Artemis : De Bello Artemis: Feldtagebuch 24|JVLI|2021:

Dieses Thema im Forum "Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin" wurde erstellt von Der Pharao, 25. Juli 2021.

  1. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    So, … liebe Kollegen, verehrte Leserinnen & Leser,
    wie von vielen gewünscht – und von mir versprochen – diesmal ein langer Bericht mit Storyline unseres Forum-Themas entsprechend, … begleitet mich, wenn ihr wollt, auf meinem neuesten Trip ins FKK Artemis – aber zunächst einige Jahrhunderte zuvor als Prolog in die schmutzigen Straßen des antiken Rom, welche natürlich in den Saunaclub – Besuch einfließen und als Vorwort fungieren … Viel Vergnügen!

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    PROLOG


    Rom, …. Taverna FONSBEATITUDO, in der Straße der Gerber, Aventin – Hügel.

    Es herrscht geschäftiges Treiben, Männer würfeln, lachen und verfluchen die Schutzgötter bei dem falschen Augenpaar, während andere singend und lärmend von Heldentaten vergangener Jahre berichten.
    Eine Kulisse inmitten des bürgerlichen Lebens der antiken Weltstadt, wo der Dreck und das Abwasser der Straßen des Suburra - Viertels nichts mit dem von Marmor beseelten Prachtgebäuden am Forum des Senats und des Kaisers gemein zu haben scheinen.

    „Diese verdammte Corona – Seuche! Wie die scheiß Belger ist die hinter uns her! Erinnerst du dich, Pharao, an diese nette kleine Belagerung bei Barvanicum? Die Schilde hoch, die Schei ...“ - führt Tranquinius aus, ehe er von Septus unterbrochen wird.

    „Erst die Pest, die sich im griechischen Viertel ungehindert ausbreitet, nun das.“ - sinniert er leise und führt seinen Becher Wein gen Lippen.

    „Ihr missversteht die Lage! Ihr Scheißkerle!“ - prustet Petronius - „...die Götter haben erkannt, WAS zu tun ist. Es gibt einfach ZU VIELE Mäuler in Rom! Die Straßen sind voller Bettelnder und Hungerleider!“

    „Du leidest keinen Hunger! Und ich habe gehört, Hunde sollen ganz gut schmecken.“ - wirft Aurelius ein und legt die Stirn in Falten.

    „Tun sie. Wie Hühnchen. Es gibt keine mehr.“ - reagiert Septus und fährt fort - „ … an allen Enden erwachsen neue Probleme. Kilikische Piraten bedrohen das Korn aus Ägypten, Barbarenstämme drängen gegen unsere Nordgrenzen und der Osten gleicht einem Teerfass. Ein Funke ...“

    „... und alles geht hoch.“ - ergänze ich. - „Septus hat Recht. Wir befinden uns in einer schwierigen Lage! Der Senat wird neue Legionen ausheben. Die Veteranen werden noch morgen auf dem Marsfeld gesammelt und folgen dem Adler bis an die entlegensten Orte dieser Welt ...“ - es herrscht kurz Stille - „,UND auch ans Artemis. UND WIR? Wir sitzen hier und saufen Wein. Im Einzugsgebiet des Saunaclubs am Lago Halensee ist ein neuer Widerstand ausgebrochen, GRÖSSER UND MÄCHTIGER, als er jemals war! Wir sollten ausrücken und diesen Aufstand in eine ferne Erinnerung verwandeln, aber wir, … nein, seht uns an. Wir sitzen hier wie alte Weiber und erzählen den anderen Säufern Geschichten vom Krieg.“

    „Wie war eigentlich dieses gallische Weib Aurelius? Ich wette schmierig.“ - erhebt sich die kehlige Stimme von Petronius erneut, ehe er kräftig auf den Tisch haut und laut aufstößt.

    „Rede nur, wenn ich es dir sage.“ - kontert Aurel - „... oder halt am besten komplett deine Fresse.“ - ein rauer Ton, wie er zu diesen Zeiten unter Waffenbrüdern üblich war.

    „Wir sind hier nicht bei der verdammten Legion! NIEMAND erteilt mir hier Befehle!“ - möchte Petronius aufbegehren und kippt den Stuhl hinter sich gen Erde.

    „Seid ruhig! Alle beide. Setz dich, du besoffener Narr! Lasst uns dann nach Hause gehen, den Schlaf umarmen. Ich fürchte, Männer, wir werden bald wieder im Felde stehen, mit Gegnerinnen, denen Blut und Tod nicht fremd sind.“ - äußere ich und leere meinen Becher.

    ***************************************************************

    Wir schreiben das Jahr 2021 nach Christi Geburt und die römische Republik erstreckt sich von den weiten Ebenen mitsamt seiner Bergbauschätze Hispaniens im Westen bis an die Küste des schwarzen Meeres im Osten. Doch Rom möchte mehr.
    Die senatorische Gier nach Macht und Ruhm ist unersättlich und die Kunde römischer Siege dröhnt in den Ohren des Pöbels, welcher mit Brot und Spielen vom Senat unterhalten wird.

    In einer kaum noch greifbaren Zahl von Bordellen und Prostitutionsstätten betäuben sich die Reichen und Mächtigen bei ausufernden Gelagen und Orgien in Saunaclubs und ähnlichen Etablissements.

    Laster und Dekadenz übertünchen das nach außen hin scheinbar sittsame Verhalten vieler Würdeträger des gewaltigen Imperium Romanum und vor allem das FKK Artemis im noch freien Germanien hatte sich zur Hochburg der umtriebigen Sünde empor gehoben.

    Wie viele Feldzüge hatte ich schon mit meinen Gefährten dahin unternommen und wie oft hatte es den Anschein erweckt, diese Provinz dem römischen Weltreich endlich einverleiben zu können.
    Wie oft hatte ich im Schweiße meines Angesichts Zimmer um Zimmer absolviert und war unter dem Aufbegehren letzter Kraftreserven in den frühen Morgenstunden mit müden Knochen auf mein Pferd gestiegen, welches mich sicher in das nicht weit entfernte Feldlager zurück brachte.
    Ein kalter Schauer durchzuckt mich und ich wähne mich in der Gesellschaft der Schatten alter Freunde, welche als dunkle Silhouetten unter dem verhaltenen Schein der Fackeln durch die düsteren Straßen Roms huschen.

    Ich erinnere mich an eine Vielzahl heftiger „Nahkämpfe“ mit Damen aus aller Herren Länder, deren Widerstandskraft auch nach vielen Stunden Zimmer nicht gebrochen war.
    Mit dem FKK Artemis erwuchs den Legionen Roms ein ebenbürtiger Gegner, welcher sich nicht scheute, seine Krallen tief ins Fleisch seines Feindes zu schlagen und deren Feldherrinnen und Kämpferinnen Meisterinnen in taktischer Kriegsführung waren.
    Die germanischen Götter waren mit ihnen im Bunde und nur das Einsetzen eines heftigen Unwetters rettete uns einmal vor der vollständigen Niederlage.
    Wieder und wieder waren wir vorgestoßen, ohne die Moral zu erschüttern und schlussendlich musste auch ich mir eingestehen, in der erhabenen Zauberin von damals eine „Gegnerin“ gefunden zu haben, welche mich an die Grenzen meiner Belastbarkeit trieb.

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    Unzählige Völker erlagen dem Aufstieg der Römischen Weltmacht, Tausende und Abertausende starben auf den von Blut und Schlamm befleckten Schlachtfeldern, welche als stumme Zeugen zum Mahnmal menschlicher Grausamkeit in die Annalen der Geschichte eingingen.

    Viele Jahre zuvor, war es einem karthagischen Feldherren gelungen, tief ins Herz Italiens vorzudringen und die römische Republik kurz vor die Vernichtung ihrer Existenz zu treiben.

    Sein Name: Hannibal Barkas.

    Die letzte römisch-republikanische Legion stellte die Karthager am Trasimenischen See.
    Als nach vielen Stunden die Sonne aufging und sich der Rauch verzog, waren nur noch wenige Karthager am Leben. Als Opfer an die Götter, wurden 2000 feindselige Soldaten massakriert und die Überlebenden der Folter anschließend gekreuzigt.

    Es sollte das letzte Mal sein, dass ein Feind so tief in römisches Territorium eindringen konnte.

    **********************************************************************

    Feinde erheben sich an alle Ecken des Imperiums.
    Diese drohen, die Grenzen der Republik zu überrennen.
    Die römischen Legionen sind vielzählig und in Sachen Disziplin und Taktik bestens ausgebildet. Schon zahlreiche Schlachten schlugen und gewannen sie für die Ehre des Adlers.

    Der Sieg liebt die Sorgfalt.

    Doch in den letzten Monaten wendete sich das Blatt gefährlich und die Sicherheit der Grenzen steht auf Messers Schneide.
    Barbarenhorden überfallen die Gehöfte im Norden und treiben ein schlimmes Spiel mit den dortigen Grenzposten, welche ihnen zahlenmäßig weit unterlegen sind.
    Die verzweifelten Hilferufe der Stadthalter hallen bis in die von Marmor gefertigten Gebäude des Senats, welcher angesichts der vielen Brandherde die Stirn in Furchen zieht.
    Während eine Vielzahl an Legionen die Grenze zu Germanien am Limes sichern, haben die Rebellen im Inneren der Republik ein denkbar leichtes Spiel.

