo durchaus einen Blickfang darstellt und zu welcher ich leider immer noch keinen Namen nachreichen kann, daher möge man mir bitte verzeihen, dass ich zur Benennung ihrer selbst nur diese Art und Weise gebrauche, welche sie selbstverständlich nicht herabwürdigen soll.
    Ich bitte sie gestikulierend hindurch, sie lächelt mich an und ich folge meinem Ursprungsplan, anstatt, was günstig gewesen wäre, ein kleines Gespräch zu beginnen.
    Rückblickend, so stellte ich bereits an der Handtuchvergabe fest, wäre dies sicherlich eine unaufdringliche und „charmante“ Möglichkeit gewesen, diesem Geschöpft einen Namen samt Herkunft zu entlocken.

    Mit der passenden Medikation bewaffnet, „tauche“ ich aus dem Hinterausgang in das Clubleben, um mir an der Bar ein Wässerchen zu besorgen.
    Gerade, als ich meine Maske aufs Gesicht gezogen habe, werde ich von Gabi angesprochen, welche aus Richtung des oberen Erotik – Kinos auf mich zusteuerte.

    Wir verfallen in eine kleine Plauderei, sitzen auf der Couch, auf welcher ich noch nie gesessen habe, direkt an der Tür zur Umkleide der männlichen Gäste und stellen fest, dass sich doch manches geändert hat.
    Eine unsichere Zukunft, getragen von Skepsis und einem zarten Hauch an Zuversicht, dass der Lockdown, der ja bereits so gut wie beschlossen anmutete, wohl doch nicht so lange dauern würde wie der Erstere, was heute, Monate später bestätigt, leider doch nicht der Wahrheit letzter Schluss war.
    Ein uns vertrauter Kollege gesellt sich dazu, ich entschuldige mich mit dem Hinweis, mir ein Getränk zu bestellen, wobei ich natürlich frage, ob ich etwas mitbringen soll, was verneint wird und ich meinen Plan umsetze.

    An der Eck-Couch gastiert die Gruppe um Lilia, „bewirft“ mich mit einigen flotten Sprüchen, sodass ich meinen Weg kurz unterbreche.
    Mit klopfender Handfläche aufs Leder, werde ich zum Sitzen gebeten, wie ein Labrador, welcher die Erlaubnis bekam, auf die Couch zu dürfen.

    „Was gibt es?“ - richte ich gen Anja, neben der ich Platz genommen hatte.

    „Sag du es mir.“ - kontert sie verschmitzt und verzieht ihr hübsches Gesicht zu einer schmunzelnden Mimik.

    „Wir haben ja später ein Date, also wollte ich dich solange meiden, bis die Stunde gekommen ist.“ - ulke ich und ducke mich vor der Faust weg, welche neben meiner Nase durch die Luft fliegt.

    „Ruhig heute. Also es sind eigentlich genug Gäste da, aber ruhig.“ - analysiert Lilia korrekt.

    „Ja, unterhalte mich.“ - wirft meine blonde Gespielin neben mir ein und nickt mir entgegen.

    „Gut. Ich beginne mit einer Nummer „Du holst mir etwas zu trinken“.“ - halte ich dagegen.

    „Nie-mals.“ - artikuliert sie und trommelt auf meinen von blauen Mull begipsten Arm. - „Ist das angenehm?“

    „Nein, es ist furchtbar wie immer, wenn du das machst, aber es ehrt dich, dass du wenigstens noch fragst. Wollt ihr was zu trinken?“ - frage ich, was nicht bejaht wird, sodass ich die wenigen Schritte zur Bar laufe.

    Wieder an der Couch …

    „Wo ist mein Espresso?“ - fragt Anja.

    „In Brasilien.“ - kontere ich, als sich Petronius dazu setzt.

    Er berichtet mir von seinem letzten Schwitzgang, welchen ich dem Verband geschuldet nicht antreten konnte und auch von seiner letzten „Eroberung“ tschechischer Natur, sodass ich seinen Ausführungen lausche, während mir ein schlanker Finger kontinuierlich auf den Arm tippt.

