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Artemis Die Rückkehr des Pharao ins Artemis Dezember 2018

Dieses Thema im Forum "Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin" wurde erstellt von Der Pharao, 30. Dezember 2018.

  1. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Salvete teure Mitstreiter, Mitleser, Forenkollegen,
    hochverehrte Pay6 - Gemeinde,

    Prolog

    Nach 3,5 Jahren - geschuldet der Huldigung einer Beziehung im privaten Bereich, sollte just zum Jahresausklang ein Ereignis im Raum stehen, dessen ich zu Jahresbeginn nicht im Ansatz zu Glauben gedachte....

    Ich spreche von der Rückkehr in die heiligen FFK- Saunaclub- Hallen der griechischen Jagdgöttin ins Artemis in unserer Hauptstadt Berlin. Anders als die Etymologie zu beschreiben weiß, brachte mir das Artemis stets größte Freude und ich wurde nicht von den treffsicheren Pfeilen der Unsterblichen heimgesucht, um Krankheit und Unglück über sie zu bringen.

    Mir fehlte zwar die Zeit mit den geschätzten Kollegen, die witzigen und unterhaltsamen Gespräche, die Wellness-Rituale, die Anbahnungsgespräche mit der holden Weiblichkeit, der reizvolle Nervenkitzel beim Gang mit der erwählten Schönheit in die oberen Stockwerke, noch unwissend, in welcher Intensität man ihrer Schenkel habhaft werden dürfte.

    Dennoch fühlte ich mich privat angekommen, verwurzelt.
    Wie das Leben spielt, hatte das Schicksal für mich anders geplant.


    Samstag, Clubtag, Anfahrt/Ankunft, Check - In

    Urlaubstag, eine Fahrt in oben beschriebene Lokalität war bereits geplant, der Trip konnte gemeinsam mit dem Kollegen @Kinvaras in der Früh beginnen.
    Problemlose Anreise, keine nervigen Baustellen, kaum Verkehr, akzeptables Reisewetter für Dezember und auch keine befürchtete Stockung auf der Berliner Stadtautobahn.
    Abfahrt Kurfürstendamm, 3 Minuten bis zum Erreichen des Zielpunktes.

    In mir kommt Nostalgie auf.
    Wie oft hatte ich doch quasi im Autopilot diese Adresse angesteuert. Wie von Geisterhand zog der Wagen stets rechts blinkend auf den in den Morgenstunden noch fast jungfräulich anmutenden Parkplatz.
    Wir waren pünktlich da, fast zu pünktlich. Die Uhrzeit verdonnerte uns zum Ausharren einer halben Stunde.

    Nach und nach trudelten ein paar Damen ein, verhüllt und geschützt der Nässe trotzend mit Kapuzen über dem Antlitz, oder chauffiert von sämtlichen menschlichen Klientel bis zur Eingangspforte des Lustpalastes.
    Sicher die witzigste Begegenheit, wie ein KfZ älteren Baujahres, gelenkt von einer Dame "Typ Hausfrau von Frauentausch Jahresrückblick Special" eine Dirne vor der Haupttür zum Antritt ihrer Schicht entließ.

    "Da bringt die Mutti schon die Tochter in den Puff." - Das nenne ich doch eine fürsorgliche Familie.

    10.59 Uhr.
    Die Autotüren klappen aus den Angeln, wir schreiten klaren Blickes gen Einlass.
    Ich ziehe an der Tür, 11.01 Uhr - geschlossen.
    "Hm, schon eine Minute Clubzeit eingebüßt, ich hoffe, wir bekommen Rabatt."
    41,23 Sekunden später huscht ein Wesen zur Türe, öffnet und entschwindet schnellen Schrittes wieder gen Rezeptionstresen.

    Mit dem Rücken zu uns gekehrt dreht sich die Dame um und erblickt mich. Ioana. Wir begrüßen uns herzlich mit einer ebenso von Herzen kommenden Umarmung gegenseitiger Wertschätzung.
    Ioana ist einfach ein Aushängeschild an Freundlichkeit und der Auffassung einer gelebten Berufung.
    Mein Kollege, welcher zum 1. Mal das Artemis beehrte, wurde freundlich willkommen geheißen, die Eintrittsgelder wechselten die Besitzer und wir erhielten einen flauschigen Bademantel im "weihnachtsmann-rot."

    Für mich auch "neu", neue Wertschließfächer, die alten Schlüssel haben wohl seit einem Jahr ausgedient.
    Nun muss man sich nicht mehr der manuellen Öffnung befleißigen, es reicht, das Armband gegen die Wertschließfachnummer zu halten, welches einen Mechanismus in Gang setzt und das Fächlein ploppt automatisch auf.
    Brieftasche, Uhr etc. verstaut - ab in die Umkleide.
    Dusche neu, Umkleideschränke neu, selbes Prozedere wie beim Wert-Safe.

    Wir schälen uns aus der weltlichen Kleidung, kleinere Kollegen sollten darauf achten, einen Spind bodennah zu erhalten, beim oberen Schrank muss man sich wahrlich strecken, um die fest-montierten Kleiderbügel irgendwie erhaschen zu können.
    Insgesamt macht der Eingangsbereich/Umkleidekomplex wirklich einen frischen, modernen, stylischen Eindruck.
    Alsgleich werden die Duschen von uns benutzt, die inzwischen auch per Touch-Sensor funktionieren.
    Eine mehr als sinnvolle Umbaumaßnahme, gab es doch Kollegen, welche nicht in der Lage waren, die Wasserzufuhr auch wieder zu stoppen - und so Unmengen an H20 in den Abfluss wanderten.


    Frühstück

    Bevor ich meinem Kollegen den gesamten Club zeigte, meldeten sich unsere verwaisten Mägen.
    Der obligatorische Gang ins Club-Restaurant konnte nicht mehr vermieden werden. Durch die Umkleide tauchten wir quasi im Rückbereich des Clubraumes auf und wanderten zur Nahrungsquelle.

    Überraschung für mich: Der alte Buffetaufbau links und rechts - wändig gen Clubraum wich neuen Hochtischen, das Selbstbedienfeld wurde an der Wand Richtung Parkplatz integriert.