    Senatsgebäude … Am nächsten Tag …

    Im Osten türmt sich eine neue Macht auf, an deren Spitze sich Pergamon gesetzt hat.
    Der einstige Stadtstaat, welcher keine große Bedrohung darstellte, enthebt sich seiner Bestimmung und die Armeen des Königs dieses Landes überrannten die mächtigen Makedonen und vertrieben sie bis in die Verzweiflung fruchtloser Steppen.
    Im Süden vereinten sich die afrikanischen Sippen und ließen das mächtige Karthago wiederauferstehen, welches einst von den Römern so vernichtend besiegt wurde.

    Die Briten im Norden landen ununterbrochen mit großen Verbänden in Nordgallien.
    Die Legion I Germanica kämpft tapfer gegen die Barbaren an, während andere Truppen die Grenze der germanischen Provinz rund um die Hochburg FKK Artemis sichern.

    „Ruhe!“ - erhebt sich Senator Metellus. - „...seid ihr Kinder? Lasst den Konsul sprechen!“

    „Ehrwürdige Senatoren, Väter Roms, … es ist an der Zeit, ENDLICH zu handeln! Die Ägypter im Südosten überrannten unsere Provinzen in Nordostafrika vollkommen ohne Vorwarnung! Unsere einstigen Verbündeten raubten unsere Städte aus und vernichteten diese beinahe bis auf die Grundmauern!“ - erbost sich dieser und fährt umgehend fort - „ Pergamon im Osten, welches sich bis hierhin neutral verhalten hatte, überschritt gestern unsere Grenzen!“

    Ein lautes Gemurmel erhebt sich, Stimmen hallen durch die ehrwürdigen Gebäude unserer Ahnen.

    „Wir können ihnen mit einer Legion entgegentreten, wenn wir uns beeilen. 20 000 mutige römische Soldaten warten in Norditalien auf ihren Einsatz, bereit, die wohlhabenden griechischen Städte mit ihrem Blut zu verteidigen!“ - vollendet der Konsul seine Rede.

    Senatoren springen auf, klatschen begeistert, während andere mit wütenden Gesten in Richtung des Sprechenden anschreien.
    Zwei Liktoren klopfen auf den Boden, bis sich das Gewirr der Stimmen wieder langsam beruhigt.

    „Tribun Pharao, was meinst du?“ - fragt Metellus und wendet sein Haupt in meine Richtung.

    „Die Lage in Spanien dramatisiert sich zugehend. Karthagische Flottenverbände wurden an der Küste zu Hispanien gesichtet und die dortigen Bürger fürchten um ihr Wohl und ihre Existenz.

    Botschafter berichten im Osten von einer weiteren hellenischen Streitmacht von über 30 000 Soldaten, die Makedonien letzte Woche durchquerten und angefangen haben zu brandschatzen. Die dortigen Verwalter sorgen sich entsprechend um die reichen Küstenstädte.“

    Ich atme durch und richte meine Toga.

    „Die Corona - Seuche, die nun seit geraumer Zeit in Dariontum wütet, droht die römische Stadt vollends zu vernichten. Bereits über 12 000 Bürger sind der tückischen Krankheit erlegen, während andere in ihren erbärmlichen Häusern ausharren und auf Hilfe von uns warten!“

    „Wir können nichts mehr für sie tun!“ - ruft einer der Senatoren aus der letzten Reihe.

    Ich schenke ihm wenig Beachtung und fahre fort.

    „Heute, … vor wenigen Stunden, marschierte die Hauptarmee des Königs von Pergamon auf römische Städte. Septus hat es mir eben berichtet. Dyrrhachium und Apollonia traf es als erstes, beide sind enorm wichtige Handelspartner und würden sie vollends fallen, wären die Auswirkungen auf unseren Wohlstand fatal!“

    „WAS SOLLEN WIR NUR MACHEN?“ - ruft ein greiser Mann von fast 90 Jahren.

    „Agieren. Doch die römische Armee ist vorbereitet, verehrte Väter Roms. Unter Führung von Fabius Maximus marschierte die Legio XX Valeria Victrix Richtung Norden, um der ankommenden feindlichen Armee den Weg abzuschneiden und Apollonia zu sichern!“

    Applaus brandet auf und viele Senatoren nicken zustimmend, während sie rhythmisch ihre Handflächen ineinander schlagen.
    Mit einer dezenten Geste mahne ich zum Einhalt.

    DOCH NICHT NUR DAS. Dramatisch verschlimmert hatte sich die Lage in Nordgallien. Schätzungen zufolge, sind mehrere zehntausend Barbaren auf römischem Terrain gelandet und überfielen die naheliegenden Dörfer. Alle, die nicht sofort getötet wurden, kamen in die Sklaverei.“

    „Diese Tiere!“ - haucht Metellus und nimmt auf seinem Stuhl Platz.

    „Wohin sind sie gezogen?“ - fragt ein weiterer Senator.

    „Ja! Wo stehen sie?“ - wirft ein Dritter ein.

    „Als die Barbaren heute früh vor den Toren von Nemetacum standen, entsandten wir drei der am nächsten stationierten Legionen in die Region, um dem Vordringen feindlicher Verbände Einhalt zu gebieten. Es waren die Truppen der Legio I Germanica, die Legio XXII Primigenia und die Legio XIV Gemina Martia Victrix Pia Fidelis IV. Dem Tribun der Legio I Germanica , Lucius Artorius Trigemius, gelang es, die wilden Horden zu durchschlagen und eine Armee von den restlichen abzubringen.“

    „Wie gelang das?“ - fragt Metellus und beißt sich nervös auf die Lippen.

    „Trigemius wandte verschiedenste Taktiken an, um die Barbaren zu verwirren. Nachdem er die eine Armee an den alten Hafen von Nemetacum zurückgedrängt hatte, marschierte er mit seinem Heer im Eilmarsch 20 Kilometer nach Osten, um der dortigen Hauptstreitmacht entgegenzutreten. Da wird es zum Kampf kommen. Mögen Mars und Bellona unseren Brüdern beistehen.“

    *****************************************************************************

    Etwa 21 Kilometer von Nemetcaum entfernt, … Schlachtfeld ...

    Am frühen Mittag, stehen sich die Armeen der Republik und die Horden der Wilden in Nordgallien gegenüber. In wenigen Stunden nur würden Tausende sterben und den noch so jungfräulichen Boden blutrot färben.

    Fast zeitgleich, einige hundert Kilometer entfernt, überrannten die Germanen die Grenze im Süden und standen vor den Toren Carmuntums.

    Ferner hatte sich auch im FKK Artemis eine neue Bedrohung erhoben, bereit, den Invasoren mit aller Entschlossenheit entgegen zu treten.
    Ein Bündnis von Damen aus Germanien, Dakien und anderen Landstrichen hatte einen Pakt geschlossen, sich in der Hauptstadt Berlin gesammelt und die alte Rebellinnenfestung Artemisia eingenommen.

    Zurück in die Schlacht …

    Bei angenehmer Frische standen sich die Armeen gegenüber.
    Trigemius, ein Feldherr alter Schule, der bei seinen Soldaten aufgrund seiner robusten Ansprache sehr beliebt war, blinzelt von seinem schwarzen Pferd auf die kleine Anhöhe auf der anderen Seite.

    „Bei den Göttern, mögen diese Barbaren den Tod finden.“

    Rein zahlenmäßig, war der Gegner überlegen, in Sachen Ausbildung und Disziplin aber deutlich ungeschulter als die kampferprobten Legionäre, welche schon so manche Unterzahl überstanden hatten.

    Hier, am bisher nördlichsten Punkt der römischen Republik, kämpften die Truppen Roms einmal mehr für Ruhm und Ehre.
    Die Legio I Germanica, jene Legion, die den Barbaren einst dieses Land entrissen hatte, wird es nun gegen eben diese Krieger verteidigen müssen, welche ihre Heimat so schmähend verlassen mussten. Welch Ironie des Schicksals, welches sich hier als stummer Betrachter über den saftig grünen wilden Wiesen mit den angrenzenden Wäldern ausgebreitet hatte.
    Die Stille nahm überhand und drohte die Kehlen aller Anwesenden zu erdrücken.

    Hufe scharren, Bögen werden gespannt, die Katapulte bereitet.

    „Die Männer sind bereit Feldherr.“ - salutiert der Präfekt Lucius Aventius Carro.

    Wieder war es still geworden. Noch einmal hatte jeder die Zeit, in sich zu gehen und sich auf das Bevorstehende vorzubereiten. Die Legionäre waren den Kampf gewohnt und fröstelten nicht beim Anblick ihrer Feinde. Ein jeder hatte bereits zu den Göttern gesprochen und war bereit, dass ihm angedachte Schicksal zu erfüllen.

    "FEUER!"

    Die Horden der Wilden setzten sich in Bewegung und stürmten aus dem Wald und dem teils einen Meter hohen Gras.
    Die rechte äußere Flanke wurde von der Kavallerie des Feindes aufgewühlt und die britischen Reiter überrannten teilweise die Stellung der Hilfstruppen, welche sich mit aller Kraft verteidigten.
    Das Zentrum der Schlacht war geprägt von lautem Geschrei der Sterbenden und dem Klirren und Klopfen der Waffen und Schilde. Einer nach dem anderen brach zusammen, während der rückwärtige Mann seine Stellung einnahm.

    Der Tod ist allgegenwärtig.

    Mit viel Disziplin und Kampfgeist war es der römischen Reiterei gelungen, die Flanken zu retten.
    In Panik und voller Angst zogen sich die wenigen überlebenden Barbaren in den tiefen Wald zurück, ihre Verfolgung hatte Trigemius verboten.