    45 Minuten später … Wellness – Bereich … untere Bar …

    „Was ziehst du denn für ein Gesicht?“ - fragt mich die dunkelhaarige Barlady mit der schicken Nerdbrille, während ich auf dem Hocker Platz nehme.

    „Bitte?“ - frage ich zurück, dabei fest-stellend, dass mir auch zu ihr noch ein Name fehlt.

    „Dein Gesicht. Schlecht gelaunt?“ - wiederholt sie.

    „Überhaupt nicht. Ich bin gerade erschienen, habe kurz in die Sauna geschaut und schwitzende nackte Männer gesehen. Vergib mir, dass ich da nicht über beide Ohren gelächelt habe. Eventuell wäre das falsch verstanden worden – du Verhaltens - Psychologin.“ - scherze ich und bitte um ein Kaltgetränk, welches mir umgehend gereicht wird.

    Aurelius, welcher frisch geduscht dazu kommt, bittet ebenfalls um eine Stärkung in flüssiger Form, setzt sich neben mich und atmet einmal schwer aus den Lungen.

    „Das tat gut.“ - äußert er und wischt sich mit dem grauen Textil über die glänzende Stirn.

    „Glaub ich dir, ich würde auch gern in die Sauna.“ - antworte ich, ein wenig wehmütig.

    „Hast du eine Uhr?“

    „Ja – und ich nehme an, du willst auch wissen, wie spät es ist. Es ist gleich 18 Uhr, 17. 51 Uhr, um genau zu sein. Hast du was ausgemacht?“

    „Ja. Mit Katja. Und Pünktlichkeit ist wichtig.“

    „Allerdings. Dann viel Vergnügen.“ - verabschiede ich ihn, als er in einem Schlucke austrinkt und auf wackligen Beinen, mit quietschenden Badeschuhen, davon zieht.

    „Wo will er denn hin?“ - fragt die Dame hinter der Bar.

    „Er möchte mit jemanden schlafen. Wie das hier so üblich ist. Die Menschen kennen einfach keine Scham hier.“ - antworte ich ihr.

    „Und du benimmst dich wie eine Nonne?“

    Natürlich.“

    „Der ist der SCHLIMMSTE!“ - mischt sich Nadine ein, die auf einmal aus dem Treppenausgang erschienen war und hinter mir vorbei in die Bar huschte.

    „Glaub ihr kein Wort, sie ist von der Regierung bestochen. Sie verbreitet überall falsche Gerüchte, um meine politische Karriere zu zerstören. Sie heißt auch gar nicht Nadine.“

    „Verrate doch nicht alles. Gib ihm nix mehr zu trinken!“ - scherzt sie gen Bardame und entschwindet wieder mit dem Handy in der Hand, wobei wir uns schelmisch anlächeln.

    20 Minuten später …

    Ich schnappe frische Luft an der Seitentür, wobei mir fast der andere Arm gebrochen wird.

    „Sag mal!“ - ich muss lachen, als ich wieder die Lady von der Getränkeausgabe treffe.

    „Oh! Entschuldige! Was stehst du auch hier?“

    „Ich schnappe Luft und habe nicht damit gerechnet, dass ich erschlagen werde! WIE kommst du denn aus der Tür raus? Wie ein Rollkommando! Als ob die ein Nashorn aufstößt!“

    Sie lacht.

    „Manchmal klemmt die, wegen dem Handtuch da unten. Rauchst du?“

    „Nein. Du?“ - ulke ich, während sie für sich eine Zigarette aus der Schachtel zieht.

    „Ja.“

    „Toll. Das erklärst du den Kindern.“ - fahre ich in humoriger Manier fort.

    „Was meinst du, woher ich die Kippen habe? Von denen!“ - kontert sie frech.

    „Interessant. Ich dachte, man bekommt in U-Haft alles abgenommen … Diese niedlichen kleinen Verbrecher....“

    22 Minuten später …

    Ich stehe noch allein in Schienennähe, als Petronius dazu stößt.

    „Ich suche dich überall.“ - meint er trocken.

