Goldentime

Artemis 18 Stunden im "Geisterhaus" ...

Dieses Thema im Forum "Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin" wurde erstellt von Der Pharao, 9. September 2019.

  1. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Salve teure Freunde,
    heute wieder ein aktueller Bericht von meiner Person,
    diesmal OHNE römisches Thema, denn ein wenig Abwechslung muss ja sein.
    Diesmal orientiere ich mich an der DMAX - Serie "72 Stunden im Geisterhaus", wo 2 Personen, welche sich mit paranormalen Phänomenen befassen, an Orte und Lokalitäten reisen, wo Spuk und anderweitige, unerklärliche Vorgänge mit seltsamen Erscheinungen, Stimmen und merkwürdigen Geschehnissen einhergehen.
    _________________________________________________________________________________________

    Folge 1
    "Das Pharrie-Zimmer"

    Es ist Samstag - und Samstag ist Artemistag.
    Nun war Samstag eigentlich NIE Artemistag, aber seit ich einen "neuen" Begleiter habe, welcher mich treu zu meinen Lustreisen begleitet, haben wir eben seiner Arbeit geschuldet , diesen Tag auserkoren, der in seiner eigentlichen Bedeutung ja der "Tag des Saturn" ist und seit Menschengedenken als Feiertag zelebriert wird.
    Ich möchte hinzufügen, dass die "alten Regeln" von anno damals ohnehin nicht mehr gelten, es gibt keinerlei Gewissheit mehr, dass der als "starke Clubtag" gefeierte Sonnabend auch automatisch "besser" wird als der verpönte Dienstag, wo nach Ansicht der Experten ja kaum etwas los sein dürfte.
    Dennoch hat man am Wochenende immer noch die höchste Gewissheit, im Gesamtfazit auf seine Kosten zu kommen.

    Es ist Samstagfrüh - und ich bin am Tag zuvir wie zuletzt immer von der Geschäftsreise zurückgekehrt.
    Der Jetlag steckt mir noch etwas in den Knochen, wenngleich ich nicht aus Hongkong anreise und an Schlaf ist von Freitag zu Samstag kaum zu denken.
    Ich wälze mich ein wenig auf den Laken und empfange zwei Telefonate in der Nacht eines Vampires würdig, ehe ich mich schließlich gegen 5 Uhr endgültig zum Aufstehen entschließe.

    Ich bin auch dieses Mal als Fahrer auserkoren, da mein Begleiter Kinvaras, der ohnehin geahnt hat, dass es auch diesmal spät werden wird, den Genuss erkannt hat, auf der Rückfahrt selig zu schlummern, während ich irgendwie halbtot den Boliden 4.38 Uhr früh zurück in die Heimat peitsche :)
    So fahre ich noch zu meinem Büro, erledige ein paar Formalitäten und stehe etwa 10 Minuten vor der Verabredung an der Stelle, welche wir als Treffpunkt abgesprochen hatten.
    Ich nippe an meinem Wasser, als auch Kinvaras vor der Zeit anrollt und sich in meinen Wagen wuchtet.
    Eine herzliche Begrüßung und ein gegenseitiges Kopfschütteln später nähern wir uns der Autobahn, welche uns mit teils peitschenden Regen erwartet.

    Uns erwartet ein IFA-Wochenende, Messe.
    Das man dort am Samstag - Abend im Club kein Square-Dance-Turnier im Hauptraum veranstalten kann, sollte jedem Clubgänger klar sein, hinderte uns jedoch nicht daran, dieses Datum als Besuchstag zu vollziehen.
    Zudem hatte sich ein alter und vertrauter Freund aus alten und vertrauten Tagen gemeinsamen Aufenthaltes im Artemis angekündigt - Ehrensache, dieses Comeback gebührend zu begehen und uns endlich einmal wieder persönlich treffen zu können.