    Ich ließ meinen Blick zum Außenbereich schweifen und wurde umgehend von einer behandtuchten Dienstleisterin angesprochen, dass ab 1.12. sämtliche Anlagen an der Freiluft geschlossen sind.
    Das findet bei mir - und im Gespräch mit vielen anderen Kollegen wirklich wenig Verständnis und Begeisterung, ist doch gerade in dieser Jahreszeit ein Saunagang in der schönen Panoramasauna oder im Dampfbad besonders wohltuend. Akzeptabel, dass bei Vereisung oder Glätte solche Maßnahmen aus versicherungstechnischen Gründen getroffen werden müssen, aber bei dem derzeit fast milden Wetter einfach schade.

    Sei´s drum.

    Zum Frühstück: Ich muss sagen, dass ich etwas enttäuscht bin.
    Es gab Rühreier mit Tomate, warme Wiener Würstchen, etwas Aufschnittwurst, Aufschnittkäse, Müsli, 2 Joghurtsorten und etwas Obst. An der einen Seite konnte man sich aus einer Auswahl von etwa 5-8 Teesorten getränketechnisch noch in der Wahl mit schwarzem Kaffee verköstigen.
    Der Multi-Saft war nicht mehr vorrätig, auch sämtliche Pudding/Milchreis-Produkte entfielen.
    Ferner kleine Häppchen wie halbe Eier mit Lachs oder Kavier, ein Schnitzelchen, Mett usw. waren nicht mehr vorhanden. Hier ist wirklich Dienst nach Vorschrift.

    Selbstredend kommt man nicht zum Flatrate-Essen in den Club, aber eines Clubs dieser Größe und dieses Anspruchs, nun - wir hatten schon oft das Thema Gastronomie und Artemis.
    Versteht mich nicht falsch, man wurde satt, alles appetitlich und sauber angerichtet, aber der gewisse Kick fehlte irgendwie. Muss ich das Notentechnisch bewerten, so kann ich maximal eine gut gewollte 3 - ins Zeugnis schreiben.


    Clubrundgang, Wellness

    Nach Stärkung bevollmächtigte ich mich meiner "Arbeit" als Clubguide für den Kollegen Kinvaras, welchem ich die Räumlichkeiten zeigte. Sexkino, Fitnessraum, Wellnessbereich.
    Er folgte mir "artig" und schaute sich interessiert alles um. Schon was anderes, als die kleinen "Dorf-Puffs", die wir sonst gemeinsam im Saunaclub-Sektor besucht hatten ;)

    Wir orderten 2 Getränke an der unteren Bar, welcher mit der sehr freundlichen Bar-Dame Nadine besetzt war. Um keinen Spruch verlegen, fleissig, freundlich. So wünscht man sich das eigentlich.

    Da uns der Sinn nach etwas Ertüchtigung und Relaxing stand, schleppten wir unsere geschundenen Leiber in die Biosauna, wo der Kollege Kinvaras als "Nicht-unbedingt-Sauna-Freund" tapfer durchhielt.
    Auffällig, überall Beschreibungen, wie sich ein gesitteter Mitteleuropäer in einem solchen Ambiente zu verhalten hat, anscheinend gibt es immer noch Kreaturen, die sich wie die Axt im Wald in den Saunen verhalten.
    Abkühlung bzw. Duschung -> dann in den Pool. Ein paar Runden um die Mittelinsel gezogen, noch am Beckenrand gelungert wie die Nil-Krokodile, abgetrocknet, ein Kaffee für die Seele.

    Da sitzt doch Thorsten an der Bar, den ich seit eben jener Zeit auch nicht mehr gesehen habe. Herzliche Begrüßung, kleine Sticheleien wechselten hin und her wie beim Tischtennis, herzhaftes Gelächter, wir verstehen uns einfach. Termin gemacht, nach verhaltenem Beginn waren seine geübten Hände bis in die Nacht rein sehr gefragt.
    Ich kann nur jedem eine Massage bei Thorsten empfehlen, das ist einfach professionell und klasse.
    Wenn man will in völliger Ruhe, aber auch im verbalen Austausch dabei mit ihm.
    Zu den anderen Masseuren kann ich nichts sagen - möchte nur nicht das der Eindruck entsteht, als ob diese "schlechter" wären. Kostenpunkt 30 Minuten, 30 Euro.
    Dankend das Honorar nebst Trinkgeld übergeben, gehört sich so.

    Anschließend zogen wir uns auf die Couches zurück und bei einem Toilettengang wurde der Kollege von Jenny aus Brandenburg abgefangen. Ich äussere mich nicht dazu, dass wird Kinvaras sicher selbst tun.
    Als beide zu einer gemeinsamen Zigarette mit Option auf mehr entschwanden, konnte ich als leidenschaftlicher Saunagänger mein Erholungsprogramm fortsetzen und baute mich in die Schwitzstuben ein. Einfach herrlich. Überall neue Saunabänke, sauber, reinlich, so wünscht man sich das.
    Es wird auch fast penibel darauf geachtet, dass der Verhaltenskodex eingehalten wird. Gerade Thorsten/die Masseure erfüllen hier eine sehr lobenswerte Aufgabe, immer ein waches Auge auf den Badebetrieb/Saunabetrieb zu haben, sind doch nach wie vor einige einfach unbelehrbar.

    Der Kollege kam von seinem Mattengang zurück, wir werteten das Erlebte in Ruhe aus, einige Heiss und Kaltgetränke wanderten in die inneren Organe.
    Nach und nach trafen auch immer mehr Damen ein, auch andere Gäste wurden zahlreicher.
    So verging wie im Flug ( wie immer ) die erste Hälfte des Tages und wir näherten uns dem Abendessen.


    Abendessen

    Oft gescholten, oft auch zurecht, aber für mich zum besagten Tage vertreten durch Reis/Katroffelpürree mit Rindfleisch und einem anderen Gericht doch recht schmackhaft. Das übliche Salatbuffet, die mir noch bekannten Dressings waren nicht mehr vorhanden.
    Der Andrang war nicht so groß wie erwartet, wohl auch, weil der Außenpavillion geöffnet wurde und sich die "Scharen" verteilten.

    Ich habe schon schlechter im Artemis gespeist.
    Leider verpassten wir durch verschiedenste Aktivitäten eine weitere Essens-Einnahme, gerade, weil wir beim 1. Restaurantbesuch wahrlich sehr kleine Portionen zu uns genommen haben.


    Clubabend, Clubnacht, Frauen


    Gesättigt betraten wir den Hauptraum, dass das Artemis 2 Gesichter hat, daran hat sich nichts geändert.
    Dem verhaltenen, fast scheuen Tagesgesicht wechselt es fließend in mit Bass und Chartmusik getränkte Halbdisco-Atmosphäre.