    Die Schlacht war gewonnen - ROMA VICOR !!
     
  2. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Wieder im Senat, einige Stunden später …

    TRI – GE -MIUS! TRI – GE – MIUS!“ - skandieren die Senatoren, nachdem die Kunde eines römisches Sieges von einem Feldboten überbracht wurde.

    Neben diesem, war ein weiterer Reiter eingetroffen, welcher übermittelte, dass Segestica belagert wäre. Eigentlich war dies unmöglich, da sich Segestica meilenweit von den Grenzen befand, die gerade in dieser Region durch zwei starke und unnachgiebige Legionen geschützt wird.
    Zuerst dachte man, Pergamon wäre mit seinen Armeen die Adria hinauf gesegelt, ehe sich das Puzzle nach und nach zusammen setzte.

    Die Germanen haben uns betrogen!

    „Hört zu!“ - verschaffte sich Senator Metellus Gehör!“

    „Unehrenhaft haben die Germanen auf unser Handelsbündnis gespuckt, uns verhöhnt und denken nun, dass wir schwach und besiegbar wären. Sie wagen es, durch unsere Republik zu marschieren und haben Weib und Kinder bei sich! Wenn wir nicht umgehend handeln, ist die Stadt verloren! Der Statthalter von Segestica hat nur knapp 1000 bewaffnete Männer unter seinem Befehl, niemals genug, diesen Verrätern etwas entgegenzusetzen, sollten sie die Mauern überwinden! Und sie werden die Mauern überwinden, weil sie Boden für ihre Ansiedlungen brauchen.“ - rufe ich aus.

    „Tribun Pharao, du wirst noch heute aufbrechen. Wir übertragen dir den Oberbefehl über sämtliche Legionen an den Nordgrenzen! Stoppe den Aufstand und tilge die Feinde aus unserer Republik! Kehre anschließend zurück, um dich für die Artemis – Feldzüge zu wappnen. Das ist alles! Geh mit den Göttern!“

    Ich salutiere und verlasse das Gebäude.

    Eine Stunde später …

    „Septus, alter Freund, ich habe dir gesagt, es geht wieder los.“ - lächele ich und schnüre meinen Brustpanzer.

    „Hab´ nichts gegen ein bisschen Abwechslung. Diese römischen Weiber! Ich habe nichts getan außer gefickt und gegessen. Gefickt und gege – Vergib mir meine grobe Soldatenart.“ - äußert er reuig und spuckt auf den Boden.

    „Schon gut.“

    „Ehrlich Tribun, ich...“

    „Nenn mich nicht so.“ - schüttele ich den Kopf.

    „Ehrlich Pharao… seit den letzten Kämpfen im Artemis ist knapp ein Jahr vergangen. Die Welt hat sich verändert – und wir uns mit ihr. Der Senat, als er ...“ - ich unterbreche ihn.

    „Innerhalb Roms sind sie der Senat Septus, davor nur dreihundert alte Männer in Sandalen.“

    „Trotzdem, ... ich bin froh, dass du dich damals entschieden hast, keinen Bürgerkrieg herauf zu beschwören. Ein Sakrileg, kein Mann von Ehre wäre uns gefolgt Pharao.“

    „Dann bin ich kein Mann von Ehre!“ - versetzt Petronius - „Ich wäre hier eingeritten und hätte diese korrupten Hunde in ihrem eigenen Blut ersäuft!“ - er steht vor uns und grüßt per korrekter Handgeste.

    „Lassen wir alte Zeiten ruhen. Wir haben eine Order. Erst die Germanen, danach Artemisia. Lass das Lager abbrechen.“ - nicke ich ihm zu.

    „Ja Herr!“ - Septus nickt mir entschlossen entgegen. - „Pharao ...“ - er stößt mich in die Seite.

    „Ja?“ - reagiere ich und kann mich eines leichten Lächelns nicht erwehren.

    „Schön, … dass es wieder losgeht. Wir sind nicht geschaffen für das Stadtleben.“ - schmunzelt er und setzt seinen glänzenden Helm, sich kurz darauf zu einigen Legionären umdrehend, die an der Mauer herum lungern - „ALSO LOS IHR BASTARDE! ZEIT, DASS WIR WIE SOLDATEN AUSSEHEN!

    Eine Sekunde später …

    „Ich habe mich von deiner Frau verabschiedet Petronius.“ - witzelt Tranquinius.

    „Ach ja? Was hat sie gesagt?“ - murrt der alte Soldat und Clubbruder.

    „Sie hat den Göttern gedankt, dass deine Kinder bald wie ich aussehen werden.“


    Während des Marsches … ein paar Stunden später …

    Viel hatte sich seit einem Jahr geändert.
    Die Corona – Seuche hatte das Land überschwemmt und das Leben aller Beteiligten entscheidend verändert.
    Das Jahr 2020 n. Chr. war geprägt von Isolation und Zurückhaltung und es gab nur wenige Monate, in denen man seiner Wollust freien Lauf lassen konnte.

    Im Herbst des September und Oktober hatte ich im Artemis einige Scharmützel ausgetragen, großartige Erotik erlebt und war im Felde schwer verletzt worden.
    Mitten im germanischen Hoheitsgebiet, stürzte ich in Nähe eines Gewässers und brach mir meinen linken Arm in verschiedener Weise, welcher mich allerdings nicht außer Gefecht setzte.
    Unser Feldlazarett – Arzt Vinicius schüttelte mit dem Kopf, als ich geschient, aber kampfbereit, wieder in die belagerte Hochburg zurück kehren wollte.

    Auch in Artemisia hatte das Virus um sich gegriffen und es galt, sich entsprechend auf die herrschende Lage vorzubereiten.
    Es kam zu „Nahkämpfen“ mit diversen Damen, welche allesamt ihre ganz eigenen Reize zu verströmen wussten.
    Das Feldtagebuch zählte insgesamt 15 römische Einfälle an unterschiedlichen Tagen in den Saunaclub, vom 3. September 2020 n. Chr. bis zur Schließung in der Nacht des 2. November 2020 n. Chr., sodass es bedingt der vielen Ausfallzeiten doch eher ein bescheidenes Jahr war.

    Zurück ins Feld. Die Landschaft ist wild und naturbelassen und es wirkt beinahe so, als könne sich hinter jeder Eiche ein Feind verbergen.
    Äste knacken und ich sehe Wild, welches sich in großem Tempo ins Dickicht flüchtet.
    Ein Vogel pfeift konstant eine liebliche Melodie, während die Soldaten der ersten Kohorte ein Lied anstimmen.

    „Hoffentlich kämpfen sie besser als sie singen ...“ - murrt und ulkt Septus, welcher auf einer weißen Stute unmittelbar neben mir reitet.

    Ein Bote zu Pferd kommt in hohem Tempo entgegen.

    „Erstatte Bericht!“ - äußere ich und wir stoppen den Vormarsch.

    „Die Legionen an der Grenze zu Germanien stehen bereit, bereit unseren Feind zu vernichten Feldherr! Fünf Legionen, die sofort auf germanische Siedlungen marschieren können!“ - stößt er aus und hat Mühe, sein Ross unter Kontrolle zu halten.

    Es handelt sich hierbei um die Legio XII Fulminata, die Legio XX Valeria Victrix, die Legio XIII Gemina, die Legio I AD und die Legio IX Hispaniensis.
    In der römischen Region Hispania wurden indes die Stadtwachen aufgestockt, um eine mögliche karthagische Invasion vorerst zu überstehen, bis die neue Truppen aus Italien nachkommen.
    Der Konsul beantragte im Senat eine Umstationierung der neuen Legionen, die zuvor durch Befehl des Prokonsuls ausgehoben worden waren.
    Junge, noch unerfahrene Soldaten, welche größtenteils aus ärmlichen Verhältnissen kamen und gerade so das römische Bürgerrecht ihr Eigen nannten.

    Geändert hatte sich die Lage der drei Legionen im Norden Galliens unter Trigemius zu unseren Gunsten. Die Schlacht und der Triumph der Legio I Germanica hatte unseren Feind verängstigt.
    Es war nicht zu befürchten, dass dieser erneut die Waffen gegen die Republik ziehen sollte.
    Selbstredend verblieben die Truppen zur Sicherung und vor allem zum Schutze der Siedlungen, sollte dies doch nur eine Finte seitens der Barbaren darstellen.

    Vier Stunden später …

    Nach zähem Marsch hatten wir das Lager in Nähe des Schlachtfeldes erreicht.
    Der Frühling ließ die Wälder ergrünen und ein Duft von Freiheit und Natur lag in der Luft.

    "Soldaten! Aufstellung beziehen!" - hörte man einige Kommandanten in der Gegend herumschreien.

    Von einer Sekunde auf die Andere, drehten sich die Legionäre der Legio XIII Gemina in eine Richtung und stellten sich in einer Reihe auf.
    Die Spannseile der Katapulte schliffen an den Holzbalken der Konstrukte vorbei und erzeugten einen ohrenbetäubenden Lärm.
    Wenn der Feind uns noch nicht gesehen hat, dann hatte er uns nun gehört.

    „Feldherr Pharao. Legat Decimus Memmius Gemellus. Die Legionäre stehen bereit und erwarten euren Befehl.“

    „Ich danke dir. Kehr zurück an die Linie. Septus, du bleibst dicht bei mir. Petronius, sorge für ausreichend Hornbläser, damit alle Befehle gut übertra ...“ - weiter komme ich nicht.

    Ein lauter Schrei.