    Die Fahrt verlief unspektakulär, größere Staus blieben aus und seit Groß Köris / Bestensee als potenzielles Ekelzentrum des stockenden Verkehrs ausgefallen ist, rollen auch dort wieder die Räder - wenngleich über fast zehn Kilometer mit flotten 60 Stundenkilometern.
    Im Radio trällerten die typischen Lieder - gefühlt haben die Sender eine Auswahl von 12 Songs, welche schier in Endlosschleife wahllos über die Lautsprecher geduggert werden.
    Der Kollege bettelte nach einer Raucherpause, da seine Lungen schon im roten Bereich liefen.
    Auf unserem "Stammrastplatz" mit der Polizei/Zoll-Wache teerte er seine inneren Organe, während ich eine Gruppe Ausländer beobachtete, die wie die Sioux auf dem Boden im Kreis saßen.

    Gegen 9.45 Uhr näherten wir uns dem Schönefelder Kreuz und etwa 8 Kilometer später auch dem Einzugsbereich von Berlin, was uns mit schönerem, wenn auch windigem Wetter empfang.
    Die Aral auf der Schwarzbacher Straße am Ku-Damm musste wie immer als Toilette herhalten, dazu bemächtigte ich mich ein paar frischer Kaugummis und wir vertraten uns die Beine bei einem kleinen "Spaziergang".

    Berlin, du sündiges Berlin!

    Nachdem der Kreisverkehr passiert war, geleitete uns die Halenseestraße sicher auf den Parkplatz des Freudenhauses, wo wir die Qual der Wahl an Parkplätzen hatten.
    Wie üblich, galt es noch einige Zeit bis zur Öffnung zu überbrücken ...
    ********************************************************************************************************************

    11 Uhr ... mögen die Spiele beginnen!
    Neben uns wartete noch ein weiter Herr auf Einlass und wanderte eines im Käfig eingesperrten Tieres gleich den Parkplatz auf und nieder.
    Die Tür schlug aus den Angeln und ich wurde direkt Nadine angesichtig, die sich eines flotten Spruches nicht beherrschen konnte. Wie sie es gewohnt ist, folgte der Konter und so stiefelten wir schelmisch lachend zum Tresen, wo die übliche Eincheck-Prozedur vollzogen wurde.
    Ein grauer Bademantel, welcher auch schon ziemlich misshandelt daherkam, wurde mein Dresscode für diesen Tage.

    "Nadine, der sieht aus, als wäre ich damit durch den Dschungel gekommen. Total misshandelt."
    "Dann passt das doch^^."
    Gutes Personal ist eben schwer zu finden ... ;)

    Wertschließfach 292 - wie immer, dass der passende Schlüssel nicht bereits im Safe für mich liegt ist eigentlich eine Unverschämtheit ;)
    Die noch volle Brieftasche in den Schalter gepfercht, den Schlüssel, den ich darauf ablegte, hätte es fast nach oben geschossen. Dazu die Uhr, die Autoschlüssel, die Brille für die Ferne und die Sonnenbrille.

    Der bekannte Gang in die Umkleide erfolgte, Rihanna hatte auch ihre Tour unterbrochen, um ihren Körper niveauvollen Herren feil zu bieten.
    Für Kollegen, welche nicht alle Berichte gänzlich lesen ... "Rihanna" ist Valeska, die optische Schwester der RNB-Sängerin von Barbados, wenngleich sie das selbst nicht so sieht und ihre Wurzeln auch nicht in der Karibik liegen. Aber okay, ich verrate da nicht zu viel, ... wer da mal Interesse hat, der sollte selbst vorsprechen ---> sehr nett, wenn auch nicht direkt so vermutbar und deutschsprachig.
    Und bevor hier einer auf dumme Ideen kommt, NEIN - ich bin nicht ihr Tourmanager und verdiene an den lobenden Worten für sie keinen Cent. Auch werde ich nicht naturell entlohnt, wenngleich mir schon mal ein Fruchtbonbon von ihr angeboten wurde.