    „Ich gratuliere. Du hast mich gefunden. Was gibt es denn?“

    „Du bist einfach verschwunden.“

    „Nein, aber man muss doch nicht die ganze Zeit nur zusammen sitzen. Ich habe ein bisschen nachgedacht. Was ist denn los?“

    „Ich würde gerne ein Zimmer machen.“ - so seine Aussage.

    „Und was erwartest du jetzt von mir? Ich bin nicht zu haben und meinen Segen brauche ich dir sicher nicht zu geben.“

    „Dich fragen, ob du mit hochkommst. Zu zweit sitzt es sich dort angenehmer. Allein wirkt man so verzweifelt.“ - führt er aus.

    „Du bist verzweifelt.“ - lache ich.

    „Schon, … aber dass muss ja keiner wissen.“

    „Oh glaub mir, dass weiß jeder. Und die, die es nicht wissen, denen erzähle ich es noch.“

    24 Minuten später … Clublounge … Am Geländer, Eintrittsbereich …

    „Kein Sofa frei ...“ - stellt er fest.

    „Ja, ich sehe es auch.“ - und lehne mich an die Wand in Nähe der Glasvitrine.

    „Guten Abend.“ - eine Dame der Hamburger Gruppe läuft an mir vorbei.

    „Hallo.“ - antworte ich höflich.

    „Bisschen wie auf dem Finanzamt bei euch gewesen.“ - lacht mein Begleiter.

    „Ja, nur hat man hier die Chance, eventuell noch etwas von seinem Geld zu behalten.“ - kontere ich.

    „Wer war das denn?“ - fragt er und biegt seinen Oberkörper in Richtung gläserne Barriere.

    „Hanna.“

    „Hanna?“

    „Ja, Hanna.“

    „Hm, Hanna?“

    Ich nicke ihm zu.

    DIE Hanna?“ - nimmt er das Wort wieder auf.

    „Keine Ahnung, ob DIE Hanna, ich kenne nur eine Hanna.“ - verbalisiere ich. - „Was meinst du überhaupt, … mit deiner Betonung auf „DIE“ …?“

    „Na wo ich neulich mal auf Zimmer wollte, ich habe sie komplett anders in Erinnerung.“

    „Das war Noelle, …“ - werfe ich ein. - „Nein, Noelle war das davor, du meinst Madlein.“

    „Madlein?“

    „Ja, Madlein. Lass uns das nicht von Neuem beginnen, … mal von der Tatsache abgesehen, dass man die beiden Frauen überhaupt nicht verwechseln kann.“

    „Ich bin nicht mehr so sicher. Ich weiß auch nie, wer Raisa und wer Tatiana ist.“

    „Du solltest dir ein kleines Navi an den Bademantel heften ...“ - schlage ich vor - „Mit Kamera, Gesichtserkennung, wo die Damen gescannt werden und du schaust dann auf Name und Herkunft.“

    „Ich würde ja gerne mal mit Gabriella gehen ...“

    „Da wirst du dich noch gedulden müssen, … wenn sie kommt, … erscheint sie meist erst später, dass haben wir auch schon mal ausgewertet..“

    „Du warst ja zufrieden?“ - er klopft mir an den Oberarm.

    „Sehr nett, sehr rassiges Äußeres. Absolut. Und Bulgarien, nun, ich habe eine gewisse Schwäche für Bulgarien.“

    „Dann geh doch mal mit Samira.“ - äußert er umgehend, worauf hin ich in ein Schmunzeln verfalle.

    „Mach dir keine Sorgen um mich, ich bin gut versorgt.“- "beruhige" ich ihn.

    „Ich brauche noch einen Plan B, falls Gabriella keinen Dienst schiebt.“

    „Es gibt doch wahrlich genug schöne Optionen Petronius.“ - sinniere ich für mich hin, als zwei Damen auf uns zusteuern ...

    Fortsetzung folgt ...

    Ich wünsche allen Leserinnen & Lesern einen schönen Oster - Sonntag! Bleibt gesund!
     