    "Sie kommen! Spannt die Bögen, zückt die Schwerter! Keine Gnade, auf in den Tod! In den Tod für die Republik!" - schreit ein Primus Pilus, ehe die Soldaten in lauten Jubel ausbrechen.

    FÜR ROM!“ - schallte es über das gesamte Schlachtfeld.

    Lautes Gegröle ertönte und die Wilden stürmten auf die römischen Stellungen.
    Angefacht von wie unter Drogen stehenden Druiden, welche auf sie einschreien, die Römer verfluchend, ergoss sich ein schier nicht enden wollenden Strom an Barbaren über die Landschaft.
    Das Quietschen der Räder ihrer Wagen war überall zu hören und die rotierenden Sicheln eine wohlbekannte Gefahr.
    In den dichten Wäldern ringsum verlor schon so mancher den Überblick.
    Überall waren Feinde. Umzingelt!

    „Egal, … WAS aus diesen Wäldern kommt, IHR WERDET STANDHALTEN!“ - rufe ich aus.

    „STELLUNG HALTEN!“ - schallt es über die Kohortenführer entlang der Schlachtreihen.

    „UND SCHIIIIIIIIILD!“ - stößt ein Präfekt aus, kurz darauf donnern hunderte Schilde gen Boden.

    Die feindliche Infanterie erreicht unsere Linien, doch die Legion hielt stand wie ein Bollwerk römischer Macht!
    Unterdessen wird die linke Flanke von britischen Streitwagen regelrecht überrollt, schnell reagiert jedoch die römische Kavallerie unter meinem Freund Tranqinius und greift geistesgegenwärtig nach kurzem Befehl ein.
    Die Legionäre schlachteten sich durch mehrere Reihen der Barbaren.

    Keine Gnade - kein Überlegen!
    Der Fährmann lächelt milde und Mars verleiht unseren Soldaten Kraft und Ausdauer.
    Es ist nicht die erste Schlacht der versammelten Truppen gegen diese Barbarenvölker. Früher kämpften sie schon erbittert in Südgallien und Hispanien gegen die Feinde der Republik und meinten in manchem Gesicht einen bereits früher getöteten Gegner wiederzuerkennen.
    Ständig stürmen neue Verbände von wie von Sinnen tobenden Wilden auf die Kohorten unseres Fußvolkes, ein nicht endender gebrochener Damm aus Barbaren und Wilden!

    Währenddessen hatte Decimus Memmius Gemellus mit seiner Leibwache die linke Flanke gesäubert. Er bezahlte dafür mit vielen seiner besten Männer.
    Sie starben zur Ehre des Adlers, ein ruhmreicher Tod, gefeiert und später besungen.
    Blut, Schlamm und Eingeweide reichten teils bis zu den Knien und wer nicht mehr im Stehen kämpfen konnte, stieg auf die leblosen Leiber einstiger Brüder und getöteter Feinde.

    Das Zentrum der Schlacht hatte sich zu einem Patt entwickelt.
    Keine der beiden Armeen war hier im Vorteil.
    Ein reines Gemetzel, es gab keinen Fortschritt, weder für uns noch für die barbarischen Angreifer.

    „Scheiße! Pharao! Wieso hat uns niemand gemeldet, dass das so viele sind!“ - schreit Septus.

    „Und ich habe das Gefühl, dass es alle nur auf mich abgesehen haben!“ - ergänzt Petronius.

    „Wir müssen die Linie halten! Verstärkt die rechte Seite! Entlastet die erste Kampfreihe und lasst die Zweite nachrücken! Auf das diese Hunde frischen Legionären gegenüber stehen!“

    Die linke Flanke entwickelte sich nach mehrstündiger Schlacht erneut zu einem Krisenherd,
    die 8. Kohorte der Legio XII Fulminata war vollends umzingelt und des Todes.
    Die Kavallerie, die ihnen zu Hilfe eilen wollte, wurde abgefangen und in einen schweren Kampf verwickelt.

    „Pharao! WO bleibt die Verstärkung? Sie müsste längst hier sein!“ - ruft Aurelius.

    „Wir müssen durchhalten! Sagt den Katapulten, sie sollen auf die Anführer zielen!“ - schreie ich. - „Beweg dich!“

    Euphorisch und siegestrunken setzte sich der Anführer der Barbaren mit seinen Edelleuten in Bewegung und galoppierte in Richtung römische Linie.
    Die Mannschaft der Katapulte hatte ihn ins Visier genommen und die Seile gekappt.
    Mit ungeheurer Wucht wurde der feindliche General von einem brennenden Geschoss in den Boden gerammt und in tausend Stücke zerfetzt.
    Dieser Anblick motivierte unsere Soldaten zusehends und sie gewannen Meter um Meter.
    Die nun führerlosen Horden der Wilden zerfielen binnen weniger Minuten.
    Die Schlacht schien gewonnen.
    Hunderte Barbaren machten kehrt und flohen vor der römischen Reiterei.
    Der grausame Tod ihres Armeeführers schockierte sie und trieb sie in den Untergang.
    Dessen nicht genug, erschien plötzlich die Verstärkung der XXII. unter Titus Flavius Fimbria am südlichen Waldrand.
    Ein großer römischer Sieg und ein Opfer für die Götter, wenngleich wir viele unserer tapfersten und treusten Kameraden auf dieser Erde begraben mussten.
    Der Scheiterhaufen, welchen wir errichten würden, würde bis ins Wohnzimmer des Olymps reichen und unsere Tränen selbst die trockensten Flussbetten überschwemmen.

    Gallien war wieder in Frieden. Aber für wie lange?
     
  3. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Am gleichen Abend … Feldlager …

    „Gut gekämpft Männer!“ - ich laufe durch das Lager und nicke den zum Teil schwerst – verletzten Soldaten entgegen. Einige werden dieses Schlachtfeld nie wieder verlassen.

    Die Lagerfeuer brennen und ich kehre zurück in mein Befehlszelt.
    Es ist heimelig warm und erinnert an den Glanz und die Macht der Republik, welche über der bekannten Welt wie ein Ungeheuer thronte.
    Ich schwappte mir einen Schwall eiskalten Wassers ins Gesicht und blicke gedankenverloren auf die nun braun gefärbte Brühe.
    In einen Apfel beißend, lasse ich mich auf einen Dinan sinken und streife meinen Brustpanzer von mir.

    „Nicht schlecht für den Anfang.“ - Septus steht in meinen Gemächern und nickt in Richtung Brotleib.

    „Bedien dich.“ - äußere ich seinem Wunsch entsprechend und richte mich mit einem animalischen Laut nach oben. - „Dein Rundgang?“ - ergänzend.

    „Alles ruhig...“ - kontert er schmatzend. - „Wie Athene in ihrem Bettchen. Keiner ist so dumm, uns heute Nacht zu überfallen.“

    „Ich weiß nicht.“ - sinniere ich grüblerisch.

    „Diese Wilden kämpfen nicht gern in der Nacht.“ - er greift nach einem großen Becher Valerna - „Das ist gut.“ - bestätigend und seinen Monolog fortführend - „... sie denken dann, ihre Götter würden sie nicht sehen. Sie sterben also umsonst.“

    „Wie viele Verletzte haben wir?“

    „Der Optio zählt noch.“ - artikuliert er kauend und lehnt sich an die provisorisch aufgestellte Säule.

    „Schätzungsweise.“ - stoße ich aus.

    „Circa 3000.“

    „3000?“ - kontere ich und ziehe das Gesicht in Falten - „Wie sollen wir da gen Artemis ziehen?“

    „Fimbria muss zurück in den Süden Pharao. Wir müssen mit dem klar kommen, was wir haben.“

    „Das wird nicht reichen alter Freund.“ - entgegne ich lächelnd.

    „Wir haben uns in Artemisia immer großartig geschlagen.“

    „Da waren wir mehr. Und die Damen nicht so entschlossen wie seit der neuesten Allianz.“

    Eine Wache betritt das Gemach …

    „Herr, … ein Bote aus Rom.“ - salutiert er.

    „Dann bitte ihn hinein Soldat.“

    „Das geht nicht, Herr.“ - stammelt er

    Wieso nicht?“ - ich richte mich auf.

    „Es ist eine Dame, sie wartet an der Lichtung.“

    Ich nicke Septus entgegen und verlasse das Zelt.



    Ein paar Schritte weiter …


    „Das ist ALLES Feldherr?“ - die wunderschöne Botin lächelt im Schein des vollen Mondes, der in seiner sichelartigen Pracht einen im Halbkreis gebogenen Streifen über die mystisch anmutende Lichtung wirft. - „Dass ist Selbstmord.“ - finalisierend.

    „Dafür bist du aus Rom gekommen ...“ - beginne ich - „Um mir DASS zu sagen ...“

    „Nein, ich komme nicht aus Rom, ich komme von Artemisia. Und das, was dich dort erwartet, wird dein sicherer Untergang.“

    „Wir sterben alle irgendwann.“

    „Das ist nicht dein bestimmtes Schicksal!“

    „Es gibt kein Schicksal, es gibt nur Entscheidungen!“ - kontere ich.

    „Ein großer Verband von Damen aus Hamburgium und von den dakischen Stämmen weilt seit einigen Wochen dort, zu allem entschlossen, kampferfahren und selbstbewusst bis in die Knochen.“

    Es raschelt.
    Ich ziehe mein Schwert.

    VERRÄTERIN!“ - stoße ich aus und erblicke eine Vertraute der Zauberin aus dem Blattwerk hervor treten.

    „Sie kommt als Freund.“ - beschwichtigt die Botin.