    Zu meiner großen Freude traf ich viele vertraute Gesichter und Gäste wieder, welche ich in diesem Leben nicht mehr glaubte, sehen zu dürfen.
    Herzliche Begrüßungen, man hatte nicht gegenseitig miteinander gerechnet. Es wurden Anekdoten früherer Tage, begleitet von tränengetränkten Lachern aufgewärmt, die Live-Lage analysiert, in Erinnungen gebadet und in Gruppenstärke dem "Feind" gegenüber getreten.

    Damenauswahl

    Gerade zum Jahresende wahrlich mit dem Schlimmsten gerechnet, wurde ich doch des Positiven absolut übermächtigt. Viele, teils sehr attraktive Damen flanierten auf ihren Erotik-Tretern durchs Gemäuer, eine aktive Akquise ihrerseits blieb aber dennoch oft aus.

    Es waren sehr viele deutsche Damen vertreten, Pinkie und Ryon aus Thailand, Lisa für Blackie-Liebhaber, Damen aus Mittelamerika, eine große Gruppe aus Rumänien, aber ebenso "Exoten" wie Damen aus Marokko, Weißrussland, der Karibik usw.
    Auch der verwöhnte Hurenbock - und der bekennende Optikbucher wie ich wurde jederzeit fündig.

    Das von mir so geliebte "zwanglose Kennenlernen" ist aber sehr zurückgegangen, sicher 70% der Mädels wollen angesprochen werden und wagen fast keinerlei Annäherung. Mir ein Rätsel, wie einige überhaupt ihren Eintritt wieder hineinbekommen.

    Figurtechnisch war skinny bis superskinny vertreten, viel Silikonbrüste, breitflächlige Tattoowierungen gerade bei den deutschen Mädels, viele Blondinen, südländisches Temperament und skandinavische Erscheinungen.

    Um ein paar Damen zu nennen, mit denen ich ins Gespräch kam, oder welche mir doch irgendwie im Kopf blieben:
    Jenny, Fana, Mirija, Raya, Maggy, Belle, Heather, Fabiana, Djamila, Bella, Anja, Denisa, Raluka, Samantha, Sissi, Pinkie, Ryon, Gia, Raffaela, Coco usw.
    Schwer eine Schätzung abzugeben, aber verteilt waren das mindestens 50 Frauen.
    Nicht vergleichbar mit anderen Abenden, wo jenseits der 100 Mädels ihre Künste feilboten, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

    Preisstruktur

    Da ich in der Sauna, an der Bar etc. mit einigen Gästen ins Gespräch kam - und der Tenor stets war "unter 120 - 150" bekommste keinen guten Service mehr, war ich doch ziemlich nachdenklich. Anderweitig hatte ich schon gehört, dass die Hochzeitsnächte, welche ich selbst so zahlreich erhielt, abgedankt haben, aber ich wollte doch nicht wahrhaben, dass es tatsächlich so ist.

    Nicht gerade ermutigt vernahm ich im Gespräch einiger Damen untereinander wahr, wie diese sagten
    Der ( irgendein Gast ) ... wollte lecken, blasen, fingern, küssen für 60.
    Gelächter. Die Zeiten gehörten der glorreichen Vergangenheit an. Für den Halbstundentarif von 60 Teuronen erhält man noch Blasen und Sex.

    Anfassen ist ein Extra.
    Auch interessant. Debattierte ich doch mit einer Frau, wie denn möglich sei, ohne Anfassen Sex zu haben. Immerhin durfte man im selben Raum wie sie sein. Also Jungs, solche Mädels einfach ablehnen, mehr kann ich dazu nicht sagen.

    Da vergeht einem ja alles und man bekommt überhaupt keinen Funkkontakt mehr zum eigenen Gemächt, wenn die einem unten schon erzählen, Lecken 50, Küssen 50, Girlfriendsex nochmal 50.
    Da kriegste Pakete gebucht, wo jede DHL-Filiale verzweifelt Insolvenz anmeldet.
    Man muss einfach standhaft bleiben und diese Damen dann nicht zu diesen Konditionen buchen. Wir machen uns das immer mehr kaputt, indem "wir", oder eben andere Herren aus China, Indien etc. bereit sind, Mondpreise zu zahlen, nur um ihren Schniepes mal in einer Europäerin einzutauchen.

    Es gibt aber nach wie vor Frauen, die auch für den "normalen" Satz von 60 noch wirklich gute Zimmer machen. Es muss jeder selbst wissen, ob er bereit ist, für jedes Gadget nen Fuffi aufzulegen.
    Oft sind dann die bezahlten leidenschaftlichen Küssen eben nur 2mal Lippenbefeuchten wie bei Mutti vorm Kindergarten. Oder das Lecken ihrer Weiblichkeit endet in einem Oscar-Orgasmus nach 2 Zungenschlägen.

    Ich habe mit vielen Damen gesprochen, alle haben das gleiche gesagt, beginnend mit den üblichen Normalsatz, empfohlen zur Aufbuchung zum besseren Service.
    Extrem kommt es dabei auch auf die gegenseitige Sympathie an. Die gemeinsame Chemie macht sicher viel aus, ob nicht vielleicht doch ein Körperkuss quasi gratis mit dabei ist oder nicht.
    Jungs, ihr seid ja auch nicht first Time in den Läden, ihr wisst, was ich meine.

    Trotzdem sind die feucht-fröhlichen Zeiten wirklich Geschichte. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Meine Erlebnisse

    Wie bereits dezent angedeutet, bin ich eher von großer Fan von Bekanntschaften, welche sich freiwillig ergeben, oder wo ein Augenkontakt, eine winkende Geste, eine Berührung etc. irgendwie den Anfang machen. Zielgerichtet auf das Mädel zugehen, dass habe ich zuletzt bei Optikschüssen wie Carrie gemacht, die ich einfach haben möchte.

    So erlebte ich meine erste Artemis-Premiere, ungevögelt Richtung Mitternacht.
    Es wollte sich nichts ergeben - und das was sich ergab - wollte ich nicht, oder hatte ich bereits auf Zimmer haben dürften. Gebt mir Schelte dafür, ich bin nun mal ein Wechselbucher. Das ist irgendwie meine Club-DNA.