  3. lulatsch

    lulatsch Bürger

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  4. Hobbymoderator

    Hobbymoderator Volkstribun

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    Virginia, die Ruhelose, die Laufgeld verdient hätte. Optisch ist sie für mich einfach viel zu künstlich.
    Habt Ihr weitere Links von Arte-Mädels?

    Bzw. aufgrund der aktuellen Situation gerne auch per PN.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. April 2021
  5. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Man tut hier niemanden einen Gefallen, die Links der Damen zu posten, daher, wie Kollege Hobbymoderator schrieb, sollte dies AUSSCHLIESSLICH per PN erfolgen.
     
  6. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Lockdown, Tag 164 und der Wehmut steigt gleich der deutschlandweiten Inzidenzen.

    Konnte man sich im Winter noch dank Zuhilfenahme diverser „Ausreden“ die Abwesenheit im Schoße des Clubs ein bisschen schmackhaft erörtern,
    so vermag der Anbruch der wärmeren Jahreszeit doch schmerzhaft daran zu erinnern, welch Labsal und Ablenkung einem durch die Pandemie und deren Ausläufer genommen wurde.

    Doch, damit genug – und wenigstens lyrisch zurück in die uns alle umschlingenden Arme der Göttin Artemis, welche ihre Jagd unterbrechend, die heiligen Gefilde an Erholung und erotischer Ausschweifung für alle Irdischen geöffnet hatte.

    Oktober des Jahres 2020 … immer noch in der letzten Woche vor Schließung …

    Während ich mit Petronius am Pfeiler an der Glasvitrine „wache“, schreiten zwei Grazien an uns vorüber, welche wir der Gruppe um Rumänin Jessica zuordnen.
    Sie hatten klaren Kurs auf uns gehalten, dann aber ihre Route verändert und waren entlang des Geländers, ihre Taschen abstellend, in Richtung Spielautomat entwischen.
    Im Augenwinkel erspähe ich die Lady mit den tätowierten Pfoten – Abdrücken anmutiger Raubkatzen, mit welcher ich selbst auch noch nie ein nennenswertes Wort gewechselt hatte.
    Ein guter Clubfreund, mit dem ich in den Öffnungsmonaten September und Oktober vermehrt Kontakt hatte und mit welchem ich auch interessante Gespräche führte, erwählte eben angesprochene Dame zu seiner Hauptprotagonistin für sämtliche Zimmeraktionen und war voll des Lobes für seine Gespielin
    – in Sachen Service und auch menschlicher Komponente, welche Priscilla heißen dürfte.

    Wie ich, so schätzt auch er in gewissen Abständen ein längeres Zimmer, sodass keine Hektik aufkommt und man die erwünschten erotischen Darbietungen in einem Füllhorn an Zuwendung und Zärtlichkeit besonders genießen kann.
    So kam es vor, dass wir uns des Nächtens, obwohl beide gleichzeitig anwesend, doch überhaupt nicht trafen und erst im Nachgang, beim nächsten Besuch, eine „Auswertung“ des Erlebten um die Geisterstunde vornehmen konnten.

    Petronius sondiert das Geschehen, nachdem er von seinem ursprünglichen Plan, der Dame Madlein, Abstand genommen hatte.

    Es ist schwierig, binnen Sekunden ein Bauchgefühl zu entwickeln, welches einem dazu rät, eine bestimmt Lady anzusprechen, oder, im ungünstigeren Falle, von diesem Wagnis zu lassen.
    Ich gebe zu, dass ich selbst auch oft einer Fehleinschätzung unterlag und im Nachhinein doch einsehen musste, wie falsch doch erste Eindrücke daher kommen kann..
    Ich erinnere mich beispielsweise an Alyssa, mit welcher der Start hätte auch kaum schlimmer anmuten können und final doch in der Gesamtbetrachtung eine der schönsten Erfahrungen in meiner gesamten „Karriere“ darstellte.

    Mein Clubkamerad wendet sein Haupt, so, als ströme jederzeit ein neuer Schwarm an Damen in die Lounge, gleich einer Welle, welche sich erdrutschartig über die Ausläufer des Hauptkontaktraumes zu ergießen vermochte.

    Etwas amüsiert, über seine Nervosität, stippe ich ihm in die Seite.