    „Nur du und ich sind hier Pharao ...“ - führt die Vertraute aus.

    „Was willst du?“ - frage ich mit ruhiger Stimme aber noch immer misstrauisch.

    „Dich vor einem großen Fehler bewahren. Du kannst diese „Schlacht“ nicht gewinnen. Die Gegnerinnen sind zu zahlreich, es ist nicht mehr wie zu Zeiten wie bei uns früher, das Artemisia, dass wir kannten und um was wir gefochten haben, geht langsam unter.“

    „Das ist nicht mehr mein Problem, ich kehre danach zurück nach Rom.“

    „Du suchst Frieden vor deinen Gedanken? DEINE GEDANKEN KOMMEN AUCH NACH ROM!

    „Mit dir – meinem Feind – mache ich keine gemeinsame Sache!“ - sage ich wütend.

    „Rom war unser Feind, nicht DerPharao, mit dir haben wir keinen Hader.“

    „Sag das all DEN Soldaten, die wegen euch gefallen sind ( und Extras bezahlt haben ). In DIESEM Boden vermodern ihre Gebeine!“

    „Auch wir hatten Verluste geliebter Menschen, haben Zeit geopfert, Emotionen durchlebt...“

    DU WEISST NICHTS VON MEINEM VERLUST!“ - stoße ich aus - „Es war an einem dieser Abende am Samstag, ich kann das Feuer der Leidenschaft noch heute auf meiner Haut spüren ...“

    „Es war der Wille der Götter Pharao. Beuge dich ihrem Wunsch.“

    „Wieso kommt sie nicht selbst? Wieso schickt sie dich?“

    „Weil es nicht real ist, es ist dass, was in deinem Kopf geschieht.“

    Erschrocken schrecke ich vom Dinan hoch und bemerke, dass ich unmittelbar nach dem Eintritt von Septus in einen tiefen Schlaf gefallen war.

    „Ich wollte dich gerade wecken.“ - spottet dieser, der neben mir gewacht hatte. - „Wo immer du auch warst, … schön war es da für dich nicht.“

    „Alpträume Septus, … düstere Fährmänner, schwarze Vögel, vermummte alter Weiber.“ - antworte ich und greife nach einem Kelch Wasser.

    „Also, … wann geht es morgen los? … Pharao?“ - er legt seine Hand auf meine Schulter.

    „Hm?“ - reagiere ich noch ein wenig schlaftrunken.

    „Das Artemis … wann ziehen wir gen Artemisia?“

    „Beim ersten Tageslicht.“

    „Endlich!“ - er springt auf.

    „Septus!“

    „Ja?“

    „Wir tragen die Verantwortung für die Männer. Wenn auch nur im Ansatz stimmt, was uns zugetragen wird, was uns da erwartet, dann werden viele fallen. Viele Witwen werden klagen, viele Kinder ohne Vater aufwachsen. Wir werden eine Menge Dinare verlieren.“

    „Dann soll es so sein. Ich leg mich hin.“ - grinst er mit breiter Mimik und verlässt das Zelt.

    Am nächsten Morgen …

    AAAAAAACHTUNG!“ - ruft der Centurio, als ich meine Gemächer in voller Rüstung verlasse.

    „Alles bereit?“ - ich nicke Septus und Tranquinius entgegen.

    „Die Männer stehen bereit Tribun. Auf deinen Befehl ziehen wir los.“ - antwortet mein Vertrauter und blinzelt gen Himmel - „Sonne. Mars ist mit uns, es marschiert sich besser als durch Schlamm und Scheiße.“

    „Brecht das Lager ab.“ - flöte ich und nähere mich meinem Rappen.

    Auf dem Marsch …

    Es ist Samstag, Clubtag und die Wettergötter hatten ihren vielversprechenden Prognosen auch entsprechende Taten folgen lassen.
    In Sachsen, also im freien Germanien, begannen die Ferien, was auch auf der Autobahn und den Straßen allgemein besonders deutlich wurde.
    Immerhin war die für mich gängige und anbindungs – technisch günstig gelegene Auffahrt wieder passierbar, sowohl in Richtung der Hauptstadt als auch bei der nächtlichen Rückfahrt in den frühen Gefilden des Sonntag.

    Ich mühe mich vorwärts, noch immer durch eine Vielzahl an Baustellen gepeinigt, Tempobegrenzungen, die unseren Tross verlangsamen und man sich vorkommt, als würde man durch unwirkliches Gelände reisen.
    Eine schier nicht enden wollende Flut an Wohnmobilen und Anhängern, Menschen, die in Pandemiezeiten nach Urlaub und Ablenkung ächzen, ein Konvoi an erholungssuchenden Reisenden.

    Die Wolken verziehen sich, Sol entfaltet seine gesamte Pracht über dem Asphalt und ich blinzele durch die Windschutzscheibe in den fernen Horizont.
    Im Eilmarsch nähern wir uns unserem Bestimmungsziel, Artemisia, welches wie eine Spinne im Netz der freien Provinz Germania inferior thront, mit all seinen Lastern, seinen Gelüsten und seiner für uns Legionäre nicht abflachenden Anziehungskraft.
    Kilometer um Kilometer lasse ich hinter mir, durchquere den Spreewald, überhole einen Camper, der seine geschätzten zweiundzwanzig Fahrräder mit gefühlten Bindfäden am ausschweifenden Heck zu „sichern“ wusste.
    Bedrohlich wackeln sie im Fahrtwind, Aiolos bläst aus vollen Backen.

    Ankunft …

    Es ist kurz vor 11 Uhr, beinahe eine Punktlandung und ich wässere die Pferde und betanke das Auto an der ARAL an der Schwarzbacher Straße am
    Ku – Damm.
    Einige Backpacker wandern unsicher umher, beäugen die einfallenden Zufahrtsstraßen und greifen hektisch nach ihren Telefonen.
    Eines der Mädchen entdeckt mein „fremdes“ Kennzeichen, spricht mich an und fragt, ob ich sie und ihre beiden Gefährtinnen ein Stück gen meiner Heimat mitnehmen kann.
    Zu ihrem Bedauern muss ich ablehnen, schließlich befinde ich mich auf einem Feldzug und habe die Befehle Roms zur Zufriedenheit der Senatoren auszuführen.

    „Nein, wir stürmen Artemisia. Die Rebellinnen – Hochburg nur wenige Meter entfernt, den Hort der gelebten Lust, der Sünde und der Vermenschlichung all jenem, wofür es sich als Mann zu leben lohnt.“ - denke ich mir, antworte aber wesentlich neutraler, indem ich mangels Terminen leider derzeit nicht zurückreisen kann.

    Enttäuscht steht sie vor mir, ihre Mitfahrgelegenheit hat sie alle im Stich gelassen und sie suchen eine Alternative.

    „Wegelagerer!“ - flucht Septus und schüttelt den Kopf - „Wir haben eine Mission auszuführen. Die Götter schätzen so etwas nicht, es ist ein schlechtes Omen.“ - brummt der bärbeißige Centurio und mahnt zur Eile. - „Mitten im Gebiet des „Feindes“ können uns überall Hinterhalte erwarten.“

    Als ich auf dem Parkplatz einbiege, ist ein Teil der Kohorte bereits da.
    Drei uns fremde Gesellen lungern vor den Toren des Clubs, sitzen auf dem Boden und lehnen sich gegen den Berliner Bär.
    Bei Betritt stellt sich heraus, dass diese wohl bereits zu dieser frühen Stunden den Honigwein haben kreisen lassen.
    Da sie sich klar artikulieren können und versprechen, kein Ungemach zu verbreiten, erhalten sie Zulass.

    Check – Inn …

    Wenn auch inzwischen zweimal verimpft, blieb mir nichts anderes übrig, als erneut einen aktuellen Negativ - Test vorzulegen, da die 14 – tägige „After – Impfung – Time“ am Tage meines Besuchs noch nicht verstrichen war.
    Nach Prüfung erhielt ich Zugang und war tief ins Innere des Tempels eingedrungen.

    Am Empfang erstrahlte Ioana in gewohnt freundlicher Manier.
    Ich werde nicht müde zu erwähnen, dass alle Talente dieser jungen Frau genau an dieser Stelle positiv gebündelt werden.
    Ein solcher Check – Inn verspricht einen verheißungsvollen Tag und man startet, sich als Gast gepflegt und willkommen geheißen, in noch folgende Abenteuer …

    „Du hier?“ - erklingt die liebreizende Stimme einer jungen Dame.

    Ich lege meinen Bademantel, dieses weinrote „Barbaren – Dress“ auf den Fenstervorsprung und wende mich gen der mir zugedachten Lady.

    „Ja. In der Tat. Ich hier.“ - bestätige ich akustisch und forme ein kleines Lächeln unter der Maske.

    „Hm, okay.“ - kontert es mir skeptisch entgegen.

    „Klär mich mal bitte auf, ist das so ungewöhnlich?“ - hake ich nach.

    „Dein weißer SUV steht nicht auf dem Parkplatz.“

    „Woher wei … gut, streichen wird das. Nein, … gut beobachtet. Heute der güldene BMW.“

    Erstaunlich, die Damen des Hauses wissen alles und verfügen über eine feine Auffassungsgabe.
    Mein weißes „Pferd“ musste leider im Stall bleiben, sodass ich zumindest für 4 Minuten vollkommen inkognito auf den Stellflächen des Clubs zu agieren wusste, welche noch zu großen Teilen verwaist daher kamen.

    „Bei Mars! Was ist das nur für eine unmögliche Bekleidung!“ - schimpft Tranquinius und schält sich aus dem Brustpanzer.