    Den ganzen Abend gefiel mir schon ein kleiner schwarzhaariger "Teufel", tattoowiert, 2 Hochsteckfrisuren, schlank, schöne Silikonbrüste, südländische Optik. Sie trug einen dunklen Netz-Body, kam aber vergleichsweise fix vom Zimmer zurück.

    Als ich mich mal abseits der Männergruppe an die Wand zum Trocknen stellte, verließ sie ihren Platz an der Bar und kam zu mir.

    SIE - Fabiana aus Italien, Mitte 20, Beschreibung siehe oben, eben eine attraktive Südländerin, schlank, ca. 160cm und meinte zu mir:

    "Wir schauen uns schon den halben Abend an."
    Ich konnte nicht wiedersprechen.
    Perfektes Deutsch, diese Optik, ehemals aus Hamburg, nun in Berlin lebend - und wir gingen treppauf.
    Noch nie hatte ich im Artemis vorher Preise verhandelt, gewarnt durch das Beschriebene wagte ich eine dezente Andeutung. Und wieder berufe ich mich auf die Sympathie gegenseitig, es passte direkt bei uns und ich erhielt ein wirklich wunderschönes Zimmer mit leidenschaftlichen Girlfriendsex zum gängigen Tarif.

    Fast überglücklich begab ich mich wieder nach unten, hatte ich doch "Angst", dass mein Besuch gar ohne Zimmer ablief.

    Auch der Kollege buchte noch 2 Damen, ich sah schließlich noch Djamila aus Marokko, orientalische Skinny-Prinzessin mit einem bezaubernden Lächeln, gemeinsames Getränk, auch hier passte die Chemie...
    irgendwie bin ich etwas stolz, dass ich mir dieses kleine Radar irgendwie bewahrt habe. Ich benehme mich auch stets charmant und freundlich, sicher trägt das zu einem guten und positiven Erstkontakt zweifelsohne bei.
    So trollte ich mich mit meiner Marokkanerin ( ein neuer Länderpunkt ;) ) nach oben und erlebte auch hier zu meiner absoluten Überraschung ein Zimmer beinahe wie in früheren Zeiten.
    Gegenseitiges Befummeln im Stehen, Brustwarzenlecken, ich wurde förmlich besprungen und aufs Sofa gedrückt, Eierlecken, tolles Franz. und einen explosiven Abgang meinerseits.

    Yessss - jetzt bin ich in meinem gewohnten Artemis-Club-Flow,
    nach der schweren Geburt der Erstnummer, welche zweifelsfrei eine Art "Dosenöffner" für mich, war ich auch von Kopf, Körper und mentalem Willen dazu bereit, auch wieder auf vermeintliche "schwierigere Fälle" zuzugehen.
    So auch Maggy, eine absolute Schönheit, allerdings verheißte der Wecker nichts Gutes. Wer erst 1.30 Uhr mit Zimmern anfängt und noch 2 Stunden Rückfahrt vor sich hat, der hat leider nicht mehr die Zeit zu seiner Geliebten.


    Epilog

    So schlossen wir dann bei einem Espresso das Kapitel Dameneroberung für diesen Tag und begaben uns wieder ins verregnete Berlin.

    Mein persönliches Fazit:
    Artemis wird auch weiter mein Lieblingsclub bleiben, einfach geschuldet der Vielzahl an so schönen Momenten, welche ich dort verleben durfte. Geschuldet der vielen tollen Kollegen, welche man dort trifft, geschuldet der "Artenvielfalt" an schönen Damen.

    Man muss sich bewusst werden, dass vergangene Zeiten ruhen und nicht mehr wiederkehren.
    Ist man dessen Bereit, dann kann man auch heute noch sehr schöne Clubzeiten in Berlin verleben, allerdings mit deutlich mehr Eigeninitiative als früher. Einfach nur auf einem Sofa sitzen reicht nicht mehr, man sollte aktiv, freundlich und auch mit etwas gesundem Selbstbewusstsein auf die Damen zugehen um ein mögliches gemeinsames Zimmer auszuloten...

    Ich danke allen Kollegen, die ich treffen durfte, mit denen ich Zeit verbringen durfte.



    Kommt alle gut ins neue Jahr, bleibt oder werdet gesund.
    Es grüßt
    Der Pharao
     
  2. Hobbymoderator

    Hobbymoderator Volkstribun

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    Danke für den ausführlichen und sehr aussagekräftigen Bericht. Erstklassig, das sage ich jetzt nicht, weil ich den Pharao persönlich kenne.

    Joana gefällt mir am Empfang auch ausgezeichnet, viel besser als hinter der Bar. Auch mich hat sie bei meinen ganz wenigen Besuchen zuletzt mehr als herzlich begrüsst.

    Den neu gestalteten Frühstücksraum finde ich durchaus gelungen, bezogen auf das, was man da rausholen kann. Das Frühstück selbst ist zwar halbwegs OK, aber mehr auch nicht. Irgendwie so wie vor 10 Jahren auch schon. Da scheint niemand zu sein, der sich besondere Mühe macht und auch mit Herzblut dabei ist. 0, 8, 15 halt.
    Das Abendessen für mich bis auf wenige Ausnahmen eigentlich eine Frechheit. Mir tun die Mädels da leid, die Tag für Tag diesen Frass aufgetischt bekommen. Ganz vernünftig ist das Grillen im Sommer, immerhin etwas.
    Mit den frei verhandelbaren Preisen, die bereits nach der Razzia begannen einherzugehen, hat das Artemis einen riesigen Schritt in die falsche Richtung gemacht. Ich verstehe Hakki und Ken da allerdings, wollen sie sich neuerlichen Ärger durch zu viele Vorgaben ersparen. Dieser Trend ist in den Hamburger Clubs genau derselbe. Ich höre dagegen, dass Frauen beispielsweise im Golden Time rausfliegen, wenn sich Gäste wegen zu vieler Aufpreise beschweren. Das einzige, was gleich ist wie früher, ist der Einstiegspreis. Heute ist das Verkehr und Blasen mit Pariser. Lecken, Küssen, Fingern und skurilerweise gar Anfassen sind Extras, die oft mit 50 € zu Buche schlagen. Wahnsinn, die einzigen, die sich freuen, sind die Vermögensverwalter der Damen ;). Ist es das, was man mit dem neuen Gesetz erreichen wollte?
     