    „Bleib ganz ruhig, es findet sich schon was. Es ist ja nicht so, dass es jetzt 4. 12 Uhr wäre.“

    „Nein Pharao, … nach um 2 passiert nichts Gutes mehr.“ - entgegnet er andersdenkend.

    „Wieso?“ - kontere ich lächelnd, andere Erfahrungen habend.

    „Da ist die Luft raus, die Frauen werden müder, man selbst baut auch ab. Nein, JETZT, da muss man das Wild erlegen.“ - er bedient sich einer Jagd – Metapher.

    „Schon, … aber auch diese These kann man durch anderweitige Erlebnisse ad absurdum führen. Im Endeffekt kannst du auch kurz nach Öffnung ein beschissenes Zimmer verleben. Weißt du doch selbst.“

    „Ich war einmal, … kurz vor vier, nachts, im unteren Kino und habe vor mich hingedöst. Da kam eine Frau aus der Dakien – Riege und hat mich überredet, die Geige nochmal aus dem Kasten zu holen. Und ...“ - er betrachtet mich aufmerksam.

    „...du wirst es mir sicher gleich erzählen ...“

    „Ja, … im Kabinett hat sie die Stiefel weg – gefeuert, ich musste mich ducken, wäre fast erschlagen wurden, mit Schmerzensschreien, als wäre sie über brennende Lava gelaufen … Dem nicht genug, bat sie um eine Fußmassage und wollte die gemeinsame Zeit angenehm liegend verleben, wie zur Einleitung der Narkose, kurz bevor der Anästhesist das Propofol in die Venen donnert.“

    Ich muss etwas lachen.

    „Ja, so etwas erlebt doch jeder. Bei mir meinte auch mal eine Dame, ich glaube, sie kam aus dem Lager von Kitty und Gin, dass die meisten Gäste bei ihr einschliefen.“

    „Bitte?“ - fragt er erstaunt.

    „Ja. Das war auch zu unchristlicher Stunde und ich merkte an, dass es wohl für dieses Mal etwas spät wäre und wir doch ein gemeinsames Abenteuer beim nächsten Stelldichein produzieren sollten … worauf hin sie, mit voller Überzeugung, meinte, dass das nichts mit der Uhrzeit zu tun habe und schon oft Gäste bei ihr während der Session selig eingeschlummert wären ...“

    „Spricht ja für ihren Service.“ - ulkt er.

    „Dass habe ich auch gesagt. Naja, … final bin ich dann auch nicht mehr hoch gegangen, ich hatte schon vielversprechendere Akquisen.“ - scherze ich ebenfalls.

    „Ich bin auch einmal erst 4. 30 Uhr hoch, da war Messe, Grüne Woche – und wir haben bis knapp 4.45 Uhr auf dem Sofa gesessen, um einzusehen, dass das nix mehr wird.“ - führt er aus.

    „In der Tat, … bei mir genauso. Man sollte ein Buch schreiben, ...“ - witzele ich.

    „Mach das doch Pharao. Wenn es doch nur jemanden gäbe, der all die schönen und witzigen Anekdoten mal ins Internet schreibt und einer breiten, interessierten Masse zugänglich machen würde ...“

    „Ja, dass wäre schon toll.“ - erwidere ich - „Vielleicht findet sich ja mal einer, der so etwas macht.“ - in mich hinein schmunzelnd.


    Zeitsprung in den Sommer 2019, Ende Juli …
    … wieder im Einfluggebiet der Lounge …


    „Hallo.“ - werde ich von Lena gegrüßt.

    „Hallo – und ich nehme dich dann gleich wieder mit zurück.“ - scherzend, da sie wie ich, aus der sächsischen Hauptstadt stammte.

    Wir stehen in großer Runde am Geländer, trinken, erfreuen uns unseres Lebens und sind den Wohlgenüssen des weltlichen Daseins alles andere als abgeneigt.
    Eine Vielzahl an betörenden Elfen gibt sich die Ehre, verharrt bei uns, erlegt ab und an ein Mitglied unseres „erlesenen“ Zirkels und vollzieht im oberen Sektor die käufliche Liebe.