    „Man muss als Wolf erscheinen, um im Rudel aufgenommen zu werden.“ - lasse ich verlautbaren und nähere mich meinem Stammspind.
     
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  4. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Fortsetzung folgt ...
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juli 2021
  5. Der Pharao

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    Frühstück und die ersten Stunden …

    Eine Stärkung war unumgänglich, die Marschverpflegung hatte unter den Strapazen der Anreise gelitten und war bereits einige Fußbreit im Landesinneren in großen Teilen aufgebraucht.
    Am Buffet labte ich mich an Rührei und Speck, kross gebraten, dazu ein Naturjoghurt und ein Scheibchen Käse.
    Den Gemüseanteil lieferten ein paar Gürkchen und ein wohltuender Kaffee weckte frische Lebensgeister.

    Bereits zu dieser frühen Stunde hatten sich die Damen des Hauses auf dem Außenareal um den „Lago Artemisia“ verteilt.
    Jenes so berüchtigte Gewässer mit seinen kristallklaren Untiefen, welches von Meerjungfrauen und Nixen unter den strengen Blicken von Neptun bevölkert wurde.
    Die „gegnerische Armee“ hatte sich versammelt, gebündelt und belagerte den Pool in erstaunlicher Anzahl.

    Auch wir, nach Sättigung und einer zweiten reinigenden Dusche, versuchten, unser Lager zu befestigen und inmitten der Heerscharen aufzurichten.
    Die Liegen waren begehrt, immer mehr Damen strömten nach außen.

    Ein azur – blauer Himmel über Berlin, kaum eine Brise, die Sonnenstrahlen auf der nach Bräune schmachtenden Haut einer Vielzahl von wunderschönen Damen, die sich am Pool räkelten, eincremten und/ oder das Gewässer enterten.
    Rhythmische Musik, eine entspannte Stimmung, kühle Getränke und ein Schauspiel für die Augen.

    Die Ladies, die auch den Tag begannen, schwammen mit im Pool, ließen sich auf einer Luftinsel über die Fluten treiben, unterhielten sich, lachten und scherzten oder genossen das fantastische Wetter in Sonnenbad und Müßiggang.

    Es war wie im Paradies, ich schäme mich nicht dieser wortreichen Metapher, ja, bei Jupiter, dies war der Ort, an welchen man sich vorzufinden wünschte.
    Ein Platz, wo Milch und Honig flossen und man beinahe betäubt der vielen Einwirkungen seinen Sinnen ein Geschenk darbot.

    Raffaela, Roxy, Elina und Virginia auf der einen Flanke, gegenüber Alina, Sila, Madlein, Sunny und Dilara, die sich vergnügt an frischem Obst oder Eis labten.

    Auch „wir“, also seitens der Gäste, erhielten Verstärkung und begrüßten einige Kollegen, die etwas später dazugekommen waren.
    Erstaunlicherweise war der Andrang seitens der Männer nicht so stark wie befürchtet, es war zwar gut besucht, aber doch nicht so, wie ich es anhand des schönen Wetters vermutet hatte.
    Wir plauderten, schwammen, aalten uns unter der aufsteigenden Hitze in der Panoramasauna und genossen das uns zugewandte Leben.
    Rundum, … es war grandios und ein besserer Start in den Tag kaum vorstellbar.

    Wie immer, wenn man seinen Fuß in die geheiligten Hallen der Jagdgöttin setzt, rinnt die Zeit wie Wüstensand durch die Hände.
    Die Stunden vergingen, als müssten sie vor einem bedrohlichen Feinde flüchten und ich war zutiefst erschrocken, als ich das erste Mal auf die Uhr blickte.
    Gegen 17 Uhr begaben wir uns in die Eingeweide des Clubs, zur Abkühlung und um ein leckeres Heißgetränk zu verkosten.

    Mögen die Spiele beginnen …

    „Feindkontakt!“ - ruft ein Späher und wie draußen wurden unsere Stellungen überrannt.

    Eine Vielzahl an äußerst attraktiver Damen, auch viele, die den Poolbereich verlassen hatten und nun im „Clubdress“ fertig geschminkt und frisiert ihre geschätzten Dienste feilboten.

    Wen durfte man begrüßen?

    Raffaela, Roxy, Elina, Lidia, Sonia, Ginger, Anja, Jessica, Ranja, Rion, Salome, Melinda, Lisa, Alina, Sunny, Simai, Sila, Jaylan,Vicky, Victoria, Fabienne, … aber auch Nikita, die ich sehr lange nicht mehr gesehen habe, Nana, Madlein, Jordan „2“ - bitte diese Zahlen nicht als Beleidigung oder Herabwürdigung aufnehmen, Dilara 1 und 2, Cassandra, Virginia und eine Menge an weiterer Ladies.

    Auf dem Sofa sitzend, entdeckte ich eine Dame, welche mir noch vollkommen unbekannt war und welche mich auch mehrfach sehr nett anlächelte.
    Im Stile eines Gentleman, näherte ich mich ihr und bestellte flankiert ein sprudelndes Wasser.
    Wir kamen ins Gespräch, „wir“, also Cataleya und ich, eine Dame aus Bulgarien, eines meiner absoluten Lieblingsländer, da ich mit Ladies dieser thrakischen Herkunft bisher nur die schönsten Erlebnisse zu verbinden wusste.

    Auch dieses Geschöpf ist freundlich, sehr sehr gut deutschsprachig und bietet ein wahres Füllhorn an möglichen Zusatzoptionen feil.
    Ich äußerte mein Begehr, meine Wünsche, welche sich bei einer neuen Erfahrung eigentlich eher als klassisch zu bezeichnen wissen.
    Natürlich düngt es nach mir nach ein oder zwei kleinen Leckerlis, welche das gemeinsame Erlebnis doch für mich noch erfreulicher und schöner daherkommen lassen.
    Als dies auf Gegenliebe stieß – und dass Getränk und ein Zigarettchen seitens der Dame verfiltert wurde, packten wir unser Marschgepäck und schlenderten gen obere Etage.

    Wie oft hatte ich schon diese Treppe genommen, wie oft jede einzelne Stufe betreten.
    Vor dem Schlüsselboard greift Cataleya beherzt in die Mitte und wir drehen uns einem Ozean – Riesen gleich beinahe auf der Stelle und versetzen an die linke Flanke in Richtung westlichem Zimmer – Sektor.

    Da angekommen, schien die Sonne auf das Laken – und anhand der Konstellation der halb zugehängten Vorhänge hatte sich eine obskure Fratze auf das Liebesnest gezeichnet.
    Ein Schattenwesen, welches hoffentlich nicht als böses Omen von den Beherrschern des Himmels gesandt wurde.
    Wir beziehen das „Bett“, verdunkeln die Gemächer und vernehmen das verlustierte Schreien eines Kollegen neben uns, der aufbegehrt, als würde er bei lebendigem Leibe gebraten.

    Ich bin ein großer Fan davon, wenn nicht jeder Schritt im Einzelnen besprochen wird und das Zimmer eine gewisse Eigendynamik entwickelt.
    Sehr sehr viele Damen haben ein bemerkenswert gutes Gespür dafür, wie der zu „behandelnde“ Gast tickt und in welcher Tagesform er daher kommt.
    Ist man nach einem anstrengenden Arbeitsmarathon eher im ersten Gang unterwegs, erbittet sich etwas Zuwendung in Form eines aufbauenden und sich steigernden Vorspiels oder übermannt einen die Leidenschaft und man möchte seiner Wollust im ungezügelten Modus frönen …

    Gemessen dem, was mich in der Nacht noch erwarten sollte, war dies hier leider kein Selbstläufer.
    Es ist eben ab und an so, dass keine Hochzeitsnacht auf einen wartet und der Charakter der Buchung nicht wie von Geisterhand getrieben in die Sterne aufsteigt.
    Ich hätte mir eventuell ein wenig mehr Hingabe und Nähe erwünscht, natürlich nicht so, dass man von oben bis unten abgeleckt wird, gar keine Frage, aber ein wenig Einleitung wäre hier für diesen Moment das Richtige gewesen.
    Ich respektiere absolut, dass manche Damen kein „Girlfriend-Paket“ offerieren und finde es nur fair und ehrlich, wenn dieses auch bei der Akquise so verlautbart wird.
    So obliegt es dem Gast, zu entscheiden, ob er dies „dennoch“ eingehen möchte, dann oben aber nicht meckern darf, wenn das ihm Zugedachte nicht den Vorstellungen entspricht, als würde man mit seiner ersten Freundin gerade auf der Couch liegen.
    Sei es drum, die Dame ist sehr höflich und nett, jederzeit und ich hätte eventuell auch äußern können, dass ich gerne noch dies oder jenes an Zuwendung erfahren würde.

    Sicher, keine Frage, aber dies in verbaler Form zu erbitten, dies ist nicht der Stil, den ich zu führen pflegte.
    Daher erachte ich das Kennenlerngespräch auch als enorm wichtig und äußere da gern und aufrichtig, ob dies für die jeweilige Dame in Frage kommt, was auch in 99% der Fälle der Fall ist.

    Wieder unter den Duschen …

    Neben mir seift sich ein Herr ein, der den Schmutz der letzten Daker – Schlacht vom Pelz waschen möchte.
    Es scheint, er könne er nicht genug von den warmen Fluten des über ihn hereinstürmenden Wassers bekommen und er spricht mich an, ob ich die Dame Salome näher kenne.
    Ich muss verneinen, ist sie mir doch „nur“ vom Sehen geläufig, wenngleich wir auch einmal ein angenehmes Gespräch aufwiesen.