  3. Santa Fee

    Santa Fee Volkstribun

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    Ich habe heute oder besser gesagt gestern relativ viel im Internet gelesen. So mal verschiedene Nachrichtenseiten durchwühlt, weil ich genug Zeit hatte. Vor langen Berichten schrecke ich aber eher zurück, da ich der Meinung bin, dass man das man einen Sachverhalt auch in kurzer Form auf den Punkt bringen kann. Es sei denn, dass ein Autor das Talent hat, seinen Text mit soviel Information und Leben zu füllen, dass ich gefesselt bin und einfach nicht mehr aufhören will zu lesen.
    So geschehen hier bei Deinem Bericht, Pharao. Und ich kenne dich nicht persönlich.

    Aber aus Deiner Geschreibsel-Vergangenheit bin ich ja auch schon etwas verwöhnt von den wirklich immer sehr interessanten Berichten. Und selbst Deine Kommentare sind auf hohem Niveau. Was man leider hier nicht bei jedem hier sagen kann. :rolleyes:
    Jedenfalls Daumen hoch für den überaus informativen Bericht, der nun wirklich jeden Bereich hier abdeckt. Wenn Du eine politische Partei repräsentieren würdest, dann hättest Du wohl die absolute Mehrheit und wärest Bundeskanzler(In). Somit hätten wir die politische Seite auch ausreichend gewürdigt.

    Eigentlich hast Du genau das beschrieben, was ich in den letzten Jahren auch so in den Clubs erlebt und auch hier schon teilweise mitgeteilt habe. Weniger Service für mehr Geld. Laufhauspreispolitik (Anfassen extra bezahlen…geht's noch?). Aber, um das hier nicht noch mal alles zu wiederholen, ist es umso wichtiger, den Frauen zu zeigen, dass man sie respektiert und "gut" behandelt. Wertschätzung einem Menschen gegenüber wird in der Regel immer gern honoriert. Und von den Damen, die auch mit Freundlichkeit nicht zu überzeugen sind, sollte man ohnehin die Finger lassen.

    Jedenfalls freue ich mich, Pharao, das Du nach so langer Abstinenz, wieder zurückgefunden hast, ohne gleich zu verzweifeln.
    Aus eignen hier von Dir aufgezählten Gründen bin ich auch schon lange nicht mehr im Artemis gewesen, obwohl ich ab und an das schöne Berlin besuche.
    Und fast wären wir uns gestern begegnet, da ich seit ein paar Tagen in der Hauptstadt verweile und eigentlich dem Club mal wieder einen Besuch abstatten wollte, wäre da nicht ein anderes Ereignis im Wege gestanden. So knapp… ;)

    Also danke nocheinmal für den wirklich coolen Bericht und ich denke einfach, dass der Markt das irgendwie regeln wird. Das war früher auch schon so. Die "intelligenten", serviceorientierten CDL's werden sich durchsetzen.
    Und das mit der Chemie hatten wir ja schon, oder? :D

    Weiter so, guten Rutsch Euch allen und
    viele Grüße,
    SF
     
    schneehase, Der Pharao und murksi gefällt das.
  4. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Erst einmal meinen herzlichsten Dank für 2 überaus gelungene und niveauvolle Kommentare, von einem mir bereits persönlich bekannten Forumskollegen und einem Kollegen, den ich leider noch nicht treffen durfte.
    Ferner bedanke ich mich sehr für das ausgeteilte Lob, besonders auch bei dir Santa Fee, ich fühle mich sehr geehrt über die netten Zeilen. Eine schöne Bestätigung, dass es auch andere Kollegen gibt, die in ähnlicher Weise denken und ticken. Und die auch das menschliche Niveau haben, dass auszudrücken.

    Ioana ist als erster Eindruck und Repräsentantin des Clubs genau richtig auf dieser Position. Sie ist hinter der Bar einfach "verschenkt".
    Genau so möchte man willkommen geheißen werden, dafür sind Einfühlungsvermögen und eine positive Grundeinstellung von Nöten, die man entweder hat, oder nicht - denn das gespielte Freundliche, was auch schon von anderen Damen zelebriert wurde, das fällt spätestens unter Stress oder Anspannung.

    Die anderen/neuen Thekendamen waren auch ausnahmslos freundlich. Als manche ihrer verdienten Pause nachgingen halfen Florian und sogar Katharina hinter der Bar aus. Gerade Katharina hat für mich an Größe und Ausstrahlung gewonnen. Freundlich war sie stets, aber sie ist nicht mehr der kleine liebe blonde Mädchen, sondern ist irgendwie gereifter in ihrer Persönlichkeit. Das steht ihr mehr als gut zu Gesicht.

    Den Frühstücksraum, nun ja, mir hats andersrum besser gefallen, aber man ist ja nicht zum Innenarchitektur-Meeting dort. Für mich ist der alte Nostalgie-Charme irgendwie weg, ich hab mich da drin gefühlt wie in einer Kantine eines großen Chip-Werkes oder einer Hightech-Technik-Firma.
    Die Küchendame tat mir leid, hatte sie doch fast keinerlei Unterstützung und musste emsig für Zufuhr und Abräumen sorgen.
    Einige schaffen es nicht, die 4 Meter bis zum Abstellwagen zu laufen und hinterlassen auf den Tischen ein Massaker wie Caesar unter den Germanen.

    Bezogen auf eure Dienstleistungs-Ausführungen, lieber Hobby und lieber Santa, kann ich nur zustimmend nicken.
    Wie ich schon im Hauptbericht ausführte, bleibt einfach nur, diese Damen so streng zu meiden, bis sie vielleicht wirtschaftlich genötigt sind, eventuell etwas umzudenken. Dies bezweifle ich bei einigen doch sehr, gibt es doch immer noch Gäste, wie auch vorgestern, die ohne eine Rückfrage jeden Preis bejahen und zimmern gehen. Es wird von gesetzlicher Seite aber wohl sehr schwierig, Damen aus den Club zu weisen, nur weil diese ihre eigenen Preise machen. Theoretisch darf eine Frau auch 300 für Anfassen verlangen, dem kann man als Club keine Einschränkung geben und der Gast muss selbst wissen, was er bereit ist, zu zahlen. Ich stimme da Hobbymoderator zu, die einzigen, die von den Extra-Extra-Preisen profitieren sind doch oft die, die eigentlich wirklich die Härte des Gesetzes treffen sollte. Ich verstehe auch Haki und Ken, das sie da nicht so rigoros aussieben wie du in Hamburg angesprochen hast, aber gerade Kollegen, die zum ersten Mal einen Saunaclub beehren, können doch direkt abgeschreckt werden, indem sie bei ihrem ersten Damenkontakt direkt 150 Euro für die halbe Stunde aufgebrummt bekommen.
    Das das Artemis noch nie ein Club für Sozialhilfe-Bezieher war ist auch richtig, gerade auch, um unter dem Publikum etwas auszusieben, aber dennoch geht doch der Trend erschreckend dahin, dass man für Spitzenservice tendenziell einfach mehr entlohnen muss.