    Wir schälen uns aus den Alltagsklamotten und singen frohen Mutes laut "Country Roads."
    Eine gewisse Vorfreude auf Kommendes ist nicht zu verleugnen und kurz darauf stehen wir im Frühstücksraum, welcher gespickt ist mit handtuch-tragenden Frühstückerinnen, die schwatzend ihre leeren Mägen befüllen.
    Da es etwas frischer, wenn auch nicht kühl draussen anmutet, sind wir im Außenbereich bei unserem Mahl komplett alleine.
    Es gibt wie immer für mich Rühreier, diesmal mit warmen Wiener Würstchen, der Speck, den ich so gerne esse und der so furchtbar ungesund ist, hat es diesmal nicht ins Buffet geschafft.
    Geschafft hingegen haben es diverse Wurst und Käsesorten, ein Thunfischsalat und Süßspeisen, welche ich aber meide wie der Teufel das Weihwasser.
    *********************************************************************************************************************
    Wir haben den Wellnessbereich für uns.
    Es ist, als hätten wir bei Haki den Außenbereich als Privatgelände gemietet.
    Es war, als hätte drinnen einer Wache gestanden, der niemand hinaus ließ.
    In den 2 Stunden, wo wir uns unter der halb-garen Sonne Sols aufhielten, waren vielleicht maximal 2 Kollegen mit uns zeitgleich im Außengelände - nicht, dass ich mich darüber beschweren möchte.

    So aalten wir uns im noch frischen Dampfbad und hofften auf baldigen Nebel, der uns die Sinne trügen sollte.
    Auch besuchten wir die Pano-Sauna und zelebrierten einen kleinen Aufguss.
    Als die müden Kriegsknochen ein wenig angeköchelt waren, folgte nach der Duschung der "Sprung" ins Wasserbecken, wo wir vergnügt Ball spielen konnten.
    Der Abschluss war das Hummer-Bad im Whirlpool, dessen Sprudel-Drüsen auch diesmal alles andere als schüchtern daherkamen...
    Gut gekocht und eines weiteren Ganges in das Dampfbad willens, landeten wir auch wieder in diesem und bei der Lufttrockung danach wurde ich endlich meines guten Freundes Middelmann angesichtig, welcher schon etwas früher als verabredet zu unserer kleinen Gruppe dazu stieß.

    Auch hier eine herzliche Umarmung, viele Gespräche folgten, es gab soviel miteinander auszutauschen und so widmeten wir uns, nachdem wir uns in die Clublounge zurückgezogen hatten, ausschließlich "uns 3."
    Den Damen war nicht entgangen, dass wir praktisch ohne Schutz im Ballungszentrum des Ganges saßen und so kamen immer wieder Mädels, die heftige Avancen machten und vor allem Middelmann konnte sich seiner begehrten Haut kaum erwehren :)

    Vor allem die blonde Dame Sandra machte hier einen sehr freundlichen Eindruck, den sie später auch in den Zimmergängen mit meinen beiden Freunden bestätigte.
    Das Line-Up war zu dieser frühen Stunde schon mehr als hochkarätig, gut, es ist Messezeit - und alles andere wäre sehr verwunderlich gewesen.
    Auch Damen, welche eher erst abends oder am späten Nachmittag auftauchen, wandelten schon durch die bekannten Gefilde.
    Die Ungarinnen Nicky und Maja tauchten aus den Halbschatten auf, selbst Hamburgerin Ghia und ihre "Gang" war früher als gewohnt am vertrauten Plätzchen.

    Nachdem wir uns getrennt hatten, damit der Kollege seine ersten Sternstunden verleben konnte, fand ich mich mit Kinvaras in der unteren Sauna wieder.
    Diese war lebendig geheizt und duftete nach Hagebutten-Aufguss.
    Für mich mal ein anderes Geruchserlebnis, wenngleich wir ein wenig brauchten, um dieses Aroma zu identifizieren. Abkühlung im Innenpool, wo ich gefühlte 20 Jahre nicht mehr drinnen war.
    Als ich in diesem in Richtung Bio-Sauna blickte, glaubte ich, Walther gesehen zu haben.
    Es war wie ein Flashback in alte Tage, der Gast, welcher später wieder herauskam, konnte natürlich nicht jener "Vermutete" sein, hatte aber eine unglaubliche Ähnlichkeit.