    „Ich mach mich gerade fertig für sie.“ - blubbert er unter dem Quell der Dusche.

    „Verstehe. Operiert sie dich?“ - scherze ich und deute auf seine extreme Waschung an.

    Er lacht und seift sich ein achtes Mal, als ich aus dem Nassbereich trete, wo ein Clubbruder bereits auf mich gewartet hatte.

    Etwas später …

    Es füllt sich langsam, angenehm und auch Sitzplätze sind jederzeit zu finden.
    Das Verhältnis ist als ausgeglichen zu bezeichnen, natürlich sind mehr Gäste als Damen anwesend, was sich aber über den Außenbereich oder die Wellnessetage gut zu verteilen weiß.

    Am Eingang der Lounge, am „Hamburger Lager“, entdecke ich Sila, welche bereits als Kreuzfahrerin auf der Luftinsel der MS Artemis ihre Runden über das „Meer“ drehte.
    Bisher hatten wir noch kaum einen persönlichen Kontakt, ich war beinahe erschrocken, als sie mir die Anzahl an Jahren nannte, welche wir ohne einen Gang in die Etage der Lüste parallel miteinander verlebt hatten.

    Wir haben Blickkontakt, ich erhebe mich und steuere auf sie zu.
    Die Lady ist sehr hübsch, sehr selbstbewusst, aber absolut sympathisch und weist einen mir sehr gelegenen trockenen Humor auf.
    Ein witziges, freches Gespräch, welches nie eine feine Grenze überschreitet und wir sind uns alsbald einig, dass dies sicher „funktionieren“ dürfte.

    Erstaunlich, ich sprach es ja schon einmal an, wie sympathisch, empathisch und locker diese Damen aus dieser Gruppe daherkommen, wenn man den „Mut“ aufweist, sie anzusprechen, „kennen zu lernen“ und nicht nur vom ersten Eindruck ausgeht, dass dies doch oftmals optisch recht selbstbewusst und ein wenig distanziert daher kommen könnte.

    Sila, oder vielmehr Shila, … man möge mir bitte nachsehen, falls die korrekte Schreibweise hier nicht mit dem Original übereinstimmt,
    … wir landen in einem Mittelzimmer auf dem Rundbett und ich habe eine grundlegend wunderschöne Zeit.
    Ich bin wirklich überrascht, welch tollen, hingebungsvollen und leidenschaftlichen Service ich genießen darf und auch im Gespräch erweist sich diese Dame als äußerst interessant und ausdrucksstark.
    Ich bedanke mich sehr herzlich für das mir Zugedachte und finde mich im Herrenumkleidebereich unter der Brause der Dusche wieder.

    Verpflegung, Abendessen …

    Mein Gott, beinahe hätte ich dies vollkommen vergessen.
    Die Wahl bestand aus Bolognese und/oder Putenbraten mit Tomate und Käse überbacken, dazu Reis und die vertraute Auswahl an Salaten oder Desserts.
    Für meinen Geschmack – und den meiner Begleiter – ein absoluter Ausreißer nach oben, mir zumindest hat es gut gemundet.

    Zurück ins „Feld“ …

    Die Lounge füllt sich und auch die Spätschicht ist nun in voller Stärke vertreten.
    Ich begrüße Mandy, die diesmal leider ohne meinen Clubfreund Bobbinus auskommen „muss“, auch Gulia und Esra, welche ich ebenfalls das erste Mal seit einem Jahren entdecken durfte.

    Am Pool, in den morgendlichen Stunden, hatte ich ein wenig Kontakt zu einer jungen Frau aufgebaut, welche für mich ebenfalls komplett neu war.
    Im Gespräch stellte sich diese Lady als Dilara vor, Dilara 2 – was wieder nicht unwichtig ist, um Missverständnissen vorzubeugen.
    Innerhalb des Artemis waren nun bereits 4 Dilaras, wobei die beiden aktuell anwesenden Damen dieses Namens doch gut anhand der Farbe ihrer Haare zu unterscheiden sind.
    Ich hatte ein Date zugesichert, zu welchem es aber nicht kam, da wir immer aneinander vorbei agierten. Ein Clubfreund machte mich darauf aufmerksam, dass sie Dilara 2 nach mir erkundigt hat, eine sehr feine Geste, welche ich sehr zu schätzen wusste.
    Ich entschuldigte mich der Umstände, dass es so lange gedauert hat und wir wanderten erneut in Richtung Himmel.

    Zimmer 19, … ein paar Minuten später, eine Räumlichkeit, welche mir bereits sehr vertraut ist und eine Gespielin, welche ich zum ersten Male an meiner Seite begrüßen durfte.
    Auch Dilara 2, ebenfalls aus der Türkei stammend, bescherte mir eine grandiose Zeit mit einem Flow, der wie ein Eigenläufer anmutete und es ohne viele Absprachen ein so denke ich auch für sie doch angenehmes Miteinander wurde.
    Da auch unser Humor auf einer Ebene lag, fühlte ich mich, wie schon im Erlebnis vorher, pudelwohl und übergab dankend das Salär am Wertschließfach.
    Ich denke, es sollte inzwischen selbstverständlich sein, bei schönen Erlebnissen, das aufgerufene Honorar mit einem kleinen Trinkgeld als Geste der Wertschätzung zu versehen.

    Die Türkei, … auch hier habe ich bisher nur sehr gute Erfahrungen machen dürfen.

    Ich bedanke mich bei beiden Damen für wirklich schöne gemeinsame Zeiten.

    Die Nacht …

    Es bedarf einer kleinen Pause und ich fröne einem alten Laster, dem Glücksspiel.
    Wie sich herausstellt, mag auch Kenan, der Geschäftsführer, Roulette und wir probieren unser Glück an der Kugel.
    Fortuna ist nicht mit uns, unsere gewünschten Zahlen wollen nicht erscheinen.
    Bemerkenswert und zutiefst angenehm, wie sich der Chef des Hauses, wie viele andere auch, immer die Zeit für ein Schwätzchen nimmt und sich auch ohne Berührungsängste unters Volk mischt.
    Auch bei einer zweiten kleinen Stärkung, in der Nacht, gastiert er an unserem Tisch und wir tauschen eine Menge interessanter Neuigkeiten.

    Ich unterhalte mich mit Lisa, der Dame aus der DomRep, welche sonst immer sehr geschäftig unterwegs ist.
    Sie versprüht eine dauerhaft positive Laune, lacht viel, tänzelt durch die Gemäuer und sorgt bei ihrem Auftauchen für eine gute Stimmung.
    An der Bar sitzend, ist sie bereits verabredet und so kann dieses Kapitel der Geschichte noch nicht weiter beschrieben werden.

    Das Fazit … Drei für mich neue Damen, es gab Besuche, in welchen ich wesentlich monogamer daher kam.

    Hier mal anbei, da mir bereits zugetragen:
    NEIN, Anja und ich haben keinen Streit, wir führen allerdings auch keine eheähnliche Verbindung und sehen es nicht als als „Verpflichtung“, bei jedem Aufeinandertreffen miteinander zu zimmern.
    Natürlich, keine Frage, gibt es nun einmal Damen, die eine Bezugsperson darstellen und mit welchen gemeinsam verbrachte Zeit immer ein Gewinn ist, aber, es ist sicher auch nicht ungesund, einmal nicht das Lager zu teilen, wie es sonst immer der Fall ist.

    Es ist kurz vor Aufbruch, erste Legionäre sind bereits ins römische Feldlager zurück gekehrt und ich entdecke Ranja, mit welcher ich mich auch sehr gut verstehe.
    Wir unterhalten uns ein bisschen und ich beschließe, den schönen Tag mit dieser schönen Frau zu vollenden.
    Ihre Tattoos finde ich sehr ästhetisch, auch ihre schwarze Haarmähne und ihr sehr liebevolles Wesen, sodass wir wenig später gemeinsam die Tür von innen schließen.
    Erstaunlich, dass sie, direkt bei Betreten des Zimmer, sofort wusste und sagte, dass wir hier, vor längerer Zeit, auch unsere Premiere absolviert hatten.
    Bemerkenswert, bei der Flut an Eindrücken, die auf die Damen einprasselt und es sicher nicht selbstverständlich ist, sich solche Begebenheit zu merken.
    Auch ich wusste natürlich direkt, dass es dieses Zimmer war, welches in Puncto Einrichtungsstil doch sehr dem Zimmer 10 ähnelt.

    Final, ohne große Worte, war dies ein toller Abschluss mit einem leicht versauten Service, welcher keine Wünsche offen ließ.
    Nach einer netten Verabschiedung duschte ich ein letztes Mal, tauschte das Clubdress gegen die Rüstung und stand kurz darauf an der Rezeption.

    Check – Out …

    1. 55 Uhr – so notiere ich pflichtgemäß die Austrittszeit auf dem Bogen und darf mich von meiner Lieblingsmanagerin Nadine, die an der Rezeption wuselte, noch persönlich verabschieden.

    Es ist eine laue Sommernacht und ich reite mit tollen Eindrücken eines tollen Tages zurück in unser Feldlager.

    Ich bedanke mich sehr sehr herzlich bei allen jenen, die dazu beigetragen haben, dass dies einer der Tage wurde, welche man nicht vergisst und für welche sich das irdische Dasein lohnt.

    Eine Nachbetrachtung wird noch folgen, ein Epilog kommt in Kürze.