    Lieber Santa, ich hoffe dein anderes Erlebnis war von guter Natur, wenngleich ich dich natürlich gerne getroffen hätte.
    Das Artemis zu meiden aufgrund der Preisdiskussion halte ich aber dennoch für eine falsche Einstellung - nicht auf dich bezogen. Man muss eben bisschen Bauchgefühl und Eigenpolitik durch Wertschätzung und Freundlichkeit betreiben, da geht einfach deutlich "mehr" in Bezug auf Service und Entgegenkommen.

    Vermehrt habe ich auch gesehen, wie Damen Gäste abgewiesen haben, was ihr gutes Recht ist.
    Gerade Raluka verwies mehrere Herren nacheinander, ich kenne nicht den Grund, aber finde es gut, das da nicht nur ein wirtschaftlich gedacht wird.
    Das Niveau der Gäste war teilweise unterirdisch, wenn die sich so zu Hause auch benehmen, man kann nur den Kopf schütteln.

    Ich hoffe auch, dass man trotz allem weiterhin viel Spass haben kann ( und Spass haben wird ).
    Ich mache mir gerade bei euch beiden, als erfahrene Clubber, wenig Sorgen.
    Andere werden vielleicht durch das Lesen von Berichten meiner Person und anderer Kollegen etwas sensibilisiert und nicht direkt ins kalte Wasser geworfen.
    Ich möchte auch gar nicht den schwarzen Peter den Damen zuschieben. Wenn die genug Herren finden, die das bezahlen, warum nicht. Sie sind zum Geldverdienen da. Aber das klappt eben nicht immer.

    So musste ich dem Gespräch mehrerer Dirnen beiwohnen, die immer wieder gegenseitig zuriefen "Publikum scheisse, Club scheisse, Gäste scheisse, Musik scheisse - schon seit 2 Jahren".
    Und genau da muss ich doch sagen, was ich ihnen auch gesagt habe - ein wenig kann man doch auch immer zum Bessern beitragen. Für das Publikum können die Mädels nicht, aber wenn ich als Gast reinkomme und eine Gruppe Damen sehe, so attraktiv sie auch sind - WAS SIE AUCH WAREN - die eine solche, entschuldigung, Fresse ziehen, dann meide ich doch diese Frauen, denkend, dass sie einen schlechten Tag haben.
    So ist das doch ein Kreislauf wachsender Unzufriedenheit auf beiden Seiten.
    Sehe ich nur Mädels, die ein Regenwetter-Gesicht ziehen, wie soll ich da in Fick-Stimmung kommen?
    Kommt niemand zu den Frauen, wie sollen die in Fick-Stimmung kommen?

    So sitzt man eben gegenüber in "feindlichen" Lagern und hält sich an seiner Pepsi fest und siniert mit den Gleichgesinnten über die Verschlechterung der Clubkultur. Irgendwie wäre es meiner Meinung nach richtig im Club mal seitens der Geschäftsführung ein Meeting einzuberufen, was sie vielleicht auch tun, keine Ahnung - und den Damen auch mal die Sichtweise der Gäste zu erklären.
    Ich habe im Gespräch mit den Damen erfahren, dass sie regelrecht überrascht waren, wie niveauvoll ein Gast denken kann und das "wir" auch Gedanken und Empfindungen haben. Die denken, wir kommen nur rein, notgeil und sehen da Fleischstücke, die man möglichst billig vögeln will.
    Eine sagte mir, so hab ich das noch nicht gesehen.
    So - eben, dass man als Gast eben auch gepflegt und etwas animiert werden möchte. Es gibt doch nicht Schöneres, als wenn eine hübsche Dame mit einem kleinen Lächeln zu einem kommt, freundlich grüßt, vielleicht ein Getränk anbietet und man zwanglos etwas plaudert. Das doch ein anderer Einstieg als wenn da eine Frauengruppen mit 5 Damen auf dem Sofa lümmelt und null Reaktion zeigt.

    Es gibt nun auch mal schüchterne Kollegen, die sich nich trauen, da so einen Ring zu "sprengen".

    Ich bin nicht der Sozialarbeiter des Artemis, aber es herrschen nach wie vor - und vielleicht jetzt noch deutlich mehr als vorher- gegenseitige Missverständnisse, Unklarheiten und vor allem Unsicherheiten beider "Parteien".
    Viele Mädels haben echt was im Kopf, umso trauriger eigentlich, dass sie ihr Potenzial nicht abrufen. Sie könnten heute wie gestern jeden Tag ganz andere Summen verdienen und ihrem eigenen Wohlbefinden deutlich auf die Sprünge helfen.
    Und wir könnten auch in Gänze etwas aufgeschlossener sein, freundlicher agieren, ebenfalls mal den ersten Schritt machen etc.

    Ich habe einfach etwas "Angst", dass es irgendwann wird, beim 2-Felder-Ball.
    Links die Frauen, rechts die Gäste. Irgendwann muss man, wenn man vögeln möchte, auf eine zeigen, die nickt oder schüttelt den Kopf, man geht hoch, diskutiert und feilscht über die Preise, wandert runter, duscht ( machen auch nicht alle ) und kehrt auf seine Seite zurück.
    Das ist sicher überspitzt, aber so ist es ja jetzt teilweise schon.
    Früher war da deutlich mehr Mischung und eine ganz andere Grundstimmung.

    Aber reden wir nicht alles schlecht, der Pay6 lebt, das Artemis lebt, ich fühle mich nach wie vor super aufgehoben, auch dank tollen Menschen seitens Service, Gäste-Kollegium und natürlich den Mädels, vor deren Dienstleistung man nach wie vor riesigen Respekt haben sollte.