    Ich lerne eine Frau kennen, welche sich Fiona nannte und noch nicht lange im Club weilte.

    „So viele schöne Frauen hier.“ - richtet sie gen meiner Wenigkeit.

    „Ja, man kann es aushalten.“ - lächele ich zurück.

    „Fiona.“ - reicht sie mir ihr tätowiertes Händchen.

    „DerPharao. Freut mich.“

    „Mich auch.“

    „Gehörst du zu Jasmin, Ghia und Co?“

    „Ähm, nein.“ - äußert sie überrascht, beugt sich zu mir und flüstert - „Wer ist das?“

    Durch mein Antlitz huscht ein Lächeln.

    „Die Damen hier schräg gegenüber. Ich dachte, weil du vorhin bei ihnen standest.“ - erkläre ich mich.

    „Ach so, nein, wir haben uns nur über ein Tattoo unterhalten, mit – Warte – oh Gott, mein Namensgedächtnis ...“ - sie klopft sich an die Stirn. - „Warte!“

    „Ich gehe nicht weg.“ - „beruhige“ ich sie.

    „Jessie! Jessie? Ich glaube schon. Ja. Jessie.“

    „Ja, diese Dame gibt es dort auch.“

    „Woher weißt du alle Namen? Hm, blöde Frage.“ - nun lacht sie. - „Alsooooo, … nein, ich gehöre hier zu niemanden, ich mach mein eigenes Ding.“

    „Sehr gut. Darf ich fragen, welche Nationalität du bist?“

    „Deutsch. Oh Gott, warum fragst du? Sehe ich anders aus?“

    „Nein – und … ganz ruhig, selbst wenn nicht, wäre das doch nicht schlimm.“

    „Was ist denn mit deinem Kumpel hier?“ - fragt sie mich wieder ganz nah kommend.

    „Mit ihm?“ - ich nicke in seine Richtung.

    „Ja. Er sieht so müde aus.“

    „Er sieht nur so müde aus, weil so viele Talente in ihm schlummern.“ - kontere ich, worauf hin sie lächelt.

    Wir unterhalten uns sehr angenehm ein paar Minuten.

    „...und DESWEGEN, brauche ich ein bisschen Geld Pharao. Du verstehst?“

    „Aber natürlich.“

    „Und mein Haus … Meine Mutter möchte bald zu mir ziehen, ich muss deswegen noch mehr anbauen.“

    „Braucht sie denn soviel Marihuana?“ - frage ich, mir den Witz nicht nehmen lassend.

    „Wieso Ma … achsoooooo!“ - sie lacht und boxt mir in die Seite - „Sie kifft doch nicht! Sie hat mal was geschnüffelt, wo sie jung war.“

    „Oh – sehr gut, … wir lernen uns jetzt also kennen.“

    Ein paar Minuten darauf …

    „Fiona.“ - artikuliere ich.

    „Ja?“ - wird sie ganz ernst.

    „Du bist fantastisch. Du bist genetisch begünstigt, du hast Charme, du bist sympathisch, du bist witzig, du bist sehr gepflegt, andere würden wahrscheinlich Kriege für dich anfangen, aber ...“

    aber, … ich bin nicht dein Typ?“ - äußert die geknickt.

    „Nein, nein. Also DOCH. Du bist schon „dass“, verzeihe mir den Ausdruck, was ich mir unter einer für mich sehr attraktiven Dame vorstelle, aber ...“ - erneut komme ich nicht zu weiteren Ausführungen.

    „Es gibt eine andere.“ - wirft sie ein.

    Wieder muss ich lachen.

    SO hat das zwar noch niemand formuliert, vor allem HIER, aber in gewisser Hinsicht ja. Das „Problem“ ist nur, dass ich in etwa zehn Minuten verabredet bin und es gehört sich nicht, dass Date dann nicht einzuhalten. Ich hoffe, du verstehst mich.“

    „Tue ich. Dann sehen wir uns vielleicht in einer Stunde?“

    „Ich sehe schon, ich muss dir noch ein bisschen was von mir erzählen.“ - schmunzele ich und touchiere leicht ihre Schulter.