    Viele Grüße

    Euer Pharao
     
  6. Elskhuga

    Elskhuga Präfect

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    Danke für den kurzweiligen Bericht... wie aus längst vergangener Zeit ;)
    Wenn es sich um die seit Jahren im Artemis wandelnde, mit Silkonbrüsten ausgestattete Türkin handelt, sollte die korrekte Schreibweise tatsächlich SILA sein.
    Was nicht verwunderlich ist, da vor wenigen Tagen erstmals in diesem Jahr angereist.
     
  7. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Aber sehr gern Kollege!

    Ja, mal wieder rhetorisch etwas anders angelegt, ... allen recht machen kann man es sowieso nicht.

    In der Tat, es handelt sich in meinen Erzählungen um die von dir beschriebene türkische Dame.

    Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen guten Start in die neue Kalenderwoche!
    By the way ... am 18. 8. 2021 ist Poolparty, Cocktails, DJ etc. - leider an einem Mittwoch, was für die, die arbeiten müssen, entsprechend eher ungünstig daher kommt, aber aus Gründen der Logistik so gewählt wurde.
    Mal schauen ;)

    Bleibt mir gesund!
    Viele Grüße
     
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  8. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Noch ergänzend, damit nicht wieder ein neuerliches Problem eintritt ...

    Zunächst, … wie ja nun bereits von mir schon mehrfach erwähnt, aber dennoch gern ein weiteres Mal veröffentlicht:

    Ja, natürlich ist das ungünstig, wenn die Damen mitunter mit den gleichen Künstlernamen zu gleichen Zeiten gemeinsam im Club agieren.
    Das geht aber nicht so, wie dass manche denken, dass man einfach an der Rezeption von „Isabella“ auf „Xenia“ wechseln kann, wenn gerade schon eine „Isabella“ im Hause ist.
    Die Damen MÜSSEN mit dem Namen arbeiten, welcher bei ihnen im Arbeitspass eingetragen ist.

    Also, ähnlich wie bei der Problematik mit den zwei Damen welche unter „Jordan“ arbeiteten und arbeiten, gestaltet es sich auch bei „Dilara“.

    Da ich darauf angesprochen/ angeschrieben wurde ( nicht von Seiten der Damen ), hier nochmal zur Erklärung:

    „Dilara 3“ - ja, es tut mir leid, dass klingt furchtbar, als würde man irgendwelche Bohrmaschinen katalogisieren, aber es geht nun einmal nicht anders, welche ich 2020 kennenlernte, war und/oder ist eine Freundin von der türkischen Dame Lola, welche ich auch nicht wieder getroffen habe und war nur sehr kurz im Artemis.

    „Dilara 1“ ist eine blonde attraktive Dame mit Bezug zur Hamburger Gruppe.

    „Dilara 2“, welche ich am Samstag näher kennenlernen durfte, ist noch relativ neu im Artemis, ebenfalls mit türkischer Herkunft, „aber“ dunkelhaarig.

    Tendenziell kann man diese beiden Damen eigentlich nicht miteinander verwechseln.

    Wer ohnehin die Einstellung hat, dass Name, Herkunft etc. völlig egal anmutet, … nun, … dann kann auch kein sachliches und niveauvolles Gespräch stattfinden und man braucht sich am Ende auch nicht darüber beschweren, dass eine Beschreibung a la „Die Frau mit schwarzen Haaren“ dann nicht besonders zielführend ist.
    Ich für meinen Teil finde das auch persönlich sehr interessant, wo die Wurzeln der jeweiligen Dame liegen und – insofern sie das äußern möchte – würde ich schon aus „Eigeninteresse“ fragen.
    Aber, jeder wie er möchte.

    Habt einen schönen restlichen Montag und bleibt alle gesund und munter.
    Viele Grüße
     
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  9. Elskhuga

    Elskhuga Präfect

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    Ich kann wie immer völlig überraschend nicht kommen... :cool: Poolparty ist eigentlich schon immer mittwochs gewesen, wenn ich das recht erinnere?

    Mit einer der 2018er Poolparties verbinde ich eine größere Zahl heftigst alkoholisierter Dienstleisterinnen... was dann dazu führte, dass bei der wenige Wochen später angesetzten nächsten Auflage des Events keine Cocktailgutscheine mehr an die Frauen ausgegeben wurden. Nach meinem persönlichen Empfinden war der Effekt dieser Maßnahme allerdings... eher vernachlässigbar :cool:
     
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  10. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Ja, du hast Recht, ich glaube auch, dass die Poolparty immer in der Mitte der Woche war ...

    ... wenn man dass das erste Mal liest, das Plakat, im Club, die Reaktion der meisten Gäste:
    "Da ist ein Event, warum dann nicht am WE wenn man Zeit hat und nicht am Partytag selbst und den Tag darauf arbeiten muss ..."
    Im Gespräch mit dem Chef wurde erläutert, dass dieser Tag der Optimale ist, da die externen Dienstleister alle gemeinsam Zeit haben und am WE auch entsprechend so sehr viel los ist.

    Ich selbst war leider noch nie zu einer Poolparty im Club, mir wurde aber von Clubfreunden zugetragen, dass auch der Alkoholkonsum seitens einiger Gäste nicht zwingend für jeden gut war und dann entsprechend Stress verursachte.
    Abartig, wenn man sich selbst nicht mehr im Griff hat und seine Grenzen kennt.

    Hm, vielleicht schaue ich mir das ja doch mal an :) - ein bisschen Abwechslung muss ja sein, wenngleich auch für mich die Ansetzung mitten in der Woche logistisch kaum schlechter sein könnte.

    ... und, ... gebt den Damen auf jeden Fall einen Cocktailgutschein ;) - wegen mir auch 5 ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Juli 2021
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  11. verweser

    verweser Volkstribun

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  12. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Ja, ... des Links hätte es jetzt nicht bedurft verehrter Kollege, mir ist durchaus klar, welch üble Folgen ein übermäßiger Alkoholkonsum nach sich zieht, ich habe selbst längere Zeit im Nachtleben im Management gearbeitet und live erlebt, was da passieren kann und passiert ist.
    Teils Abgründe, die sich da auftun, wobei man sich auch mal die Frage stellen muss, ob ein halbwegs erwachsener Mensch nicht die Konsequenzen seines Handels abschätzen sollte - aber, meist belehrt erst eine Erfahrung.

    Mit dem "Ich schaue es mir an" meinte ich die Party allgemein, die Stimmung, die hoffentlich gute Laune, tanzende Damen, vergnügte Kollegen, die der Sonnenseite des Lebens zugewandt mit einem Cocktail die Sorgen des Alltags vergessen.
    Ich wollte damit nicht andeuten, dass ich ähnlich eines Sozialzoos darauf "erpicht" bin, da betrunkene Damen anzutreffen.
    Ich gehe auch ferner davon aus, dass die meisten schon ihre Grenze kennen und entsprechend auch agieren werden.

    Viele Grüße in die Runde
    Der Pharao
     
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  13. verweser

    verweser Volkstribun

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    <ich hab das eher humorvoll gesehen

    einen über den Durst trinken darf jeder Mal:beerbang:

    gr vw, bin hier ja nicht in einem katholischen Mädchenpensionat, und alle sind schon über 18

    Es sollte nur nicht so ausufern wie damals in OS in den 80er beim Swinger-Partytreff

    das lesbische Pärchen musste dran glauben, zumindest die Eine von Ihnen, so eine süße wie Ingrid Steger...

    da kam so ein Typ hoch, sah die da liegen in ihrem Rauschzustand mit geschlossenen Augen...zog sie an sich und verpasste ihr einfach ohne zu fragen seinen Kolben in die Pussy

    Das ging etwa 2 Minuten lang ohne Gegenwehr, dann hatte er irgendwie wohl bemerkt das sie nicht mehr mit machte...also verlor er seine Lust und verschwand zu seinen Kumpels

    Die Blondine als Lesbe:angel: getarnt, verschluckte sich gerade an meiner Gurke dabei, während sie mich mit ihrer Muschi fest auf die Matratze hielt.

    Gegenwehr also auch völlig nutzlos, sonst hätte ich noch meine Gurke verloren.:blowjob:

    Einziger böser Kommentar von der Blonden dazu:" Geschieht ihr recht, dieser Schlampe! Nie weiß sie wann es genug ist.":bash:

    Übrigens habe ich am Freitag im Sharks einen Berliner kennen gelernt, der kannte das Artemis natürlich auch, und wollte von uns wissen was hier so abgeht, auch bezüglich Palace und Oase.

    Wir konnten dann ihm irgendwie weiterhelfen. Zuletzt sah ich ihn am deutschen Tisch mit Alma am schäkern. War schließlich auch meine Empfehlung.:bounce:
     
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  14. Hobbymoderator

    Hobbymoderator Volkstribun

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    War die Tage auch in der "Lustfabrik":D.

    Weiss jemand, wer die kleine Deutsche mit den zwei geflochtenen schwarzen Zöpfen, Tattoos und Silikontitten ist? Sitzt meist vorne an der Bar.
     
  15. Der Pharao

    Der Pharao Volkstribun

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    Ich weiß verehrter Kollege verweser, alles gut :) Ihr habt "drüben" ja eine weitaus bessere Auswahl bezüglich Clubdichte als wir im Osten.
    Schön, dass der Kollege von euch verarztet werden konnte.

    @Hobbymoderator
    Jordan 2 ist das lieber Kollege Hobbymoderator, ... damals auch auf meinen Bericht bezogen, wo die "erste" Dame Jordan sich deswegen meldete.
     
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