7. Februar 2003: Skandal am Hofe zu Herne

Dieses Thema im Forum "Norden" wurde erstellt von Niederrheiner, 8. Februar 2003.

  1. Hört ihr Leut und lasst euch sagen,
    was sich gestern hat zugetragen.

    Vernahm der berichterstattende Herold doch Hilferufe einer Prinzessin in Ihrer Hoheits Mitteilungsorgan. Noch heute morgen klagte sie, dass 5 ihrer liebsten Hofdamen einer fürchterliche Unterbeschäftigung entgegensehen würden, da sich lediglich 2 Herren zu einem Besuche einfinden wollten. Ritterlich wie dieser Recke nun mal ist, eilte er darauf zum Hofe. Dort angekommen, begab es sich, dass aus den 5 Hofdamen vier geworden waren, wobei sich eine gegenüber der Ankündigung verändert hatte (Konkret anwesend: Mary, Joyce, Nora, Tina). Zum Ausgleich dafür waren aber zeitweilig 10 Ritter bei Hofe. Als dem Herold bekannt gewordener Ritter ist dabei Ritter Willibald vom Kaas, der sein Erscheinen ja auch angekündigt hatte, besonders zu erwähnen.

    Die Folge der verhältnismäßig hohen Zahl an Rittern war für den berichtenden Herold zunächst eine Verzögerung bei der rituellen Waschung mittels Kleinwasserfalls. Durch diese Verzögerung ereilte ihn erstes Ungemach: Bei Wiedereintritt in den Audienzsaal hatten sich die Hofdamen bereits anderen Rittern zugewandt. Eine längere Wartezeit begann. In dieser Wartezeit schmerzte (neben anderen Dingen) besonders, dass Schankmaid Steffi am heutigen Abend durch einen Mundschenk vertreten wurde, dessen Ausstrahlung und Liebreiz nicht annähernd an die ihre herankamen. Die bei dem letzten Besuche des Herolds von den damals anwesenden Rittern gezeigten lyrischen Höhenflüge wurden daher am heutigen Tage nicht erreicht.

    Nach rund 90 Minuten erbarmte sich schließlich Hofdame Tina des Herolds und half ihm, den inzwischen im Schritt angestauten Druck, abzubauen. Nebenbei gestaltete sich durch die Art ihrer Hilfe schlussendlich auch ihre Ernährung am heutigen Tage eiweissreicher als es sonst der Fall gewesen wäre. Um der Wahrheitspflicht zu genügen muss allerdings hinzugefügt werden, dass leider das Tempo (bzw. der Druck beim Herold) zu hoch war, um bei ihr darüber hinaus innigere Erlebnisse hervorzurufen. Die Hofdame verzieh dies angesichts der Situation jedoch gnädigst.

    Eine weitere Periode des Wartens und der Konversation begann für den Herold. Während dieser Zeit erschien auch der Hilfsvogt Sau vom Rheine bei Hofe um seiner Pflicht als Feststeller des kommenden Audienzglücks nachzukommen. Zugestanden sei, dass er unter ungewöhnlichen Umständen dieser Pflicht genügte. Dennoch ist die Art und Weise, in welcher er dieses tat, alles andere als vortrefflich zu nennen. War doch als eigentliche Siegerin die Hofdame Heike gezogen worden. Da der Hilfsvogt aus willkürlichem Vorurteile heraus jedoch nicht bereit war, selbiges Ergebnis anzuerkennen, bestimmte er stattdessen ohne weiteres Los zu ziehen, einen bis dato unbekannten Ritter zum Sieger. Als schwache Entschuldigung für diesen Skandal vermochte er lediglich anzugeben, dass er in Verabsäumung seiner Pflicht, die eigentlichen Lose zu früh vernichtet habe und die Nummer besagten Siegers durch Ritter Willibald vorab im Scherze genannt worden sei. Es steht zu hoffen, dass selbiges unziemliches Verhalten dazu führt, dass besagtem Hilfsvogt noch lange die Erhebung in den Ritterstande versagt bleibt.