    So rannen die Stunden und es wurde Abend, ehe man laut "Extra" sagen konnte.
    ********************************************************************************************************************
    Es ist kurz nach 18 Uhr und die Zeit, an der ein Mann eines gewissen Auftankens an Energiereserven benötigt.
    Nun war mir klar, dass bei diesem Ansturm wohl kaum Lerchenleber kredenzt wird, aber die Nudeln mit der halbdünnen Sauce waren wirklich das Schlimmste, was ich jemals dort speisen musste.
    Verzweifelt erinnerte ich mich zurück an die Woche vorher, wo ich bei 33 Grad im Schatten draussen gefüllte Frikadellen verkostete, die eine andere Welt darstellten als das, was ich dort vor mir fand.
    Ich bin kein Essensnörgler, nie gewesen, aber das war der Tiefpunkt alles kulinarischen Daseins.
    Eine Ausrottung der Esskultur, eine Demütigung jedes lukulisschen Mahles.
    Lucull, der römische Feinschmecker, hätte sich seines Grabes fast enthoben und wäre zum zweiten Mal gestorben.

    Gut, es ist, wie es ist.
    Mir wurde nachher zugetragen, dass es wohl später noch durchaus ein leckeres Rahm mit Reis gegeben hätte, was ich aber nicht erlebte, da ich so gut wie nicht mehr unten war.
    Daher kann ich nur über das urteilen, was ich am eigenen Leibe erlebt habe.

    Geschüttelt und eine Cola verschlingend, sitzen wir in diesmal relativ großer Gruppe auf einem Sofa in der Lounge und mustern das Treiben.
    Es dürften locker über 100 Damen gewesen sein, die sich die Ehre gaben.
    Wie immer international verteilt über den gesamten Erdball, Karibik, Europa, Afrika und Asien, aber auch viele viele deutsche Frauen. ( ja Deutschland gehört zu Europa )
    Leider aber auch ein teils abartiges Publikum, was sich so daneben benahm, wie noch nie vorher erlebt.
    Teils so daneben, dass die Security wiederholt gezwungen war, einzugreifen.
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    Im Laufe des Abends kam es immer wieder zu Buchungen meiner Club-Kameraden mit diversen Damen, so hatten diese die Ehre Nicky und Rosi zu beschlafen, aber auch Jenny, wie erwähnt Sandra und Lana gehörten zum Kreise der Auserwählten.

    Ich dürfte diesbezüglich dahingehend weiterhin auf einer in diesem Punkt der Vielfalt gelagerten Analyse recht unspektakulär daherkommen, da für mich bereits vorab klar war, dass ich meine Zeit auch dieses mal nur einer Frau schenken möchte.
    So wurde ich doch, entgegen meiner Natur, des Öfteren auf die Probe gestellt, da durchaus attraktive Mädels, welche auch meinem Beuteschema entsprachen, vorstellig wurden oder in Reichweite ihre Reize präsentierten.
    So darf hier die Deutsch-Thai-Dame Kitty genannt werden, aber auch Leyla und Angelina.
    Auch Raluka war mit ihrer Gang wieder anwesend und eine hübsche Gabi, welche ich sonst nur vom Außenbereich und in Begleitung unseres anderen Clubbruders "kenne".
    Die blonde Dame Finja bildete mit Ghia ein optisches Highlight, auch Jordan erblickte ich seit Längeren mal wieder, wir schwatzen kurz, aber ich blieb standhaft.
    Es war wie in der Matrix, wo ich all den Vaginen ausweichen musste ... :)
    Oder auch... "Wir haben hier eine Situation" ... und "Big Daddy Sitch" hat das Ganze nicht so wirklich unter Kontrolle ;)...