    Rutscht mir gut rein.
    Der Pharao
    Grüße besonders an Hobbymoderator, Santa Fee, Kinvaras, Intermammarius, schattentänzer, haba und alle, die ich jetzt in der "Schreibsekunde" nicht direkt auf den Schirm hatte.
     
    Lupus vetus, schneehase, Fogao und 3 anderen gefällt das.
  5. Kinvaras

    Kinvaras Bürger

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    Ein Samstag im Artemis oder „Die Großwildjagd“


    Seid gegrüßt werte Mitstecher und Mitstecherinnen,

    es ist Samstagmorgen 7:30 Uhr am 29.12.18 und ich stehe auf dem Heimischen Parkplatz in strömendem Regen und rauche meine letzte Kippe bevor ich in den Hurenbock einsteige um gen Treffpunkt zu fahren. Getroffen werden sollte der @Der Pharao (Ich nenne Ihn im Folgenden Bericht nur noch Quintus) um dann gemeinsam nach Berlin in den Großen Pimmelbunker zu düsen.
    Es ist für mich der erste Besuch in einem FKK-Club dieser Größe und Qualität. Daher war ich ein klein wenig Aufgeregt und Freute mich dennoch auf den bevorstehenden Tag.
    Da wir natürlich pünktlich zur Eröffnung da sein wollten, sind wir entsprechend Baustellen- und Stauwarnungen zeitig losgefahren. Wider Erwarten waren weder Baustellen noch Staus anzutreffen, welche unsere Ankunftszeit verzögern konnten. Wir sind bis vors Artemis einfach nur durchgerauscht.

    Auf dem Parkplatz angekommen, erstmal einen Taktisch- idealen Platz zum Parken gesucht, um zu später Stunde perfekt vom Parkplatz rollen zu können.
    Wir waren natürlich viel zu Zeitig da. Nämlich 10:15 Uhr. Und was macht der obligatorische Puffgänger wenn er zu Zeitig da ist? Die Leute beobachten die schon ein- und ausgehen. Waren nämlich alle Weiblich. Ergo CDLs.

    Die Lustigste Situation war die, als ein kleiner, laufender Meter von einem Auto vor der Tür abgesetzt wurde und ebendiesem hinterherwinkte.
    Im Auto saß optisch die typische Mutti.
    „Mama schafft das Töchterchen in Puff zum Anschaffen“ Ach was haben wir gelacht.

    2 min nach 11 wurden wir dann auch endlich von dem Nass-kalten Wetter erlöst und eingelassen. Erste Bekanntschaft des Tages mit Ioana. Das superliebe und freundliche Mädel hieß mich ersteinmal herzlich Willkommen und Tauschte mein Geld in die Übliche Kluft.
    Die Wertfächer und Spinde wurden laut Quintus technisch aufgewertet und man brauchte nicht mehr umständlich sein Armband abnehmen um Spind/Wertfach aufzuschließen, sondern es Reicht wenn man den Chip am Armband an sein Gegenstück an der jeweilligen Tür hält. Find ich super!
    Die Duschen waren auch super eingerichtet und zu meiner Überraschung: Ein Riesen-Regal voller sauberer Handtücher zum Selbstbedienen. Das wär das Richtige gewesen für unseren Intermammarius.
    Auf gings mit der Clubtour welche in der Kantine für ein kleines Frühstück unterbrochen wurde. In der Kantine erfuhren wir dass der Außenbereich für uns geschlossen ist. Schade eigentlich. An der Tür, welche in den Großen Barraum führt sahen wir, dass die aktuell anwesenden Damen (ca 15 an der Zahl) zielgerichtet zu uns starrten.

    „Shit, das sind alles Großwildjäger und wir sind die Löwen die weggefangen und im Zirkus zu halbstündigen Trainigseinheiten dressiert werden sollten.“
    Wir schlichen uns zur Hintertür der Männerumkleiden und bewegten uns Richtung Wendeltreppe. „Puh nochmal gutgegangen“

    Weiter gings in die unteren Gefilden des Artemis wo wir uns auch für eine lange Zeit aufhielten. Dabei lernte ich die neue Bardame Nadine und den Masseur Thorsten kennen. Beide sind super-nett und haben die schöne Berlinerische Schnauze.
    Sauna, Pool, Kippen rauchen im Außenbereich, Kaffee, Schwätzchen, Massagen rundeten hauptsächlich die Zeit bis zum Abendessen ab. Bis auf eine Sache.

    Wir ließen uns von einer Dame namens Jenny bequatschen welche laut Ihrer Aussage aus dem Spreewald stammt. Quintus meldete Interesse an einem Saunagang an und da ich sowieso nicht so der Saunagänger bin, lehnte ich ab und wollte eine Rauchen gehen und ging deshalb mit Jenny in den „Wildererkäfig“ wo ich allerdings dank Jenny gut geschützt vor den Flinten der schießwütigen Damen war.

    1.Zimmer Jenny, 34, deutsch, tättoowiert überall, brünett, Silis in geschätzten 90D,

    Wir Quatschten ca 10 min und rauchten in Ruhe erstmal ne Fluppe. So langsam kam es zu „zufälligen“ Berührungen und ein Zimmergang stand an. Hab vorher nach den Preisen und Serviceleistungen gefragt.
    „Bereden wir auf dem Zimmer“
    Hier hätte ich schon merken sollen dass irgendwas nicht Kosher war.
    Auf dem Zimmer erklärte sie mir dass der Preis für 30 min, blasen, lecken, anfassen 150€ beträgt.
    Ich so „WHAT? Sorry aber das ist mir dann doch zuviel“
    Sie ließ sich dann auf 110430 ein da ich ja „das erste mal da war“
    Mein Hintergrund warum ich auf dieses Angebot eingegangen bin war jener: Ich bin ein ziemlicher Schnellspritzer und ich mag es den „Schuss“ mit Lecken usw nach hinten hinauszuzögern um wirklich alle 30 min „auszukosten“. Also ging ich auf das Angebot ein.
    Das Zimmer an sich war sogar ganz solide. Alles was abgesprochen war, wurde eingehalten. Massage gabs auch noch. Und die war nicht von schlechten Eltern.