    Ich kläre sie über meine Buchungsgewohnheiten auf.

    „Krass. Dass ist doch ziemlich teuer auf Dauer.“ - analysiert sie richtig.

    „Als Sparanlage ist es ungeeignet.“

    „Wenn du, … Moment ...“

    „Rechnest du jetzt nach? Wer bist du? Mein Steuerberaterin?“ - ulke ich - „Bitte, … Fiona, hör auf zu rechnen, glaub mir, ich will es selbst nicht wissen.“

    „Ich kanns auch nicht ausrechnen.“ - sagt sie etwas verschämt.

    „Das klingt doch super. Sei nächsten Samstag bitte da, dann machen wir für 5 Stunden 200 Euro.“

    „Hey! Ich habe einen teuren Geschmack!“

    „Ich merke schon. Apropos teurer Geschmack: Möchtest du noch ein Wasser?“ - stichele ich ein wenig.

    „Ja, … dass möchte ich oben trinken, mit dir. Meinst du, sie ist böse, wenn du sie 15 Minuten warten lässt?“

    „Mal davon abgesehen, dass das eine Prinzipiensache ist und ich das auch bei keiner anderen Dame machen würde, … ja, ich schätze schon. Ziemlich böse. Beleidigt eher.“

    26 Minuten später …

    Mein eigentliches Date erscheint und wir begrüßen uns.

    „Ja – ich bin unpünktlich!“ - sagt sie noch ehe ich etwas äußern kann.

    „Macht nichts. Ich bin nur überrascht, sonst kann man die Uhr nach dir stellen.“

    „Auto hatte Probleme. Ich kümmere mich morgen darum. Tut mir leid.“

    „Kein Problem. Ich hebe es mir auf, bis ICH wieder was versaue und dann werfe ich es dir später vor. Ich friere es ein, für schlechte Zeiten.“

    „Fährst du selbst?“

    „Ja. Erleichtert was? Du denkst gerade, „gut“, weil sonst wäre das hier eine kürzere Veranstaltung geworden und deine Locken, … hübsch. Sehr hübsch.“

    JA!“ - sie stößt mir in die Seite - „Wegen den scheiß Locken habe ich auch ewig gebraucht!“

    „Danke, dass du meinen Wunsch erfüllt hast. Also, ich habe gleich ein Date, einen schönen Abend dir!“ - sage ich ernst.

    WAS?“ - sie schaut mich böse an.

    „Ja. Weil du nicht gekommen bist, habe ich meine Angel ausgeworfen.“

    „Ich breche deine Angel ab. Wer?“

    „Sie.“

    „Nie im Leben.“

    „Hast Recht. War ein Spaß.“

    „Gut.“

    „Sie da.“

    „Arschloch.“

    „Fliegst du nicht auch übermorgen heim?“

    „Ja, du bist immer das Letzte, was ich hier in Berlin sehe.“

    „Der Letzte bitte. Aber streiten wir uns nicht wegen Grammatik mein Liebling. Im Übrigen bist du das auch, …“

    Zurück in den Oktober 2020 …

    Delia huscht im Handtuch vorbei, erblickt mich, gibt mir ein Küsschen und zieht weiter.

    Bobbinus kehrt von seiner Liebelei mit Alpen – Amazone Mandy zurück und reiht sich unsere ausgedünnten Reihen.
    Begeistert nickt er uns entgegen – ein Duo, welches sich gesucht und gefunden hatte.

    Ich werde auf eine Dame aufmerksam, welche aus Albanien stammen soll und welche auf der Mittelcouch in Nähe der Bar thront.

    Albanien … hm, ein Land, welches ich noch sehr stiefmütterlich zu behandeln verstand, beinahe unbetreten, würde man das eine Zimmer mit Albanerin Bonica von vor einigen Jahren aus dem Schatze der Erfahrung streichen.

    Etwas unschlüssig blicke ich ihre Richtung, unsicher, einen Versuch zu riskieren …


    Fortsetzung folgt ...
     

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