    Es ist 21 Uhr und ich werde von den Göttern erlöst.
    Ich habe mich gefühlt wie eine Klosterschwester im tibetanischen Felsenkloster, da alle um herum schon ihren Gelüsten nachgegangen waren und ich ausharren "musste" wie Moses, der vom Pharao ( also von mir) in die Wüste geschickt wurde...
    "Was lange währt, wird gut."
    ... und ich weiß, dass meine römische Standhaftigkeit dann mehr als entlohnt wird.

    So einigen wir uns auch diesmal auf 3 Sessions, wobei die ersten beiden 2 Stunden beinhalten und die letzte auf 2,5 - 3 Stunden "gezogen" wird.

    Als ich an der "kleinen Rezeption" oben warte und meine Venus in Person noch Handtücher holt, erblicke ich einen greisen Gast, welcher auf einem Sofa sitzt.
    Als ich mich eine Sekunde wieder zu meinem "Teufel" drehe und nachher erneut auf die Couch schaue, ist der Gast verschwunden. Es ist mir unerklärlich, wie dieser gebrechliche Mann in einer Sekunde verschwinden konnte.

    Unsere Zimmernachbarn sind teils ziemlich skuril.
    "Ja komm, mein behaarter Teddybär, spritz ab!" - schallt es durch die offenen Fenster aus dem Innengang,
    worüber wir sehr lachen müssen, aber der eigenen erotischen Stimmung keinen Abbruch tut.
    Ein anderes Pärchen zählt fast gemeinsam von 20 wie beim Countdown auf Null, wir haben Sorge, dass gleich eine Explosion erfolgt und sind kurz davor, nackt hinter das Rundbett zu hechten, als die "1" akustisch vernehmbar wird.
    Sollte der Kollege neben mir wirklich so auf Knopfdruck fertig werden, dann Hut ab.

    Ansonsten äußere ich mich wie immer nicht zu den erotischen Inhalten.
    Es ist ein Zeichen des Respekts und es ist eine andere Liga als das, was ich mit den hunderten von verschiedenen Frauen vorher erleben durfte.
    Es ist auch eine andere Form der Nähe und eine andere Form der Verbundenheit.


    In der letzten Session fühlte ich mich wirklich wie in der Serie auf DMAX.
    Als wir auf dem Bett in Zimmer 1 küssend vertieft in unser Liebesspiel waren, krachte auf einmal etwas von der Wand runter.
    Zu Tode erschrocken saßen wir auf dem Rundbett.
    Ich schaue sie an.

    "Das warst doch du." - sage ich zu ihr.
    "Dann hätte ich es auf dich fallen lassen."
    "Dir ist schon klar, dass das hier nicht zum 1. Mal bei uns passiert?"
    "Ja. Ich bin das Bööööse. Was war das?"
    "Super."

    Ich stehe auf und ziehe den Vorgang zurück. Dahinter ist nur Wand.

    "Keine Ahnung. Lass uns bitte weiter machen."
    "Komm!"

    Keine Ahnung, was und warum da wieder auf den Boden krachte, aber auch Papierrollen kippen von alleine um und Getränke haben einfach keinen Inhalt mehr.
    Wäre man abergläubisch, dürfte man wohl vermuten, dass wenigstens mal ein Poltergeist präsent wäre, aber sowas beeindruckt mich nicht mehr, seit ich die Fürstin der Finsternis an meiner Seite habe.
    Ein wenig spuky war es schon.
    Auch ein Schatten, der auftauchte und einfach wieder weg war.
    Irgendwann werde ich sicher in der Geschlossenen landen :)) Oder wir :))

    Sexuelles Feuerwerk 1 - Dämon 0.
    Dennoch sollte man das Zimmer 1 evtl. bei einem späteren Besuch erneut im Auge behalten. :)
    6,5 Stunden auf Zimmer, ... hätte mir das jemand mal vor einem Jahr gesagt - ich hätte nur lachen können.
    Komischerweise sind diese 6,5 Stunden, immerhin 12,5 Zeiteinheiten, einfach weg wie gar nichts.
    Gefühlt habe ich mich des Bademantels kaum entledigt, als es wieder Zeit wird, den Laden gegen halb 5 zu verlassen.
    ********************************************************************************************************************
    So wurde es tatsächlich auch 4.45 Uhr, ehe wir wieder in zivilen Klamotten an der Rezeption auscheckten.
    "Und täglich grüßt das Murmeltier."
    Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal vor 4.30 Uhr diesen Hort der Sünde verlassen habe.