    Wieder unten angekommen, traf ich wieder auf Quintus, der sich mit Nadine und Thorsten ausgiebig unterhielt. So langsam kamen auch für Thorsten die ersten Kunden. Später sollte auch Quintus von seinem Angebot Gebrauch machen.
    Irgendwann zwischen 18 und 19 Uhr entschlossen wir uns in den Fressbunker zu gehen um neue Energie zu tanken.
    Es gab Hühnchen in einer hellen Rahmsoße, eine Rinder-Gemüsepfanne, dazu wurde Kartoffelpüree und Kurkuma-Reis gereicht.
    Die Sättigungsbeilagen waren vom Geschmack her allererste Sahne, nur das Hühnchen mit Rahmsoße war fast geschmacklos. Hätte mir auf jeden Fall mehr Würze gewünscht.
    Aber sonst war das Essen Okay, ich bin nicht mit meinem „Gourmetgaumen“ verhungert.

    Nach dem Essen lernte ich ein paar Bekannte Leute vom Quintus kennen und man schnackte so ein bisschen vor sich hin. Es war mittlerweile schon ca 21 Uhr.
    Zimmer 2 war geplant. Ich hatte nur ein kleines Problem: Die Auswahl war mittlerweise so enorm groß, dass ich gar nicht wusste worauf ich grade Bock habe?!
    Und vor allem die Qualität der Damen war in ein für mich unbekanntes Level gestiegen… ich merkte zum ersten Mal: ich war überfordert.





    2. Zimmer Miria, 34, deutsch, keine Tattoos, brünett, natürliche 80B Möpschen

    Mit Miria hatte ich schon unten im Wellnessbereich einmal kurz geschnackt, da ich grad von meinem ersten Zimmer wiederkam, vertröstete ich sie auf Später. Und dieses „Später“ war jetzt. Sie sah mich, wie ich hilflos in den Massen eine CDL für mein 2. Zimmer ausfindig machen wollte. Sie kam zu mir und wollte Quatschen. Sie war mein Beuteschema, also warum nicht. Sie ist kein Mädel welche man in die Optikficks steckt sondern hat eine super frauliche Figur, aber keinesfalls dick.
    Wir unterhielten uns eine kleine Weile und besprachen anschließend die Optionen. 60430 alles drin außer ZKs. Hatte ich aber grad auch kein Bock drauf also ab gings auf Zimmer.
    Im Zimmer wurde ich dann doch positiv Überrascht. Sie hat einen Dirty-Talk rausgehauen, welches ich noch gar nicht kenne. EL und DT waren auch mit von der Partie. Wider erwarten hab ich doch ziemlich lange durchgehalten. Es waren 2 Stellungswechsel möglich ehe ich in der Missio den Pariser ganz füllte. War zwar keine Hochzeitsnacht, aber ich hatte schon definitv schlechtere Zimmer! Dass ich die 60€ mit einem Lächeln übergab, sollte doch schon alles sagen.

    Zurück im Raubtierkäfig, traf ich auf Quintus, der auch grad auf der Jagd war. Sollte nicht lange dauern und er war auch schon zu seinem Ersten Zimmer verschwunden.
    Ich hab mich solange noch bisschen im Pool entspannt und noch was getrunken.
    Quintus traf ich dann oben wieder und er strahlte. Alles Perfekt.
    Um 1 oder halb 2 früh meine Quintus dann zu mir: „Los ein Zimmer machen wir beide heute noch“
    „Joa dann nix wie los“
    Wir standen gefühlt ne Stunde in der Einflugschneise wie bestellt und nicht abgeholt. War vermutlich auch ne Stunde. Ich hatte schon seit geraumer Zeit eine blonde Dame im Blick, die mich aber keines Blickes würdigte. Also ich alle Eier in die Hand genommen und sie angequatscht. Verzeiht mir nun meine Vergesslichkeit, aber ich hab absolut kein Plan mehr wie sie heißt.

    3. Zimmer Jane Doe, 36, deutsche, viele Tattoos, blonde kurze Haare, Silikonisierte C



    Schon in den ersten 3 Sätzen die wir wechselten, merkte ich dass wir auf einer Wellenlänge waren. So wie die beste Freundin halt. Hat mir gefallen. Vorher noch fix alles besprochen.
    Auf dem Zimmer folgte dann der krönende Abschluss des Tages: Super BJ, Körpererkundungen mit Händen und Zunge. Sie fing an in der Reiterstellung mich in den Himmel zu vögeln. Ich hatte selbst den Eindruck dass ihr das viel Spaß machte, zumal sie auch immer wieder die Geschwindigkeit und den Rhythmus änderte. Mich machte das Wahnsinnig und Geil zugleich. Irgendwann merkte ich ein leichtes Zittern in Ihren Beinen, was mir sagte dass es etwas anstrengend für sie war. Also hab ich um Stellungswechsel gebeten um sie nicht auszulasten. Ich „bearbeitete“ sie in der Missio noch ca 10 Min so weiter bis ich mich zum letzten Mal an diesem Abend in der Pariser ergab.
    Wir quatschten und rauchten noch bisschen und laut Uhr waren ca 45 min vergangen.
    „UPS… so lange war das gar nicht geplant“ stammelte ich aus mir raus.
    Sie meinte: „Mach dir keine Sorgen, wir haben die meiste Zeit nur gequatscht, es bleibt beim vereinbarten Preis“.
    Sowas hab ich dann auch noch nicht erlebt. Find ich superklasse von Ihr!
    Am Wertfach hat sie noch einen 10er als Trinkgeld bekommen.


    Mittlerweile war es schon halb 3 Nachts. Quintus hatte seine Nachkommen auch schon abgeschossen und wir tranken noch einen Kaffee an der Bar. Wir beschlossen, den Tag hier nun zu beenden und uns auf den Heimweg zu machen. Mussten ja noch ca 2h fahren und die Müdigkeit war auch schon leicht vorhanden.



    Ich lag an diesem morgen dann halb 6 im Bett da uns der Regen etwas ausgebremst hatte.
    Ich bedanke mich bei Quintus und allen anderen, die ich getroffen habe, falls sie das hier lesen sollten. Der nächste besuch ist schon wieder geplant :D
    Das Artemis ist ein schöner Club zum Relaxen und entspannen. Einzigst einen Ruheraum habe ich vermisst. Um sich evtl mal eine Stunde hinzulegen bevor man wieder losfährt.

    Ich Wünsche alles Kollegen und Kolleginnen ein frohes neues Jahr 2019.
    Bleibt gesund und genießt eure Zeit!

    Rechtschreibfehler usw dürfen gern behalten werden ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Januar 2019
    Lupus vetus, merlingoe, goofie58 und 5 anderen gefällt das.

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