    Einige Zeit nachdem sich der Herold endlich von dem Schock durch den genannten Skandal erholt hatte, betrat eine sichtlich von ihrer hingebungs- und aufopferungsvollen Tätigkeit geschwächte Hofdame Mary das Audienzzimmer. Nach etwas Konversation zeigte sie sich sehr aufgeschlossen gegenüber dem Angebote des Herolds, ihre Rückenmuskulatur, und evtl. auch andere Körperteile, mittels knetender Bewegungen zu entspannen und zu pflegen. Nach dem Vollzuge selbiger Verrichtungen ließ sie sich gnädigst dazu herab, selbigem Herolde bei der körperlichen Entspannung vermittels abweichender Techniken zu helfen. Doch Oh Schreck es zeigte sich, dass die vorherige aufopferungsvolle Tätigkeit selbiger Hofdame nicht ohne tiefergreifende Spuren bei ihr geblieben waren, als genannte Verrichtungen des Herolds zu beheben im Stande waren. Auch der Versuch mittels Veränderung der Haltung, welche sie selbstverständlich immer bewahrte - falls es ein ungehöriger Mund wagen sollte, gegenteiliges zu behaupten, so müsste es eine sofortige Forderung zum Lanzenstechen nach sich ziehen - war nicht in der Lage, ihr die Schmerzen zu nehmen, die sich in ihrem Unterleibe bildeten. Da es jedoch möglich war, die Entspannung des Herolds mittels eine Technik, welche vom gemeinen Volke obszönerweise "Tittenfick" genannt wird, zu vollziehen, muss man selbiger Hofdame erneut bescheinigen, dass sie selbst unter widrigsten Umständen zu mehr als nur bloßer Pflichterfüllung in der Lage ist.

    Da angesichts der fortgeschrittenen Zeit keine Gelegenheit zu weiteren Verrichtungen mehr blieb, schließt dieser Bericht mit folgenden mahnenden Worten an die versammelte Ritterschaft:

    - Die Hilferufe von gekrönten Häuptern über die mangelnde vorab feststehende Zahl an Festbesucher bieten keineswegs eine Sicherheit dafür, dass die tatsächliche Zahl an anwesenden Rittern auch niedrig ist. Es mag sich im Einzelfalle durchaus umgedreht verhalten.

    - Hütet Euch vor übertriebenen Erwartungen an die Hofdamen und an die Entspannungsmöglichkeiten. Ihr könnt euch zwar gewiß sein, dass ihr Entspannung erfahren werdet und dass ihr den Obolus, welcher zur Teilnahme am Hoffeste berechtigt, nicht reuen werdet, eine Sicherheit für völlige Entspannung des Körpers kann jedoch nicht unbedingt gegeben werden.

    Mit einem abschliessenden Hoch auf die Prinzessin Verona, welche für die Veranstaltung selbiger Festivität verantwortlich zeichnet, schließt dieser Hofbericht.

    :beer

    Niederrheiner
     
  2. pipeman

    pipeman Volkstribun

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    Hmmm, Edler vom Rheine,
    dank, dass Du diese lehrreichen Erfahrungen auf Pergament gebannet hast. Nur hast Du Ritter Pipe-Matz leider seine Entscheidung, ob er Ende Februar sein Schlachtrosse mal nach Herne richten solle, nicht unbedingt erleichtert. Es bleibet schwierig. Zu Hofe reiten? Nach Herne zur Prinzessin galoppieren? Oder gar den Weg auf den Planeten finden?
     
  3. Oh Hilfe.

    Also eine Hilfestellung zu geben bei der Wahl zwischen Verona alleine, ihrer Party und dem PHG (ich nehme an, das soll der Planet sein) ist eine wahrhaft herkulische Aufgabe.
    Aber, nun denn, gehen wirs an.

    Platt ausgedrückt: Es hängt davon ab, was du willst.

    Verona hat individuell sehr positive Resonanz - ich denke mal, das wird sein Gründe haben. Beitragen kann ich dazu nichts. Es sieht derzeit auch nicht danach aus, als ob ich persönliche sexuelle Erfahrungen mit ihr sammeln würde. Das gehört aber nicht hierher, da die Gründe niemanden ausser Verona und mir betreffen. Ganz billig wäre ein individuelles Vergnügen mit ihr allerdings nicht. Die genauen Tarife kenn ich allerdings nicht.