    Es war ein unbeschreiblicher schöner Tag - 18 Stunden lang...

    zunächst seien hier die beiden Kollegen Kinvaras und Middelmann gegrüßt - und vor allem bedankt für die tolle Gesellschaft, auch gehen Grüße und ein großes Dankeschön an die weiteren hier nicht aktiven Kollegen, welche den Tag vervollständigten.

    Und... das Beste kommt zum Schluss... aber es kommt...
    und ja, ich bin wieder leer.
    Ich bin nicht leer, ich bin sexuell vernichtet. Ausgelöscht.
    Wir kippen fast um, als wir nach der letzten 2,5 Stunden Session vom Rundbett aufstehen.
    Es gibt nichts, was mir in diesem Moment nicht weh tut.
    Ich möchte mein Glied am liebsten abnehmen und in die Tasche meines Bademantels legen.
    Natürlich ist diese Zeit, die man so zu zweit und in dieser Intensität mit keinem anderen teilen kann, das Zweite große Puzzlestück zur Vervollständigung eines Blickes ins Paradies auf Zeit.
    Eine Nähe, welche sich nicht erzwingen lässt, für kein Geld dieser Welt.
    Ein Vorbeirauschen der Zeit, welche stets der Feind ist und welche nie für einen arbeitet.
    Man leidet, man quält sich, man provoziert und lacht, man durchlebt eine Achterbahn der Emotionen.
    Und dennoch möchte am liebsten am Folgetage wieder auf "Repeat" drücken.

    Und am Ende erlaube ich mir dennoch einen römischen Epilog.

    Das Gespräch zwischen Marcus Licinius Crassus, dem Imperator der römischen Legionen und dem Sklavenführer Spartacus vor der entscheidenden Schlacht, welche für Spartacus nicht zu gewinnen war.

    "Der Schatten Roms ist groß. Und du wirst in ihm fallen."
    "Wenn wir uns das nächste Mal sehen, werde ich dich töten."
    "Nein, du wirst es versuchen."
    "Das ist alles, was ein freier Mann tun kann."
    *******************************************************************************************************************
    Danke für die Aufmerksamkeit und viele Grüße an alle vertrauten Kollegen!
    Bis bald hier wieder!
     
  2. christian0001

    christian0001 Bürger

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    War denn die polnische Anna wieder vor Ort?
     
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  3. verweser

    verweser Volkstribun

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    Wieviele Anna nass gibt es denn dort?

     
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  4. Sveto

    Sveto Volkstribun

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    Wär‘s denn nicht viel praktischer und dauerhaft günstiger, diese Über-Schwanzakrobatin zuhause in Dresden formell als Haushaltshilfe anzustellen (steuerlich absetzbar) und sie ganz ohne Anreise nach Berlin jederzeit zu genießen?
     
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  5. verweser

    verweser Volkstribun

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    Aha, so bist du also zu deinem Reichtum gekommen, vermute ich mal?

    Die bist also ein Optimierer und damit ein ganz schlauer Fuchs wie mir scheint.
     
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  6. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Nein, die polnische Anna war am Samstag nicht vor Ort.

    Sveto, ich schätze ja deine Beiträge sonst durchaus, aber zu diesem Posting von dir fehlen selbst mir die Worte.
     
  7. Sveto

    Sveto Volkstribun

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    War ja nur eine Überlegung - anstatt Zeit im Auto nach B zu verlieren, könnte man dann schon pudern...
     
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  8. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Nun, ich weiß deine Termin-Idee-Planungen für mich ja wirklich zu schätzen, aber danke, ich habe das schon unter Kontrolle und bekanntlich ist ein bisschen Vorfreude ja auch nie gänzlich verkehrt.
     
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  9. Middelmann

    Middelmann Römer

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    Lieber Pharao,
    wie immer ein prima abgefasster Bericht und auch ich habe mich sehr gefreut, dass wir uns nach all den Jahren endlich mal wieder live sehen konnten.
    Mit der Art "Poltergeist" auf dem Zimmer habe ich eine Vermutung;), wer da die Hände mit im Spiel gehabt haben könnte. Du weißt ja, dass es da im Club eine Dame geben soll, die einen mit einem Fluch belegen kann, sofern man diese schlecht behandelt haben sollte;). Jene Lady aus rumänischen Landen (ich erwähne mal bewußt keinen Namen, damit ich nicht auch noch damit quasi reingezogen werde) zog jedoch an unserem Wiedersehenstag im Arte nicht ihre Bahnen, hatte sonst mit jener thrakischen Schönheit auch noch nie was zu tun gehabt.

    Überrascht war ich auch über die Tatsache, dass die ungarische Aneeta durch Abwesenheit glänze. Diese Stimmungskanone, die ich vor ein paar Monaten sogar mal mit einer Art Baseball-Kappe als Kopfbedeckung in den Clubräumen vernahm, war jedenfalls nicht zu erblicken.

    Gen Abend wurde es natürlich knüppelvoll, aber dies war durch die Ifa, die immer wieder neue Zeitgenossen aller Herren Länder in das Arte spülte, natürlich kein Wunder und war von uns auch miteinkalkuliert.

    BG von Middelmann
     
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  10. verweser

    verweser Volkstribun

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    Flüche wie vom....


    Sprechen nicht nur rumänische Huren aus... Wenn auch z. B. das Geld nicht reicht
    Was geht da ab im Club...welche schaendliche Behandlung wird noch heute mit einem Fluch bestraft

    Das ist ja wie im Mittelalter

    Mir hat vor Jahren mal eine Black beauty die Leviten gelesen im sharks

    Erst hat sie zwei Gläeser Wasser extra für mich getrunken...und dann erschien ich nicht zur Pinkelpause...nein sowas auch...3xschwarzer Kater...Gift und Galle...möge der verweser für immer einen krummen Schwanz haben...ihm Haemorrhiden wachsen...so große wie Kirschen...sein Gemaecht erschlaffen

    Gruss VW, das habe ich nur davon seit dem...temporäre Impotenz...die muss sie mir wohl auch noch dazu gewünscht haben...wie so manche Kammerdienerin
     
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  11. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    haha, ja Middelmann, erstmal vielen Dank für deine Worte UND dass weiß ich sehr wohl... der Aberglaube scheint in diesen Landstrichen durchaus noch eine gewisse Größenordnung zu besitzen.

    Danke für die Anekdote mit der Blackie verweser :) ...

    ... dagegen ist aber das, was ich manchmal so gehört habe, wie das Streicheln einer Mutter :))

    Viele Grüße in die Runde an alle Kollegen.
     
  12. Schwarze Witwe

    Schwarze Witwe Gesperrt

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    Das war sogar 'ne ganze Flasche Mineralwasser und zudem hatte sie ja auch behauptet, dass Du ihr bei anderer Gelegenheit anstelle eines Fuffis nur einen Zehner untergeschoben hättest! :haha:

    Das war schon sehr lustig damals... ;)
     
  13. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Vielleicht war das ja Wodka anstatt Wasser....
     
  14. verweser

    verweser Volkstribun

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    Wobei sie dich auch in Verdacht hatte, obwohl du ihr Gönner und Wegbereiter warst zu der Zeit um neues scheues Reh wie mich zu bekommen.
    Letztlich aber der dritte Kunde im Bunde von ihr, also ihr erster, der drei Scheine locker machen musste, wohl getrickst hatte

    Besoffen war die niemals in meiner Gegenwart.
     

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