    Bei der Party hängt viel von dir bzw. deiner Einstellung ab. Fährst du hin, um für die 150 Euro Eintritt möglichst viel Sex zu haben, kann das ins Auge gehen. Klar, Sex haben wirst du. Es wird bestimmt auch schöner Sex sein. Wieviel hängt aber stark davon ab, wie das Verhältnis Männlein/Weiblein an genau dem Tage aussieht, an dem du da bist und damit im Extremfall auch ein wenig von deiner Fähigkeit, mit Charme auf dich aufmerksam zu machen. Vorhersagen kann mans nicht. Deshalb eben mein Rat, das als eine Party mit Sex zu betrachten und entsprechend in Partystimmung hinzufahren. Wenn du Glück hast, kommst du auch als Vielpopper voll auf deine Kosten und gehst total leer nach Hause. Wenn du Pech hast, hast du für das Gebotene mindestens nicht mehr bezahlt, als in Clubs auch und hattest eine nette Party und Unterhaltung als Dreingabe dabei. Deshalb: Die Party ist bestimmt einen Besuch wert.

    Das PHG ist eine ganz andere Art der Veranstaltung. Hier kannst du sicher sein, dass du soviel Sex bekommst, wie du willst und bezahlen kannst. Da genau ist aber auch ein bisschen das Problem: Geh davon aus, dass es in jedem Falle teurer wird, als die Party. Dafür gehts aber auch länger und du bekommst bei richtiger Strategie was ordentliches zu essen. Ist ja auch was. Wenn du mit einem Mädel gerne auch mal 2-3 Stunden auf dem Zimmer verbringen möchtest, ist das ebenfalls hier eher möglich als in Herne. Dafür ist eine gepflegte Unterhaltung mit netten Mädels hier ein kleines Problem. Lässt sich aber bestimmt lösen, wenn du gut russisch sprichst...:D Abgesehen davon, kannst du hier natürlich viel leichter einen Flop erwischen, als in Herne. Trotzdem: Das PHG ist ebenfalls immer einen Besuch wert. Aber vor dem Versuch, würd ich an deiner Stelle das Rheinforum für letzte Infos konsultieren.. (überraschender Vorschlag von mir, gelle?:D:D)

    Fazit: Alle drei Varianten haben bestimmt ihre Vorzüge. Vielleicht solltest du also kurzerhand ein Los ziehen für den ersten Besuch und bald für die beiden anderen wiederkommen.

    Ob das nun wirklich eine Hilfe war? Keine Ahnung.

    :beer

    Niederrheiner
     
  4. pipeman

    pipeman Volkstribun

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    Auf jeden Fall herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Die Entscheidung wird fallen, früher oder später (und bekanntgegeben, so es der Rede wert ist).
     
  5. devilinside

    devilinside Volkstribun

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    @pipeman

    Also ich bin eher dafür das die Abteilung Clubtest ins PHG fährt. Von sogenanten Partypauschaltreffs halte ich persönlich nicht sehr viel, liegt vielleicht an meinen Erfahrungen aus vergangenen Tagen.
     
  6. ajax69

    ajax69 Volkstribun

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    Pauschaltreffs

    ...meine unbedeutende Meinung dazu aus längst vergangenen Tagen:
    97 war ich 4 mal in 4 Wochen im Schieferhof - Vivian damals meine
    Traumfrau.
    Dann vesuchte ich einmal die damalige "Abspritzparty" in Düsseldorf, die kurz danach nach Hilden zog - Hof war für mich kein Thema mehr.
    Ich war ca. 15 mal die 1000km gefahren (hin und zurück) und hatte jeweils 6 Stunden lang (18-24 Uhr) die tollsten Nummern,
    ob FT mit Nan, Sandwich + AV mit Cf-formatiger süßen Philippinin,
    klasse FO mit Brasilianerin + CF-formatiger Türkin, Jasmin, mit einer Jugoslawin-Melanie-, einer geilen Italienerin, und einer 19-jährigen Deutschen mit Intimpiercing, mit der ich stundenlang
    poppte - es war spitzenmäßig!
    Leider trennten sich die damals besten Mädels in alle Himmelsrichtungen - überall entstanden "Abspritzparties", ob in Dortmund, Gelsenkirchen oder Krefeld (Mitfickzentrale), das "Original" wurde nicht mehr erreicht.

    Es waren immer 4 - 7 Mädels anwesend, und meist waren alle
    hübsch und poppbar, nur selten mal war eine nicht nach meinem Geschmack!
    Der Pauschalpreis lag damals bei 200.-DM und war für das Gebotene unschlagbar.:)

    ajax69
     
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